ALPBIONET2030 - Integratives Wildtier- und Lebensraum-Management für zukünftige Generationen in den Alpen

 
Der ökologische Verbund wird weitgehend als die räumliche und zeitliche Ausdehnung betrachtet, in der sich Tiere, Pflanzen (und deren Gene) und räumlich weit verteilte Ökosystemfunktionen wie Boden- und Wasserprozesse zwischen Lebensraumflecken bewegen können. In dieser alpinen Landschaft, z.B., finden wichtige natürliche Ökosystemfunktionen statt. (Foto (c) ALPARC)
Foto einer alpinen Landschaft [Link 1]
 

 

Ökologische Netzwerke, oder der "ökologische Verbund", bilden die Grundlage des alpinen (und globalen) Lebensraum- und Arten-Schutzes*.  Allerdings ist noch viel Arbeit erforderlich bis ein integratives Konzept für den Schutz von Ökosystemen und der Biodiversität in den Alpen realisiert werden kann.

Das Projekt ALPBIONET2030 wird unter der Leitung des Netzwerks alpiner Schutzgebiete (ALPARC) die Voraussetzungen für die Umsetzung von ökologischen Verbundmaßnahmen im gesamten Alpenraum verbessern und dadurch auch zur Umsetzung nationaler Biodiversitätsstrategien beitragen.  Das Projekt ist gleichzeitig auch ein Beitrag zu den Naturschutz-Durchführungsprotokollen der Alpenkonvention und zu der makroregionalen Strategie für den Alpenraum (EUSALP), deren Ziele sich mit jenen der Alpenkonvention in signifikanten Bereichen überschneiden, jedoch über die Grenzen des in der Konvention definierten Alpenraums hinausgehen.

Das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) übernimmt im Projekt die Leitung eines eigenen Arbeitspakets zur Analyse und gegebenenfalls Verbesserung alpiner Wildtiermanagement-Strategien, sowie der Bekämpfung von Wildtier-bezogener Kriminalität.  Durch die Erarbeitung von gemeinsamen Alpen-weiten Wildtiermanagement Strategien mit relevanten Stakeholdern (z.B. Jagd, Forstwirtschaft, Kriminalämter, Naturschutz) sollen Praktiken die dem ökologischen Verbund dienlich sind gefördert und solche die ihm schaden können eingeschränkt werden.

Das FIWI wird außerdem maßgeblich bei der Erarbeitung von Policy-Optionen zur Vorbereitung einer Alpen-weiten Verbundstrategie mit ökologischen Verbundachsen in den Alpen und in Richtung EUSALP mitwirken.  Die Strategie soll u.a. inner-alpine "Strategische Alpine Verbundräume" (Strategic Alpine Conservation Areas - SACA) vorschlagen.  Ebenso wird die Koexistenz Mensch-Natur thematisiert und in die Erarbeitung der Wildtiermanagementstrategie einfließen.

* Siehe auch Alpine Nature 2030 - Creating [ecological] connectivity for generations to come. [Link 2]

 

Laufzeit: 1. November 2016 - 31. Oktober 2019

 

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Mehr Info auf der offiziellen Projekt Website (extern) [Link 4]

 

Projektteam am FIWI

Portraitfoto von Karin Svadlenak

Karin Svadlenak-Gomez, M.Sc. Biodiversity Conservation, M.B.A., M.A.L.S., Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Vetmeduni Vienna

T. +43 (1) 25077-7104

E-Mail an Karin Svadlenak-Gomez senden [Link 5]
 [Link 6]

 
Portraitfoto von Jonas Kahlen

Jonas Kahlen, M.Sc., Abteilung Conservation Medicine, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Vetmeduni Vienna

T. +43 (1) 25077-7182

E-Mail an Jonas Kahlen senden [Link 7]

 

Christoph Beiglböck, Dr.med.vet., Pathologie, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Vetmeduni Vienna

T. +43 (1) 25077-7165

E-Mail an Christoph Beiglböck senden [Link 8]

 
ALPBIONET Logo

 

Projekt Lead Partner

Logo von ALPARC [Link 9]

 

Finanzierung

Gesamtkosten: 2.637.285€
EFRE Finanzierung: 2.241.693€
Logo des Alpenraumprogramms

 

Leitung und wissenschaftlicher Kontakt

Portraitfoto von Chris Walzer

 

 

 

 

 

 

Univ.-Prof.Dr.med.vet. Christian Walzer, Leiter, Abteilung Conservation Medicine [Link 10], Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Vetmeduni Vienna

T. +43 (1) 25077-7180

Email an Chris Walzer senden [Link 11]

 

 


 
 

Allgemeiner Kontakt

Sekretariat

Savoyenstraße 1
A-1160 Wien

T +43 1 25077-7900
F +43 1 25077-7941

E-Mail an FIWI senden [Link 14]


 

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