Vergleichende Kognitionsforschung bei TeaP 2013

Am 27.03.2013 war Prof. Ludwig Huber eingeladen, bei der TeaP 2013, der 55. Conference of Experimental Psychologists, eine Keynote Lecture zu halten. Diese Konferenz wurde bereits zum zweiten Mal in Österreich abgehalten, zum ersten Mal an der Universität Wien. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Institut für Psychologische Grundlagenforschung und Forschungsmethoden (Prof. Ansorge, Prof. Lamm, Prof. Leder) organisiert. Damit wurde Wiens lange Tradition als wichtiger Standort für psychologische Forschung fortgeführt: Persönlichkeiten wie Charlotte und Karl Bühler, Ernst Mach oder Egon Brunswick, die die Psychologie nachhaltig prägten, lebten und wirkten in Wien.

Mit mehr als 900 Beiträgen wurden fast alle Sparten der Psychologie abgedeckt. Prof. Hubers Keynote Lecture gab einerseits einen Überblick über die Vergleichende Kognitionsforschung. Andererseits wurde anhand einiger Beispiele von verschiedenen Arten, die in seiner Forschungsgruppe getestet worden waren, die anthropozentrische Sichtweise von Immitation in Frage gestellt.

Prof. Huber organisierte außerdem zusammen mit Prof. Lamm von der Uni Wien ein Symposium zum Thema "Social cognition: Imitation, empathy and prosocial behavior". Experten aus England, Deutschland, Italien und Österreich präsentierten ihre Forschungsergebnisse und neue Denkansätze für die Verbindung dieser sozio-kognitiven Fähigkeiten. Anjuli Barber, PhD-Studentin in Hubers WWTF-Projekt "Like me", hielt einen Vortrag über die Zusammenhänge in Physiologie und Verhalten zwischen Emotionen und Empathie bei Hunden. Zsófia Virányi von der Abteilung Vergleichende Kognitionsforschung hielt einen Vortrag zum Thema "Domestication and tolerance: How can dogs and wolves use conspecific and human-given cues?" in the symposium "Social cognition: Developmental perspectives".

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