Froschweibchen identifizieren eigenen Nachwuchs mit innerem GPS

15.03.2016: Den eigenen Nachwuchs zu erkennen und bevorzugt zu behandeln, ist für uns nicht außergewöhnlich. Für den Pfeilgiftfrosch Allobates femoralis ist das mit seinen schwer unterscheidbaren Nachkommen und vielen Fortpflanzungspartnern viel schwieriger. Wie er damit umgeht, hängt laut einer Versuchsreihe des Messerli Forschungsinstitutes der Vetmeduni Vienna vom Geschlecht ab. Weibchen erinnern sich an den genauen Ort ihrer Eiablage und bevorzugen nur diese Gelege. Männchen dagegen „nehmen ganz einfach alles“ in ihrem Revier. Die Studie dazu wurde im Journal Animal Behaviour veröffentlicht.

Mehr dazu in der Presseinformation "Froschweibchen identifizieren eigenen Nachwuchs mit innerem GPS". 1

  

Informationen für JournalistInnen

Rückfragen:

Jennifer Bentlage, MSc.

Tel.: +43 1 25077-2681