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„S.U.P.E.R.“ Award 2019 an Ass. Prof. Dr. Johannes Baumgartner

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Die HochschülerInnenvertretung (HVU) der Vetmeduni Vienna ehrt mit dem S.U.P.E.R. (Studierendenpreis, um Phänomenales Engagement zu Rühmen) jene MitarbeiterInnen aus dem Lehrkörper, die sich besonders um die Anliegen und Fortschritte der angehenden AbsolventInnen der Vetmeduni Vienna engagiert haben.

2019 ging die Auszeichnung für Lehrende der Vorklinik an Johannes Baumgartner vom Institut für Tierschutzwissenschaften und Tierhaltung. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Teaching Vets-Symposiums#5 statt (https://www.vetmeduni.ac.at/de/infoservice/news/detail/artikel/2019/10/31/teaching-vets-5/ 2).

Vielen Dank an die Studierenden für das Votum. Diese Auszeichnung macht uns Freude und stolz. Sie ist Bestätigung und Auftrag zugleich.

 

Radio Ö1 Sendereihe “Punkt eins”: Das Leben des Schweins

Prof. Johannes Baumgartner spricht im Zuge eines Interviews mit Barbara Zeithammer, Radio Ö1, sachlich und offen über die Schweinehaltung und ihre Probleme bzw. Herausforderungen: über die großen Spannungsfelder, die zahlreichen Widersprüche und die komplexe Situation.

Hier 3 können Sie das Interview nachhören.

 

 

Susanne Waiblinger zur Präsidentin der ISAE ernannt

Im August 2019 wählte die International Society for Applied Ethology (ISAE) Susanne Waiblinger, vom Institut für Tierschutzwissenschaften und Tierhaltung an der Vetmeduni Vienna, zur Präsidentin.

Nach zwei Jahren Junior-Vizepräsidentschaft (2017-2019) steht Susanne Waiblinger nun bis 2021 als Präsidentin an der Spitze der ISAE, der einzigen weltweit tätigen, wissenschaftlichen Gesellschaft für angewandte Ethologie. Die ISAE bietet ein Forum für den Austausch neuester Erkenntnisse zum Verhalten und Wohlergehen von domestizierten und anderen vom Menschen gehaltenen oder gemanagten Tieren. Daneben ist ein Ziel der ISAE, die Einbeziehung dieser Fortschritte in die Praxis zu fördern, zum Beispiel zur Verbesserung des Tierschutzes, der Ernährungssicherheit und nachhaltiger Tierproduktion.

„Es ist eine große Ehre dieser Gesellschaft, in der die weltweit führenden Experten zum Thema versammelt sind, als Präsidentin vorzustehen. Seit einigen Jahren versucht die ISAE ihre Aktivitäten in Regionen auszuweiten bzw. zu verstärken, in denen die angewandte Ethologie und Tierschutzaktivitäten noch nicht oder nur wenig etabliert sind. Dies ist eine besondere Herausforderung, macht die Präsidentschaft jedoch auch besonders interessant," sagt Susanne Waiblinger. So wird nächstes Jahr der jährliche internationale Kongress der ISAE erstmals in Indien stattfinden.

Waiblinger studierte Veterinärmedizin in München. Nach ihrer Promotion an der Universität Zürich forschte sie an der ETH Zürich (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich) auf dem Gebiet der Mensch-Nutztier-Beziehung und des Sozialverhaltens von Rindern. Zudem arbeitete sie in mehreren Tierarztpraxen in der Schweiz und Bayern und im amtstierärztlichen Dienst.  
Susanne Waiblinger ist Fachtierärztin für Tierhaltung und Tierschutz sowie für Verhaltenskunde und Diplomate des European College of Animal Welfare Science and Behavioural Medicine (Tierschutzwissenschaften). Sie habilitierte an der Vetmeduni Vienna im Fach Tierhaltung, Tierschutz und Angewandte Ethologie. Seit mittlerweile 22 Jahren arbeitet sie am Institut für Tierschutzwissenschaften und Tierhaltung, ehemals Institut für Tierhaltung und Tierschutz, an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Dort leitet Waiblinger die Arbeitsgruppe Wiederkäuer und Mensch-Tier-Beziehung.

Susanne Waiblinger ist u. a. Vorsitzende des Vereins zur Erforschung artgerechter Tierhaltung (VEAT), Mitglied der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) und stellvertretende Vorsitzende in der Fachtierarzt-Prüfungskommission „Tierhaltung und Tierschutz“ der Österreichischen Bundestierärztekammer. Für die ISAE war sie bereits von 2000 bis 2003 als Regionalsekretärin der Region „West Central Europe“, d.h. der deutschsprachigen Länder Deutschland, Schweiz und Österreich tätig.

Die Vetmeduni Vienna gratuliert herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg!

(Web-Redaktion am 28.10.2019 )

 

Neue Publikation: Sau-Ferkel-Nasenkontakte in Abferkelbuchten

Studenten des IMHAI-Kurses der Vetmeduni beobachteten die Wechselwirkungen zwischen der Sau und ihren Ferkeln. Nasenkontakte traten häufig zwischen Sauen und Ferkeln in den freien Abferkelbuchten auf und unterschieden sich zwischen „Erstmüttern“ und älteren Sauen.

Die Ergebnisse wurden in der Open-Access-Zeitschrift Animals veröffentlicht.

Artikel:

Animals 2019, 9(8), 513; https://doi.org/10.3390/ani9080513 4

Sow-Piglet Nose Contacts in Free-Farrowing Pens

Katrin Portele, Katharina Scheck, Susanne Siegmann, Romana Feitsch, Kristina Maschat, Jean-Loup Rault and Irene Camerlink

Kontakt: Irene Camerlink Irene.Camerlink@vetmeduni.ac.at

 

 

Neue Publikation: Effekt von positiven Emotionen auf sekretorisches Immunglobulin A (sIgA) bei Kälbern

Es wurde der Effekt von positiven Emotionen auf sekretorisches Immunglobulin A (sIgA) bei Kälbern untersucht. Es war ein zirkadianer Rhythmus vorhanden (niedrigste Werte um 14:00 h). Weiterhin war die sIgA-Konzentration direkt nach der Milchfütterung verringert, was möglicherweise auf erhöhten Speichelfluss zurückzuführen war. Die sIgA-Konzentration war nach dem Auftreten von Spielverhalten nicht erhöht. sIgA ist vermutlich nicht als Indikator für positive Emotionen geeignet.

Artikel:

Animals 2019, 9(9), 657; https://www.mdpi.com/2076-2615/9/9/657  5

The Effects of Play Behavior, Feeding, and Time of Day on Salivary Concentrations of sIgA in Calves

Katrin Spiesberger, Stephanie Lürzel, Martina Patzl, Andreas Futschik and Susanne Waiblinger

Kontakt: Stephanie Lürzel Stephanie.Luerzel@vetmeduni.ac.at

 

 

Neue Publikation: Auswirkungen des Bodentyps auf ausgewählte Gesundheitsparameter und das Gewicht von Mastkaninchen in Buchtenhaltung

Bei der vergleichenden Haltung von Mastkaninchen auf einem Praxisbetrieb, in Buchten mit perforiertem Kunststoffboden oder Betonboden mit Stroheinstreu, zeigte einen höherer Prozentsatz an Kaninchen sauberes Fell auf Stroh, keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich Parasitenbelastung, Mortalität, pathologischen Veränderungen oder Verlustursachen und ein höheres Schlachtgewicht bei Kaninchen auf perforiertem Kunststoffboden.

Artikel:

Animals 2019, 9(5), 216; https://doi.org/10.3390/ani9050216 6

Effects of Ground Floor Type on Selected Health-Parameters and Weight of Rabbits Reared in Group Pens

Ines Windschnurer, Susanne Waiblinger, Stefan Hanslik, Andrea Klang, Fehim Smajlhodzic, Michael Löwensteinand Knut Niebuhr

Kontakt: Ines Windschnurer Ines.Windschnurer@vetmeduni.ac.at

 

 

"Das österreichische Tierschutzrecht"

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Dr. iur. Dr. phil. Regina Binder ist Leiterin der Informations- und Dokumentationsstelle für Tierschutz- und Veterinärrecht an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, Mitarbeiterin des Instituts für Tierschutzwissenschaften und Tierhaltung sowie Mitglied der Tierversuchskommission des Bundes; und Authorin der 4. Auflage des Juridica Praxiskommentars, welches

• das Tierschutzgesetz idF BGBl I 2018/86 sowie
• das Tierversuchsgesetz 2012 idF BGBl I 2018/31

enthält.

Neu in dieser Auflage enthalten sind alle Durchführungsverordnungen zum TSchG (zB die 1. und Auszüge der 2. TierhaltungsV, die V über die Ausbildung von Hunden, die Zoo-V und die Tierschutz-KontrollV) sowie die Verordnungen zum TVG 2012 (Tierversuchs-V 2012, Tierversuchsstatistik-V 2013 und Tierversuchs-Kriterienkatalog-V).

Das allgemeine Tierschutzrecht stellt den Kernbereich tierrelevanter Rechtsgrundlagen dar, indem es Verbote und Gebote festlegt, die im Umgang mit Tieren zu beachten sind, wie zB das Verbot der Tierquälerei sowie die Mindestanforderungen an die Haltung von Heim-, Nutz- und Wildtieren. Das Tierversuchsrecht regelt ua die Voraussetzungen für die Zulässigkeit von Tierversuchen sowie die Anforderungen an die Planung und Durchführung im Sinne der „3R“ (Replacement, Reduction, Refinement).

Regina Binder erläutert in bewährter Weise sämtliche Bestimmungen der beiden Gesetze mit Judikatur- und Literaturverweisen sowie beispielreichen, prägnanten Anmerkungen!

ISBN: 978-3-214-01922-8
Reihe: Juridica
Verlag: MANZ Verlag Wien
Format: Flexibler Einband
  XVIII, 540 Seiten, 4. Auflage, 2019
 

10. ÖTT-Tagung

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Die 10. ÖTT-Tagung Tierschutz fand am 2. Mai 2019 an der Vetmeduni Vienna statt. Das Motto der Tagung „Über die Lebensqualität von Tieren“ wurde in 12 Vorträgen von tierschutzwissenschaftlicher, veterinärmedizinischer, ethischer und praktischer Perspektive für Nutz- und Heimtiere beleuchtet. Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die ausgezeichneten Vorträge von Experten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum verfolgt und intensiv diskutiert.

Den Tagungsband finden Sie hier 9 zur Ansicht.

 

 

Neue Buchveröffentlichung über Mensch-Tier-Beziehung - mit ITT-Beteiligung

Interaktionen zwischen Menschen und Tieren treten in völlig unterschiedlichen Umständen auf, von der Pflege der eigenen Nutz- oder Heimtiere bis zu Interaktionen mit Wildtieren.

Das Buch "Anthrozoology - Human-Animal Interactions in Domesticated and Wild Animals" stellt erstmals unser Wissen zu Mensch-Tier-Interaktionen in all diesen Kontexten dar und behandelt die Auswirkungen auf Mensch und Tier.  Susanne Waiblinger vom Institut geht im Kapitel "Agricultural animals" zunächst auf die Bedeutung landwirtschaftlicher Nutztiere für den Menschen ein, bevor sie auf Mensch-Nutztier-Interaktionen und Mensch-Nutztier-Beziehungen fokussiert. Sie gibt eine umfangreiche Übersicht über die Bedeutung für das Wohlergehen der Tiere, dahinterliegende Mechanismen und Ursachen von Unterschieden.

Das Buch ist erhältlich bei: https://global.oup.com/academic/product/anthrozoology-9780198753636?cc=gb&lang=en 10

 

Wie stehen TierärztInnen und Tiermedizin-Studierende zu Maßnahmen, die das Tierwohl in der tierärztlichen Praxis verbessern sollen?

Die Ergebnisse der im Ende 2015/Anfang 2016 in Östereich durchgeführten Studie wurden im Journal of Veterinary Behavior veröffentlicht. Es zeigte sich, dass die teilnehmenden TierärztInnen grundsätzlich eine positive Einstellung zu Maßnahmen wie Low-Stress-Handling haben und dass ihre Einschätzung der Wichtigkeit und Umsetzbarkeit der Maßnahmen teilweise sogar höher ist, als die der Tiermedizin-Studierenden. Dieser Unterschied könnte durch positive Erfahrungen aus der Praxis bedingt sein.

https://doi.org/10.1016/j.jveb.2019.01.004 11

 

Online-Befragung: "Darf ich den Hund streicheln?"

Aktuell widmet sich Dr Christine Arhant im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung dem Thema:

"Darf ich den Hund streicheln?"

Viele Kinder sind an Hunden interessiert und möchten mit ihnen Kontakt aufnehmen.

Wie gehen Sie als Eltern, Großeltern, Nicht-HundehalterInnen und HundehalterInnen mit dieser Situation um?

Link zur Umfrage: https://de.surveymonkey.com/r/kindundhundimalltag 12

Wir danken für Ihre Teilnahme!

 

10. ÖTT-Tagung am 02.05.2019

Am Donnerstag, 2. Mai 2019 findet die 10. ÖTT (Plattform Österreichische Tierärztinnen & Tierärzte für Tierschutz) - Tagung im Festsaal der Vetmeduni Vienna statt:

"Tierschutz - Über die Lebensqualität von Tieren"

Programm 13

Anmeldung bis 26.04.2019 per Email an die Tierärztekammer

 

Neue Begleitstudie zum Wiener Streunerkatzenprojekt: “Welfare of feral cats and potential influencing factors"

Im Rahmen der Begleitstudie zum Wiener Streunerkatzenprojekt 2014–2017 wurden tierbezogene und umweltbezogene Wohlergehensindikatoren an (teilweise) verwilderten Hauskatzen in  betreuten Streunerkolonien untersucht. Die Gesundheitsindikatoren Allgemeinverhalten, Body Condition Score, Zustand des Fells, Verletzungen und Allgemeiner Gesundheitszustand haben sich als reliable und valide Indikatoren für Wohlergehen erwiesen, da auch Zusammenhänge mit Koloniemerkmalen wie Gruppengröße, Anzahl Katzen pro Futterstelle, Geschlecht und Kastrationsstatus der Katzen, sowie mit Betreuungsmerkmalen wie Reinheit der Futterstellen gefunden wurden. In Kolonien, wo regelmäßig Leckerli und/oder Milch angeboten wurden, war die Distanz der Katzen zu ihrem Betreuer/ihrer Betreuerin geringer als in Kolonien in denen keine Leckerbissen angeboten wurden.

Artikel “Welfare of feral cats and potential influencing factors” von E.M. Gilhofer, I. Windschnurer, J. Troxler und V. Heizmann: Journal of Veterinary Behavior 30 (2019) 114-123

Kontakt: Ass.-Prof. Dr.med.vet. Veronika Heizmann veronika.heizmann@vetmeduni.ac.at

 

 

Das ITT ändert seinen Namen und es wird eine 5-jährige Forschungsstrategie festgelegt!

Mit Jahreswechsel 2018/2019 änderte sich der Namen des Instituts von "Institut für Tierhaltung und Tierschutz" in "Institut für Tierschutzwissenschaften und Tierhaltung". Mit dieser Maßnahme soll der Tätigkeitsbereich der Forschung hervorgehoben und der wissenschaftliche Aspekt verdeutlicht werden. Die aktuellen und zukünftigen Forschungsaktivitäten des Institutes sind für die Jahre 2019-2024 in der Forschungsstrategie  "Research Strategy" 14 beschrieben. Dieses Dokument dient als Informationsquelle für alle Interessierten, indem es die wichtigsten wissenschaftlichen Stärken und Prioritäten des ITT hervorhebt.

Natürlich bleiben Aus- und Weiterbildung ein bedeutender Teilbereich des Instituts, genauso stehen wir auch weiterhin für Expertisen und weitere Dienstleistungen zur Verfügung!

 

"Sei freundlich zu anderen: Prosoziales Verhalten und die Auswirkungen auf den Tierschutz"

Der neu veröffentlichte ITT-Artikel im Journal "Applied Animal Behaviour Science" zeigt, dass Nutztiere sich gegenseitig helfen können, und legt nahe, dass prosoziale Verhaltensweisen positive Indikatoren für das Wohlbefinden sein können. Die Vollversion ist frei zugänglich bei: https://authors.elsevier.com/a/1YP-6cF2OWofG 15

 

Tierheim-Tagung „Tierschutz auf wissenschaftlicher Grundlage“

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Am 20.10.2018 fand die 1. Tierheim-Tagung im Hörsaal A der Vetmeduni Wien statt.
Rund 150 TierheimmitarbeiterInnen, TierärztInnen, StudentInnen und Interessierte nahmen an der von Frau Dr. Christine Arhant und Frau Dr. Ines Windschnurer (Institut für Tierhaltung und Tierschutz) organisierten Veranstaltung teil und konnten sich nicht nur im Zuge der informativen Vorträge über Tierschutz auf wissenschaftlicher Grundlage weiterbilden, sondern hatten auch Gelegenheit, direkt mit Experten auf diesem Gebiet aus dem In- und Ausland, wie Frau Dr. Nadja Affenzeller, Frau Dr. Irene Bruckner, Frau Dr. Giulia Cimarelli, Frau Dr. Barbara Schöning, sowie den Organisatorinnen ins Gespräch zu kommen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Frau. Mag. Karin Bayer, Managerin des Clever Dog Labs.
Wir bedanken uns für Ihr reges Interesse und ihre Teilnahme und freuen uns auf Folgeveranstaltungen!

 

 

Europäischer Veterinärkongress für Tierverhaltensmedizin und Tierschutz: "Tierverhalten und Tierschutz verbessern - durch Optimierung des menschlichen Verhaltenswandels" – September 2018

Von 27.-29.September 2018 fand der diesjährige Veterinärkongress in Berlin statt.

Unser Institut war mit vier Teilnehmern vertreten, die folgende Präsentationen hielten:

Annika Lange: "Talking to cows: Reactions to playback and ‘live’ talking during human-cattle interactions" 17

Ines Windschnurer: "Associations of caretaker attitudes with alpaca behaviour" 18

Christine Arhant: "Prescription of psychotropic drugs for dogs during New Year´s Eve by Austrian and German veterinarians and their attitudes to noise aversion" 19

Susanne Waiblinger: "Nociceptive threshold of goat kids undergoing injection of clove oil or isoeugenol for disbudding - a preliminary study"

 

Jason Yee

Jason Yee 20 arbeitet an prosozialem Verhalten mit Schwerpunkt auf der Entwicklung von Bildgebungsverfahren bei Nutztieren zur Anwendung in der Tierschutzforschung.

Er verbrachte die letzten 5 Jahre als Forscher sowohl am „Zentrum für Translationale NeuroImaging“ an der Northeastern University (Boston, MA) als auch am „Kinsey Institute“ der Indiana University (Bloomington, IN). Während dieser Zeit entwickelte er Neuroimaging in Präriewühlmäusen (Microtus ochroaster), einem sozial monogamen und biparentalen Nagetier, als soziale Neurowissenschaftsplattform, zum besseren Verständnis der neuralen Basis komplexer sozialer Verhaltensweisen. Von C. Sue Carter und Stephen Porges erhielt er sein Postdoktorat an der University of Illinois in Chicago in Verhaltens-Neuroendokrinologie und Psychophysiologie mit Projekten rund um die Rolle von Oxytocin bei der Regulierung von Körper und Gehirn bei Stress. Er promovierte in „Comparative Human Development“ an der Universität von Chicago (USA), wo er mit Martha McClintock über soziale Reziprozität, Mammatumorenbildung und Lebensspanne sowie mit Brian Prendergast über Geschlechtsunterschiede und Verhaltenskonsequenzen der Immunaktivierung arbeitete.

 

Tierheimtagung 20.10.2018

 

Claire Toinon

Claire Toinon 22 arbeitet unter der Leitung von Prof. Jean-Loup Rault an prosozialen Verhaltensweisen bei Nutztieren.

Sie hat ihren Abschluss in Agronomie an der Ingenieurschule ENSAIA (Französische Nationale Graduiertenschule für Agronomie und Lebensmittelindustrie) gemacht. Sie zeigte früh Interesse am Tierschutz und absolvierte zwei internationale Praktika: eines an der Universität von Guelph (Kanada) zum Thema Federpicken bei Legehennen, betreut von Alexandra Harlander und Patrick Birkl; und ein Praktikum an der Aarhus Universität (Dänemark), wo sie einen möglichen Zusammenhang zwischen Lahmheit und der Reaktion von Masthühnern in einem standardisierten Mensch-Tier-Beziehungs-Test untersuchte.

 

Hunde Uni Bern - Juli 2018

Die HundeUniBern besteht aus der Verhaltensbiologin Dr. Stefanie Riemer, der Verhaltenstierärztin Dr. Maya Bräm, und der Biologin Annika Huber, MSc. Sie ist Teil der Abteilung Tierschutz der Vetsuisse Fakultät, Universität Bern und beschäftigt sich mit Grundlagen- und angewandter Forschung zu Verhalten, Kognition und Emotionen bei Haushunden. Um ihre Gründung zu feiern wurde am 5. und 6. April 2018 ein Workshop mit internationalen Experten zum Thema „companion animal behaviour science“ abgehalten. Dr. Christine Arhant vom Institut für Tierhaltung und Tierschutz, Vetmeduni Vienna war mit dem Vortrag „Supervision of child-dog interactions – implications for dog-bite prevention“ mit dabei. 

Link zum Workshop 23

 

Editorial Board der Zeitschrift Nature Scientific Reports - Juli 2018

Ab Juni 2018 ist Irene Camerlink 24 dem Editorial Board der Nature Journal Scientific Reports beigetreten. Wenn Sie ein Manuskript zum Thema Tierverhalten oder Tierschutz haben, dass Sie gerne an Scientific Reports einreichen möchten, können Sie es an Irene Camerlink schicken. 

 

9. ÖTT-Tagung Tierschutz: Im Interesse der Tiere – zu Lasten der Tiere

Do. 3. Mai 2018/ Vetmeduni Wien, Festsaal/ 1210 Wien, Veterinärplatz 1

Programm zur 9. ÖTT-Tagung Tierschutz: Im Interesse der Tiere – zu Lasten der Tiere 25

Teilnahmegebühr:  110.- EUR; 30.- EUR für Studierende (inkl. MwSt.); Verpflegung inkludiert.

Bildungsstunden: ÖTK (6,0); TGD (6,0); FTA Kleintiere (6,0); FTA Wiederkäuer (2,0); FTA Schweine (3,0); FTA Geflügel (1,0), FTA Tierhaltung & Tierschutz (6,0); Wahlfach Vetmeduni (0,5 ECTS)

Anmeldung bis 27.04.2018 via Email an die Tierärztekammer

 

Website zur Tierhaltung

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Haltung von Ziegen im Laufstall