Team

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Alice Auersperg 2 etablierte das Goldegg Goffin Lab (in Österreich) im Jahre 2011, kurz nach Abschluss ihres Doktorates (über Keas mit Gyula Gajdon und Ludwig Huber). Sie ist an allen tierbezogenen Managementaufgaben beteiligt und beaufsichtigt Planung und Durchführung der Experimente. Alice trat dem Messerli Forschungsinstitut mit ihrem Labor im April 2016 bei und ist gegenwärtig PI von zwei laufenden FWF-Projekten. Sie ist an vergleichender Kognition, technischer Intelligenz und Werkzeuggebrauch bei Tieren interessiert.

 
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Mark O'Hara 4 begann seine Arbeit im Goldegg Goffin Lab als er den Touchscreen bei den Goffinkakadus etablierte. In einem ersten Projekt prüfte er den Effekt von explorativem Verhalten und Neophobie in einer einfachen Diskriminations-Aufgabe. Anhand der gewonnenen Informationen konnte er einen Test erstellen, indem er am Touchscreen prüfen konnte, ob die Kakadus nach dem Ausschlussprinzip wählen. Gemeinsam mit Berenika Mioduszewska organisiert und führt er die Feldforschung auf den Tanimbar Inseln in Indonesien, dem natürlichen Habitat der Goffinkakadus, durch. Im vergangenen Projekt und in Kollaboration mit KollegInnen des Institutes für Wissenschaft in Indonesien (LIPI) errichteten Mark und Berenika das Tanimbar Gofin Lab, um wichtige Informationen zur Ökologie der Goffins zu gewinnen. Diese können uns dabei helfen, die Evolution der kognitiven Fähigkeiten dieser Tiere zu verstehen. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit auf Tanimbar ist auch, Bewusstseins bei Einheimischen für den Schutz der Kakadus zu schafen. Gegenwärtig ist Mark ein Erwin Schrödinger Stipendiant (FWF) am LIPI zur Erforschung der kognitiven Ökologie der Goffinkakadus.

 
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Berenika Mioduszewska organisierte gemeinsam mit Mark O'Hara die Feldexpeditionen nach Tanimbar um das Verhalten und die Ökologie der Goffinkakadus in ihrer natürlichen Umgebung zu erforschen. Berenika ist vor allem am Vergleich zwischen wilden und handaufgezogenen Vögeln, in Bezug auf ihr Verhalten und ihren kognitiven Fähigkeiten, interessiert.

 
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Antonio Jose Osuna Mascaró 7 ist ein Biologe mit einem breitgefächerten Interesse an Wissenschaft, was sich an seiner multidisziplinären beruflichen Vorgeschichte erkennen lässt, welche aus Forschungsgebieten wie Neurowissenschaften, Paläontologie, Evolutionsbiologie sowie Kognitionsforschung besteht. Antonio bringt viel Erfahrung als Wissenschaftskommunikator mit, hauptsächlich im Bereich der Kognitionsforschung, welche an sehr variables Publikum gerichtet ist (von Schulen bis TEDx). Nach dem Abschluss seines PhD-Studiums ging er eine Kollaboration mit dem "Primate Behaviour Laboritory (UGA)" und dem "Goualougo Triangle Ape Project" ein, um den Werkzeuggebrauch von Schimpansen zu studieren. Sein Interesse liegt nun in der Enthüllung der Fähigkeiten im Werkzeuggebrauch bei Goffinkakadus. 

 
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Theresa Rößler 9 ist PhD-Studentin am Messerli Forschungsinstitut (Betreuer: Ludwig Huber). Sie interessiert wie innovationsfähig die Goffinkakadus sind. Gemeinsam mit Berenika entwickelten die beiden einen neuen Ansatz um ein Maß für Innovation bei Tieren systematisch zu erforschen. Mit der Innovationsarena vergleichen sie freilebende und in Gefangenschaft lebende Kakadus. Außerdem ist sie an sequentiellem Problemlöseverhalten sowie Werkzeuggebrauch interessiert.

 
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Heidelinde Wanas: Nach fast 20 Jahren in gehobenen Positionen in der Bauwirtschaft, kehrte sie dieser den Rücken und absolvierte den Lehrgang zur Zertifizierten Diplom-Tiertrainerin der ÖGTT (Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte Therapie) und die Ausbildung zur Tiermasseurin und Tierbewegungstrainerin. Seither arbeitet sie als Tiertrainerin schwerpunktmäßig mit Hunden und mit Kaschmirziegen. Seit Mai 2019 ist Heidelinde Mitglied des Teams am Goffin Lab in Goldegg und verantwortlich für das Tiermanagement der derzeit 16 Goffin Kakadus.

 
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Nicola Pachmann, diplomierte Innenraumgestalterin und Holztechnikerin, ist als technische Fachkraft für die Entwicklung und den Bau des technischen Equipments für die Forschung und die laufende Instandhaltung zuständig.

 
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Isabella Beinauer führte ihre Masterarbeit an der Abteilung für Kognitive Biologie an der Universität Wien durch. In ihrem Experiment mit Goffinkakadus untersuchte sie, in wie weit die Tiere über prospektive bzw. retrospektive Eigenschaften in Diskriminationsaufgaben bei der Werkzeugwahl reflektieren können. Gegenwertig ist sie regelmäßiger Gast am Goldegg Goffin Lab und arbeitet an einer Langzeitstudie zur sensomotorischen Entwicklung der Vögel.

 

Anna Hayaki ist eine Masterstudentin am Messerli Forschungsinstitut und der Abteilung für kognitive Biologie der Universität Wien. Sie untersucht den möglichen Gebrauch von zusammengesetzten Werkzeugen bei Goffinkakadus. Hierbei interessiert sich Anna dafür, ob und wie die Vögel die Länge eines aus mehreren Teilen bestehenden Werkzeuges manipulieren können.

 

Birgit Wakonig ist eine Masterstudentin am Messerli Forschungsinstitut. Bevor sie ihre Masterarbeit übernommen hat war sie an einer Studie beteiligt, welche untersuchte, ob Goffinkakadus ungleichmäßige Behandlung ablehnen. Gegenwärtig untersucht sie Kausalverständnis beim Schnüreziehen.

 

Goffin Lab