3. Transfer-of-Knowledge Conference of CompCog

3. Transfer-of-Knowledge Conference of CompCog

Von 3.-5. Juli 2013 veranstaltete die Abteilung Vergleichende Kognitionsforschung des Messerli Forschungsinstituts die 3. Transfer-of-knowledge conference of CompCog am Campus der Vetmeduni Vienna.

Die Konferenz bildete den Abschluss von CompCog, einem ESF-Netzwerkprogramm mit dem Titel „The Evolution of Social Cognition: Comparisons and integration across a wide range of human and non-human animal species“ (www.compcog.org 1). An diesem fünfjährigen Programm waren 29 europäische Forschungsgruppen aus elf Ländern beteiligt. Die Finanzierung erfolgte durch das Standing Committee for the Social Sciences und das Standing Committee for Life, Earth, and Environmental Sciences der European Science Foundation (ESF). Ziel war es, „echte“ vergleichende Kognitionsforschung an verschiedensten Wirbeltieren und wirbellosen Tieren (inklusive Menschen) zu entwickeln, aufbauend auf einen fundierten theoretischen Hintergrund, eine konsistente Terminologie und Standardmethoden. Außerdem sollte diese Kognitionsforschung transparent sein für andere Forschungsbereiche wie Sozialwissenschaften, Genetik, Physiologie, Animal Welfare oder Robotik und an diese anschließen.

Die abschließende Veranstaltung war die Konferenz in Wien, die von Dr. Zsófia Virányi und Prof. Ludwig Huber organisiert wurde. Sie brachte einen Überblick über die vergleichende Kognitionsforschung der letzten fünf Jahre in Europa. Thematisiert wurden auch die möglichen Herausforderungen der kommenden Jahre – alles im gewohnt kommunikativen und kooperativen Geist von CompCog. Über 160 TeilnehmerInnen aus 22 Ländern, 31 Vorträge und 57 Poster bildeten eine interessante und anregende Plattform, begleitet von einem angenehmen Aufenthalt in Wien. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass die Konferenz neue Ideen und fruchtbare Kooperationen gebracht hat.

Der große Erfolg der Konferenz ist vor allem auch der hervorragenden organisatorischen Arbeit von Franziska Luckabauer und Teresa Schmidjell zu verdanken, die sowohl für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten als auch die Redaktion der Proceedings übernahmen. 26 freiwillige HelferInnen aus dem Clever Dog Lab unter der Leitung von Karin Bayer bildeten außerdem ein hervorragendes Organisationsteam, das die TeilnehmerInnen bestmöglich unterstützte.

Programm 2

Fotos 3

 

 
 4
  

Informationen für JournalistInnen

Rückfragen:

Jennifer Bentlage, MSc.

Tel.: +43 1 25077-2681