Forschung

Leitbild

  • Auf dem Arbeitsgebiet der Tiergenetik werden Kern- und mitochondriale Genome analysiert und sich auf  Abstammungsuntersuchungen, Individualgenotypisierungen, Erbfehler- oder Merkmalsbestimmungen und Phylogenie konzentriert. Im Rahmen der funktionellen Genomik werden RNA- und Protein-Expressionsprofile von Heim- und Nutztieren untersucht.
  • Die Forschung in der Reproduktionsbiotechnologie fokussiert auf die Faktoren und molekularen Mechanismen, die die Entwicklungsfähigkeit von Gameten und prä-implantativen Embryonen steuern. Dies trägt zur Lösung der Fertilitätsprobleme in Milchkühen bei und stellt der Rinderzucht zudem neue Reproduktionstechnologien zur Verfügung. Die Abteilung Reproduktionsbiologie verfügt darüber hinaus über langjährige Expertise auf de Gebiet der Klonierung mittels somatischem Zellkern-Transfer (SCNT) und der Transgenetik von Nutztieren, die vornehmlich zur Produktion pharmazeutisch hochwertiger Proteine verwendet wird.
  • In der Transgenetik liegt der Schwerpunkt auf der Untersuchung von Mausmodellen mit mutanten Komponenten des JAK-STAT Signalweges. Die Mitglieder der Familien der Janus Tyrosin-Kinasen (JAKs) und der Signalübermittler/Transkriptionsfaktoren (STATs) sind von zentraler Bedeutung in der korrekten Entwicklung und einwandfreien Funktion von Organismen. Teilweiser oder vollständiger JAK-STAT Funktionsverlust führt zu ernsten Folgeerscheinungen wie z.B. Immundefekten, metabolischen Störungen, oder zur malignen Zellentartung. Die Erkenntnisse über die Funktionen von JAK-STAT in Krankheitsgeschehen werden im Rahmen der vergleichenden Medizin auf den Menschen oder Veterinärpatienten übertragen. Siehe auch die Homepage des Sonderforschungsbereichs "JAK-STAT 1".