Team

 1

 

Eva Ringler 2 studierte Biologie und Umweltkunde sowie Mathematik (Lehramtsstudium) an der Universität wien (2002-2007). Anschließend absolvierte sie ein Doktoratsstudium in Zoologie an der Universität Wien.

Ihre Forschungsaktivitäten führten sie nach Costa Rica, Französisch Guyana, Großbritannien, Indonesien, und zulest in die USA. In ihrer Doktorarbeit untersuchte sie das Paarungssystem und Parameter im Fortpflanzungserfolg einer natürlichen Froschpopulation in Französisch Guyana.

Nachdem sie ihr Doktorat mit Auszeichnung in 2011 abgeschlossen hatte, bewarb sie sich erfolgreich um ein Einzelprojekt beim Österreichischen Forschungsfonds (FWF). In diesem Projekt untersuchte sie gemeinsam mit ihrem Team die „Fitness in Arten mit komplexen Lebenszyklen”, und etablierte eine experimentelle Frosch-Population auf einer Flussinsel in Französisch Guyana und auch eine Laborpopulation an der Universität Wien. Seit Februar 2015 ist sie Mitglied des Messerli Forschungsinstituts, und ist derzeit über eine Hertha-Firnberg Stelle des FWF finanziert.

 

Kooperationspartner

Max Ringler (co-leader) verwendet GIS und bioakustische Analysen um ökologische und verhaltensbiologische Fragestelungen in Neotropischen Fröschen zu untersuchen. Er hat gemeinsam mit Eva die Inselpopulation in Französisch Guyana als auch die Laborpopulation an der Universität Wien etabliert.

Walter Hödl ist offiziell in Pension, aber noch immer hoch aktiver Professor am Department für Integrative Zoologie an der Universität Wien. Seit über 20 Jahren hat er in Zusammenarbeit mit zahlreichen internationalen Kollegen Allobates femoralis als Modellorganismus für Bioakustik, Biogeographie und ethologische, ökologische und evolutionäre Forschung etabliert.

Andrius Pašukonis ist ein leidenschaftlicher Feldbiologe, der sich für das Verhalten und die kognitiven Fähigkeiten tropischer Frösche interessiert. Er ist besonders fasziniert von Pfeilgiftfröschen, da diese einige der komplexesten räumlichen und sozialen Verhaltensweisen aufweisen, die bei Amphibien bekannt sind. Er verwendet hauptsächlich Telemetrie, Translokationsexperimente, und umfangreiche Beobachtungen, um die Bewegungsmuster, Lernfähigkeiten und Navigationsmechanismen dieser Frösche im Freiland zu erforschen.

 

 

 

PhD StudentInnen

Mélissa Peignier 3Fitness consequences of inter-individual differences in behaviour in the poison frog Allobates femoralis

Camilo Rodriguez: Life-history trade-offs in Allobates femoralis: behavioural flexibility and sexual hormones

 

 

Master StudentInnen

Sarah Chaloupka: Is there personality in Allobates femoralis individuals?

Ria Sonnleitner: Is there a trade-off between aggression and precision in A. femoralis males?

Marie-Therese Fischer: Spatial behaviour in Allobates femoralis females

Steffen Weinlein: Compensatory tadpole transport in Allobates femoralis females – male removal experiments under natural conditions.

 

Alumni

Susanne Stückler: Timing of courtship, mating and oviposition in Allobates femoralis

Sandra Spring: Clutch cannibalism by female Allobates femoralis.

Kristina Beck: Tadpole transport trajectories in Allobates femoralis

Magdalena Erich: Bet-hedging behaviour in tadpole transport behaviour in Allobates femoralis males.