PhD-Arbeit am Institut zu vergeben /PhD project available

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The Institute of Parasitology of the Vetmeduni Vienna, Austria, is seeking a highly motivated PhD student for a project on the sexual development of Cystoisospora suis, the causative agent of suckling piglet coccidiosis. Cystoisospora suis is one of the most important causes of diarrhoea in suckling piglets, and current control relies almost exclusively on chemoprophylaxis with toltrazuril. In order to find novel control approaches the research group “Neonatal porcine coccidiosis” 2 of the Institute of Parasitology of the Vetmeduni Vienna conducts basic and applied research on this topic. The project group leader, Prof. Anja Joachim 3, is one of the leading researchers in this field and has published numerous articles on porcine coccidiosis.

The PhD training will be for three years and will take place in the framework of the Graduate School for Pig & Poultry Medicine 4 at the Vetmeduni Vienna according to the PhD curriculum  5of the University. The research project will encompass molecular and proteomic analyses of the microgametes of C. suis as a potential new target for intervention against this parasite. The major methods to be learnt and applied will include cell culture of protozoa, cell separation methods, DNA, RNA and protein preparation and analysis including PCR, lining, protein expression and advanced mass spectrometry (MALDI-TOF).

The successful candidate will hold a Master or Diploma degree (at least 300 ECTS) or equivalent in veterinary medicine, medicine, biotechnology or a related field. She/he will have a strong interest in the cell and molecular biology of unicellular parasites, preferably with previous training in the methodology, including methods of DNA, RNA and protein analysis as well as basic cell culture methods. Good commandment of the English language in writing and speaking is required (CEFR level B2).

The candidate should have a high motivation to embark on a PhD program in a Graduate School as her/his next step in a scientific career and must be able to work in a team as well as independently.

More information on the project is available from the project leader, Prof. Anja Joachim; phone: +43 1 250772200.

Applications, including a curriculum vitae, a letter of motivation and documentation of previous training (certificate of graduation incl. academic attainments with ECTS if available, as well as other trainings relevant to the application) must be sent to Prof. Anja Joachim strictly by email, before December 9th, 2019.

 

 

 

 

ESCCAP-Empfehlungen für Tierärztinnen und Tierärzte zur Parasitenbekämpfung

Der European Scientific Counsel Companion Animal Parasites (ESCCAP 6) arbeitet Empfehlungen für die Kontrolle von Endo- und Ektoparasiten bei Klein- und Heimtieren, von Vektoren übertragenen Erkrankungen von Kleintieren sowie von Magen-Darm-Helminthen von Pferden aus:

Würmer bei Hunden und Katzen 7

Protozoen bei Hunden und Katzen 8

Milben bei Hunden und Katzen 9

Andere Ektoparasiten bei Hunden und Katzen 10

Vektorübertragene Krankheiten bei Hunden und Katzen 11

Parasiten und Pilze bei kleinen Heimtieren 12 (in Englisch)

Gastrointestinale Helminthen der Pferde 13

 

 

ESCCAP informiert: BARFen und Parasiten

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ESCCAP informiert: Barfen kann Parasitenbefall begünstigen
Wer sein Tier mit rohem Fleisch füttert, riskiert, dass es Parasiten zu sich nimmt und krank wird. Zum Schutz ihres Tieres sollten Tierhalter einiges beachten.
 
Barfen liegt im Trend. Immer mehr Hunde- und KatzenbesitzerInnen ernähren ihre Vierbeiner auf Basis von rohem Fleisch. Weniger bekannt ist, dass im rohen Fleisch auch Parasiten stecken können, die Hund oder Katze womöglich mit Krankheiten infizieren. Dazu zählen unter anderem
•    Toxocara canis, der häufigste Spulwurm in Deutschland,
•    Echinococcus granulosus, der kleine Hundebandwurm,
•    der Einzeller Neospora caninum und
•    bei der Katze auch der Erreger der Toxoplasmose Toxoplasma gondii sowie Sarkosporidien, Erreger der Sarkozystose.

Richtiges Einfrieren tötet Parasiten ab
Um die Übertragung von Krankheitserregern bei der Rohfleischfütterung zu vermeiden, hat Veterinärparasitologe Prof. Dr. Georg von Samson‐Himmelstjerna, Vorsitzender der Expertenorganisation ESCCAP Deutschland und Direktor des Instituts für Parasitologie und Tropenveterinärmedizin der Freien Universität Berlin, einige Tipps: „Wichtig ist, das Fleisch vor dem Verfüttern ausreichend tief und lange einzufrieren. Das tötet Parasitenstadien sicher ab. Gewährleistet ist dies aber nur, wenn das Fleisch mindestens eine Woche lang bei -17 bis -20 °C tiefgefroren bleibt!“
Wichtig zu wissen: Schweinefleisch sollte niemals roh verfüttert werden, auch nicht nach längerer Einfrierzeit! Es kann dann immer noch Viren enthalten (Side Herpesvirus, SHV-1), die die tödliche Aujeszky-Krankheit hervorrufen, auch bekannt als „Pseudowut“.

Alternativen zum Einfrieren
Wer nicht weiß, ob das Fleisch den Voraussetzungen entspricht, oder selbst kein entsprechendes Einfrieren gewährleisten kann, aber dennoch roh füttern möchte, sollte seinen Vierbeiner alle sechs Wochen entwurmen lassen oder eine Kotuntersuchung vornehmen. Allerdings ist bei letzterer vor allem die Nachweissicherheit für Würmer eingeschränkt, eine negative Kotprobe bedeutet nicht unbedingt, dass das Tier nicht mit Würmern infiziert ist.
„Auch wenn das Parasiten-Infektionsrisiko durch BARFEN nicht besonders hoch ist: Sicher ist, dass es besteht und sehr wahrscheinlich kommt es tatsächlich zu Infektionen. Und die gesundheitlichen Folgen möglicher Infektionen können für Tier und Mensch erheblich sein“, so Prof. von Samson‐Himmelstjerna.

Gesunde Rohkost für Ihr Haustier
Beim Barfen gilt:
•    entweder rohes Fleisch mindestens eine Woche lang bei -17 bis -20 °C tiefgefrieren
•    oder alle sechs Wochen eine Kotuntersuchung vornehmen lassen
•    oder das Tier regelmäßig entwurmen

Weitere Tipps zu Rohfleischfütterung und zum Parasitenschutz finden TierhalterInnen auch im Infoblatt „Experten-Tipp zur Rohfleischfütterung“. Dieses finden Sie zum Herunterladen auch auf https://www.esccap.de/tieraerzte/servicematerial/ 15

Viele weitere Informationen und hilfreiche Tipps rund um das Thema Parasiten sowie die Anmeldung zum ESCCAP-Newsletter finden Sie online auf www.esccap.de 16 und www.hund-katze-wuermer.de 17. Besuchen Sie uns auch auf Facebook und Twitter!

 

Adnan Hodžić, PhD, geprüfter EVPC Diplomate

Dr. Adnan Hodžić, PhD, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Parasitologie, hat die Prüfung zum Diplomate des European Veterinary Parasitology College (EVPC 18) bestanden.

Wir gratulieren ganz herzlich! 

 

ESCCAP Deutschland e.V. jetzt auch für Österreich aktiv

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Der European Scientific Counsel Companion Animal Parasites (ESCCAP) - Service steht österreichischen Tierärzten und Tierhaltern zur Verfügung

Da Österreich seit Oktober 2016 offizielles Mitglied von ESCCAP Deutschland e.V. ist, wird der parasitologische Expertenverband nun auch wieder in Österreich aktiv. Nach der Auflösung des eigenständigen Vereins ESCCAP Österreich im Jahr 2015 wird, unterstützt durch Prof. Dr. Joachims Mitgliedschaft, stattdessen ESCCAP Deutschland e.V. in Österreich vertreten sein. Prof. Dr. Anja Joachim 20 ist Leiterin des Institutes für Parasitologie an der Veterinärmedizinischen Universität Wien und nationale Vertreterin von ESCCAP Österreich.

Das Ziel des European Scientific Counsel for Companion Animal Parasites (ESCCAP) sind sachgerechte Aufklärung und praxisnahe Empfehlungen, die helfen sollen Hunde, Katzen, aber auch Menschen vor einem Befall mit Parasiten zu schützen. Die ESCCAP-Service-Angebote (Informationsflyer zur Entwurmung, Flöhe & Zecken, Toxoplasmose, Empfehlungen, u.v.m.) stehen nun auch wieder Tierärztinnen und Tierärzten, veterinärmedizinischen Fachangestellten und Tierhaltern aus Österreich kostenfrei zur Verfügung. Der ESCCAP-Service ist auf www.esccap.at 21 21 zu finden.

ESCCAP ist eine in Großbritannien eingetragene und unabhängige Vereinigung, die im Jahr 2006 von acht europäischen Veterinärparasitologen gegründet wurde. Inzwischen ist ESCCAP in 13 europäischen Ländern vertreten. Die Arbeit von ESCCAP Deutschland e.V. wird durch Sponsoren ermöglicht. Die Unabhängigkeit des Expertenverbands ist oberste Prämisse, weshalb die Sponsoren keinen inhaltlichen Einfluss auf die ausgesprochenen Empfehlungen nehmen.

Viele weitere Informationen und hilfreiche Tipps rund um das Thema Parasiten finden Tierhalter und Tierärzte online auf www.esccap.de 16 16 / www.esccap.at 21 und www.hund-katze-wuermer.de 17.

 

The Institute of Parasitology respresents Austria at the EU COST Action "COMBAR"

Scientists discuss research towards mitigating anthelmintic resistance in livestock

León, 28 September 2018 – 90 researchers from 30 countries came together at the University of León (Spain) to present research results and to discuss a coordinated approach towards solutions for anthelmintic resistance, a part of the larger drug resistance problem in infective pathogens. The meeting was held in the framework of the EU COST Action CA16230 COMBAR – “Combatting anthelmintic resistance in ruminants” and combined with the annual meeting of the Livestock Helminth Research Alliance (LiHRA).

Worldwide, anthelmintics are an important drug class to treat parasitic worm infections and are a cornerstone to preserve animal health, welfare and productivity in grazing livestock. With an increasing number of treatment failures due to anthelmintic resistance, new solutions are needed. The research network sets in on three strategies, each dealt with in a separate working group.

  1. Improving diagnostic tools to facilitate targeted and selective treatment approaches and early detection of anthelmintic resistance;
  2. Studying socio-economic aspects to understand the impacts, the barriers and drivers of sustainable anthelmintic usage;
  3. Developing integrated control strategies based on a broader panel of control options including pasture management, vaccination and use of bio-active forages.

During this meeting, scientific leaders from all continents as well as young European researchers presented the current knowledge, recent research results and their thoughts on how to move forward. The first results are planned to be presented at a special session during the annual meeting of the European Federation of Animal Science (EAAP) in Ghent, 26 August 2019.

We are on track to coordinate research activities at European level and achieve important collaborative research results. New collaborative projects have started in all participating countries, including those where research in the domain was previously absent such as Portugal, Poland, Serbia and Slovenia. These projects will benefit from collaboration with more experienced researchers from across Europe,” said Johannes Charlier (Kreavet, Belgium), chair of the action.

This kind of project was highly needed and now it is finally happening. The technologies and tools to combat anthelmintic resistance are available, now we need to find ways to make them usable on the ground” said Jan van Wyk (University of Pretoria, South-Africa), a pioneer in research on anthelmintic resistance.

Through financial support from the EU-funded secretariat for the STAR-IDAZ International Research Consortium on Animal Health (SIRCAH) it was possible for the COMBAR meeting to host several eminent anthelmintic resistance researchers from non-EU countries such as Canada, Argentina, Mexico, New Zealand and South-Africa. “The STAR-IDAZ International Research Consortium is developing road maps to guide and coordinate animal health research at the global level, we welcome the contribution of COMBAR together with the Livestock Helminth Research Alliance in designing the research road maps for helminth infections and anthelmintic resistance,” said Alex Morrow (DEFRA, UK), head of the STAR-IDAZ IRC secretariat.

 “EPRUMA partners have recognised the emerging risk of anthelmintic resistance. However, because of the much lower public health importance, it can’t be compared with antibiotic resistance. Specific research is needed to allow for science-based decision making,”, said Rens van Dobbenburgh, chairman of the European Platform for the Responsible Use of Medicines in Animals (EPRUMA).

Further information:

Dr. Martin Kašný (Charles University in Prague): COMBAR Science Communication manager

Email: martin.kasny(at)natur.cuni.cz;

Tel: +420 221951822

Web: www.combar-ca.eu 22  and http://www.cost.eu/COST_Actions/ca/CA16230 23

COMBAR Meeting in Léon, Spin. Dr. Barbara Hinney represented the Vetmeduni Vienna and Austria.
 

Infoservice

 

Abschlussarbeiten

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Die Vetmeduni Vienna hat aktuell ausgeschriebene Abschlussarbeiten unter folgendem Link gelistet: Abschlussarbeiten 24

 
  

Praktikum am Institut für Parasitologie

Alle Informationen für Studierende der Veterinärmedizin rund um ein Praktikum an unserem Institut finden Sie unter Lehrangebot  25(bitte ganz nach unten scrollen)