„Innovativer Werkzeuggebrauch in einem Papagei“

Insgesamt sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten in dem hochkompetitiven Auswahlprozess aus 111 Anträgen reüssieren. Einen der begehrten und mit 1,2 Millionen Euro dotierten START-Preise  1erhielt Alice Auersperg von der Vergleichenden Kognitionsforschung des Messerli Forschungsinstituts.

 

Zur Preisträgerin

Alice Auersperg 2 ist studierte Zoologin und hat das Goffin-Lab an der Universität Wien gegründet. Sie arbeitete auch am Max-Planck-Institut in Leipzig mit Menschenaffen. Im Rahmen eines Erwin-Schrödinger-Stipendiums des FWF forschte sie an der Universität Oxford über das Verhalten von Rabenvögeln und Papageien im Vergleich. Aktuell ist Auersperg als Senior Postdoc und als wissenschaftliche Leiterin des Goffin-Labs der Abteilung für Vergleichende Kognitionsforschung am Messerli Forschungsinstitut tätig.

Zum Projekt

Das START-Projekt „Innovativer Werkzeuggebrauch in einem Papagei“ 3, mit Feldforschung in Indonesien und Spanien, befasst sich intensiv mit den Umweltbedingungen und kognitiven Voraussetzungen für den Gebrauch von Werkzeugen bei Goffin-Kakadus. Diese Papageien-Art ist mit höheren Primaten wie Menschen und Menschenaffen nur sehr entfernt verwandt, stellt aber Werkzeuge auf einem ähnlich hohen Level für spezifische Aufgaben her.

Der START-Preis

Das START-Programm des Wissenschaftsfonds FWF richtet sich an junge Spitzenforschende, denen die Möglichkeit gegeben wird, auf längere Sicht und finanziell weitgehend abgesichert ihre Forschungen zu planen. Es ist mit bis zu 1,2 Millionen Euro dotiert und zählt damit neben dem Wittgenstein-Preis zur prestigeträchtigsten und höchstdotierten wissenschaftlichen Auszeichnung Österreichs.

 

Weitere Informationen hier 4

Alice Auersperg mit dem Goffin-Kakadu Figaro.
(C) Rooobert Bayer