Neues Tierversuchsgesetz passiert Wissenschaftsausschuss

Die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP beschlossen am 28.11.2012 im Wissenschaftsausschuss die Novelle des Tierversuchsgesetzes. Die Oppositionsparteien stimmten dagegen.

In Zukunft werden Tierversuche nach der Schwere der Belastung in vier Kategorien eingeteilt und bewertet, bevor sie genehmigt werden. Versuche, die lang andauernde Schmerzen verursachen, welche nicht gelindert werden können, sind verboten, wobei wissenschaftlich begründete Ausnahmen erlaubt sind.

Tierschützer sind zwar über die Fortschritte, die diese Novelle bringt, erfreut, sehen aber noch weiteren Verbesserungsbedarf. Vor allem, dass keine verpflichtenden Kommissionen festgeschrieben wurden, wird als Mangel gesehen. Wissenschaftsinister Karlheinz Töchterle betont aber, dass Österreich im Vergleich zu anderen Ländern sehr hohe Standards im Tierversuchsgesetz hat.