Nachrichtenarchiv 2012

 

Gabrielle Stalder erhält Wiener Forschungsförderpreis

Gabrielle Stalder (Mitte) nimmt den Sonderpreis "Wasser" in Empfang. (Foto: Vetmeduni Vienna/Svadlenak-Gomez)
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Gleich zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde Dr. Gabrielle Stalder vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie Ehre zu Teil.  Sie erhielt den Sonderpreis „Wasser“ 2012 von Wiener Umweltschutzabteilung und Wiener Wasser.  Der Titel ihrer preisgekrönten Arbeit: "Gefährdungs- und risikobasierende Konzepte zur Bewertung der mikrobiologischen Wasserqualität".  Das interdisziplinäre Projekt wurde von Univ. Prof. Regina Sommer von der Medizinischen Universität Wien, Prof. Andreas Farnleitner von der TU Wien, und Prof. Chris Walzer von unserem Institut mitbetreut.

Mehr Info hier [Link 2] und hier [Link 3]

 (Web-Redaktion am 28.11.2012)

 

"Wüstenschiffe" am gemeinsamen "Tag der offenen Tür" des BMUKK und BMWF

Dr. Gabrielle Stalder und Dr. Pamela Burger erklären einem Gast das Forschungsprojekt
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Am Nationalfeiertag luden das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) und das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) zum traditionellen gemeinsamen "Tag der offenen Tür" in das Palais Starhemberg am Minoritenplatz 5. Interessierte Besucherinnen und Besucher hatten am 26.10.2012 die Möglichkeit die historischen Räumlichkeiten und die vielfältigen Aufgabenbereiche der beiden Ministerien kennenzulernen.  Ein Team von der Veterinärmedizinischen Universität Wien, auch vertreten durch das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, stellt das Projekt zur Wildkamelforschung in der Wüste Gobi vor.

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(Web-Redaktion am 27.10.2012)

 

In der Waagschale: Natur und Energie in den Alpen

Teilnehmer am Kick-off Meeting
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Als Lead Partner des neuen internationalen Projektes recharge.green [Link 7], welches vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unter dem Dach des Alpenraumprogrammes [Link 8] (Alpine Space Programme) kofinanziert wird (Gesamtwert des Projekts 2,7 Mio. €) hat das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie von 17.-18. Oktober 2012 das erste Treffen der Kooperationspartner aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein und Slowenien organisiert. Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Energiewirtschaft und NGOs trafen sich in Wien, um Ziele und die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der verschiedenen Partner zu besprechen. Bis zum Sommer 2015 wird das Projekt praktischen Werkzeuge entwickeln, die Entscheidungsträgern helfen können, die Bedürfnisse der regionalen Entwicklung erneuerbarer Energie mit denen des Erhalts von Biodiversität, Böden und ökologischer Vernetzung in der Landschaft zu vereinen.

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(Web-Redaktion am 19.10.2012)

 
 

evolVienna Herbst Symposium

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Das evolVienna Herbst Symposium [Link ] fand am Mittwoch, 17.  Oktober 2012 im Hörsaal des Department für Integrative Biologie und Evolution der Veterinärmedizinischen Universität Wien statt.   Ein breites Spektrum evolutionärer Forschung in Wien wurde präsentiert, und Michael Ritchie (University of St. Andrews) hielt wird die Keynote Präsentation.  

 

 

Ehrung für Verdienste um Umweltschutz in der Mongolei

Prof. Dr. Chris Walzer wurde vom mongolischen Ministerium für Natur und Umwelt mit dem Orden für ausgezeichneten Umweltschutz für seine Verdienste um die Erhaltung  seltener und gefährdeter Tierarten der Mongolei geehrt. Das Ministerium verlieh diese für ausländische WissenschafterInnen höchste Auszeichnung des Ministeriums kürzlich im Rahmen einer feierlichen Zeremonie.

(Web-Redaktion am 10.10.2012)

 

Konferenz: International Wild Equid Conference 2012

Die Internationale Konferenz über Wildpferde und Wildesel fand vom 18.-22.9.2012 an der Veterinärmedizinischen Universität Wien statt. Zum Auftakt gab es eine öffentliche Abendveranstaltung zum Thema "20-jähriges Jubiläum der Wiedereinbürgerung der Przewalski Pferde in der Mongolei".  Chris Walzer und Petra Kaczensky erzählten über die Geschichte und Herausforderungen dieses erfolgreichen Artenschutzprojekts.

Mehr Information auf der Konferenz Website [Link 11].

(Web-Redaktion am 24.9.2012)

 

Konferenz: International Hibernation Symposium - IHS 2012

Das vom FIWI organisierte 14. internationale Sympsium über den Winterschlaf (International Hibernation Symposium) fand vom 8.-14. August 2012 im Hotel Panhans am Semmering statt.

Mehr Information auf der Konferenz Website [Link 12].

 

Habichtskäuze bei den OZO-Artenschutztagen 2012 von 2.-5. August im Tiergarten Schönbrunn

Junger Habichtskauz
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2012 fanden die OZO-Artenschutztage unter dem Motto „Arten schützen und erhalten" im Tiergarten Schönbrunn statt. Neben mehr als 20 verschiedenen Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen stellte auch das FIWI wieder seine Projekte zur Wiederansiedelung der Habichtskäuze [Link 14] und zu Wildtieren in Wien [Link 15] vor.

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4. internationale Konferenz über Lagomorphen - 4WLC, Wien

Die 4. internationale Konferenz ueber Lagomorphen (Pikas, Hasen, Kaninchen) fand vom 23.-27. Juli 2012 an der Universität für Bodenkultur, Wien statt (Veranstalter: Universität für Bodenkultur, Veterinärmedizinische Universität Wien).

Mehr Informationen auf der Konferenz Website. [Link 17]

 

Feierliche Eröffnung der neuen Pathologie- und Klinikräume

Vetmeduni Rektorin Dr. Sonja Hammerschmid spricht bei der Eröffnungsfeier (Foto T. Valencak)
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Am 5. Juli 2012 wurden die frisch umgebauten Räumlichkeiten der Pathologie und Klinik am FIWI feierlich eröffnet.  Besucher konnten die Räume besichtigen und mit uns ein Gläschen auf die erfolgreiche Durchführung der Renovierungsmaßnahmen trinken.  Rektorin Dr. Hammerschmid, o.Univ.Prof. Arnold und
Univ.Prof. Walzer lobten die Arbeit des Veterinärteams und freuten sich gemeinsam über das modernst ausgestattete Arbeitsumfeld.

 

Tauchende Dickhäuter - Hippo-Narkose ist ganz schön knifflig

Tauchende Flusspferde im San Diego Zoo
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Eine wachsende Zahl von Zoos und Wildparks ist zunehmend mit einem zugegeben wenig alltäglichen Problem konfrontiert: Für tierärztliche Behandlungen ist es nötig, auch Flusspferde zu anästhesieren. Doch dabei gibt es Probleme.  Eine neue Form der Flusspferd-Narkose beschreiben jetzt Gabrielle Stalder und andere Forschende um Chris Walzers Arbeitsgruppe vom FIWI in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Journal of the American Veterinary Association“.

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Länger leben: Vielfalt in den Immungenen lässt Gamsböcke älter werden

Geißgruppe in den Alpen
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Säugetierweibchen, Menschen eingeschlossen, werden tendenziell älter als Männchen. Diese Tatsache wird im Allgemeinen dem aggressiven, mit hohem Energieverbrauch verbundenen Verhalten der Männchen zugeschrieben, das sie vor allem beim Wettbewerb um Weibchen zeigen. Möglicherweise sind Männchen deshalb auch anfälliger für Parasiten. Es wurde daher vermutet, dass hohe Variabilität bei Immungenen, die gegen Pathogene schützt, für Männchen wichtiger ist als für Weibchen. Wissenchafter vom FIWI und Kollegen konnten jetzt zeigen, dass Gamsböcke, die an einem bestimmten Immungenort zwei verschiedene Formen dieses Gens besitzen deutlich länger leben als jene mit zwei identischen Kopien des Gens. Ihre Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift BMC Evolutionary Biology veröffentlicht.

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Wissenschaft einmal anders: Andreas Duscher beim Up to Nature - Unplugged-Festival

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Von 15.-17.6.2012 wurde im Rahmen des Unplugged-Festivals Up to Nature die Vogeltennwiese (Jubiläumswarte) im Wienerwald zur brut-Bühne für Outdoor-Performances.  Das britische Live-Art-Duo FrenchMottershead gestaltete gemeinsam mit Wiener ExpertInnen des Waldes interaktive Workshops, in denen das theoretische Wissen um die Eigenarten des Orts in praktische, erfahrbare Erlebnisse verwandelt wurde.   Am Sa, 16.6. ab 12h und am So, 17.6. ab 15h war Andreas Duscher vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde live dabei.  Im Workshop Understory3  wandelte er mit TeilnehmerInnen auf den Spuren der im Wienerwald beheimateten Wildtiere.

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Habichtskäuze am GEO Tag der Artenvielfalt

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Der „GEO Tag der Artenvielfalt“ fand am 15.6. sowie am 16.6.2012 am Wiener Cobenzl statt.  Wie im letzten Jahr war auch das vom FIWI geleitet Habichtskauz-Projekt am großen Fest der Artenvielfalt mit einem Infostand vertreten.

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Auszeichnung im siebten Posterwettbewerb für Forschende der Vetmeduni Vienna

PosterpreisträgerInnen Dr. Gabriele Stalder, Nora Biermann und Dr. Thomas Kolbe mit Forschungsvizerektor Prof. Dr. Otto Doblhoff-Dier (2. von rechts; Foto: Vetmeduni Vienna/Steindl)
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Bei einer abendlichen Festveranstaltung am 15. November 2012 wurden die Gewinnerinnen und Gewinner des siebten Posterwettbewerbs für Forschende an der Vetmeduni Vienna ausgezeichnet.  Zwei Jurys, eine aus internationalen Wissenschaftern und eine aus Journalisten österreichischer Medien, hatten die Qual der Wahl, ihre Favoriten aus insgesamt 47 eingereichten Postern auszuwählen. Der 3. Platz ging an Gabrielle Stalder, Igor Loncaric und Chris Walzer (Einreichende, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie & Institut für Bakteriologie, Mykologie und Hygiene) für ihr Schnecken-Poster "They slime, they ooze, they zoonooze - characterization of enterobacteriaceae with zoonotic potential isolated from the faeces of the spanish slug (Arion lusitanicus)".  Wir gratulieren!

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(Web-Redaktion 16.11.2012)

 

Tag der offenen Tür an der Vetmeduni Vienna am 2. Juni 2012

A. Duscher zeigte u.a. Hirschgeweihe
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Am 2. Juni lud die Vetmeduni Vienna von 10 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.  Etwa 2000 Menschen besuchten das 15 Hektar große Campus-Gelände (1210 Wien, Veterinärplatz 1) und nahmen an verschiedenen Führungen und Vorträgen teil. Auch das Department für integrative Biologie und Evolution war mit Informationsständen von FIWI und KLIVV zum Thema "Wunderbare Welt der Wildtiere – Forschung am Wilhelminenberg" vertreten. 

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Sag' beim Abschied leise "Servus" - Franz Schober verlässt das FIWI in den Ruhestand

v.l.n.r. Walter Arnold, Franz Schober

Am FIWI ist er selbst zu einer Institution geworden.  Dr. Franz Schober war von Anfang an dabei, schon als das Forschungsinstitut noch in den engen Kellerräumen im alten Gelände der Veterinärmedizinischen Universität in der linken Bahngasse steckte.  Er hat sowohl als Forscher und Leiter der Arbeitsgruppe "Biotelemetrie", als auch als Leiter der Administration den Werdegang und die kontinuierliche Erweiterung des Instituts miterlebt und geprägt.  Es ist fast unvorstellbar, aber leider heißt es nun Abschied nehmen: Franz Schober geht in die wohlverdiente Pension.  Am 14. Mai 2012 feierten wir seinen 60. Geburtstag und sagten gleichzeitig adieu. Wir werden seine stete Präsenz sehr vermissen.

 

Habichtskauzjunge bekommen Besuch

v.r.n.l. Zink, Pernkopf, Sima, Pröll
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Am 9.5.2012 bekamen zwei Habichtskauzsprösslinge prominenten Besuch.  Im Rahmen der Gesellschaftssitzung des FIWI Fördergesellschaft gab es ein "Photoshoot".  Der heurige Habichtskauznachwuchs wurde von Niederösterreichs Landesrat Dr. Stefan Pernkopf, Landesjägermeister Dipl.Ing. Josef Pröll und Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima gebührlich bewundert.  Das Wiederansiedlungsprojekt unter der Leitung von Dr. Richard Zink vom Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie läuft seit 2009 sehr erfolgeich.  Nun soll das Wiederansiedlungsgebiet sogar erweitert werden: im Sommer 2012 werden Eulen erstmals auch im Wiener Anteil des Biosphärenparks Wienerwald freigelassen. 

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Lange Nacht der Forschung 2012: Wüstenschiffe im Dialog zwischen Wissenschaft und Medien

In einem wissenschaftlichen Projekt wird das vielgestaltige Zusammenleben von Mensch, Nutz-und Wildkamel demnächst in Buch und Film präsentiert und weiterhin intensiv erforscht: Anhand modernster genetischer und telekommunikativer Methoden wird die Evolution von Wildkamelen und ihre Domestikation zu Hauskamelen verfolgt. Die ForscherInnen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Veterinärmedizinischen Uni Wien interagieren dabei mit der ORF-Dokumentation "Wüstenschiffe". Am 27.4.2012 präsentierte sich das Projekt im Rahmen der Langen Nacht der Forschung.

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Die beste Zeit fürs Kinderkriegen? Haselmäuse entscheiden nach komplexen Kriterien

Haselmaus
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Winterschlaf führt zu unterschiedlichen Strategien bei der Fortpflanzung: Während Waldmäuse sich zwischen Februar und Oktober kontinuierlich und so oft wie möglich fortpflanzen, gebären Haselmäuse ihre Jungen entweder so früh wie möglich, nachdem sie aus dem Winterschlaf erwachen, oder so spät wie möglich – gerade noch rechtzeitig um den Jungen Zeit zu geben, sich auf den Winterschlaf vorzubereiten. Diese Resultate von Claudia Bieber und Kollegen vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Oecologia erschienen.

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(Web-Redaktion am 27.4.2012)

  

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