Drittmittel: FWF-Spezialforschungsbereich „Jak-Stat Signalling“ verlängert

Logo der SFB Jak-Stat

Der FWF hat in seiner abschließenden Kuratoriumssitzung für 2012 die Laufzeit des Spezialforschungsbereichs „Jak-Stat Signalling“ um weitere drei Jahre verlängert.

Der Spezialforschungsbereich (SFB) „Jak-Stat Signalling - From Basics to Disease“ erforscht den gleichnamigen biomolekularen Signalweg in der Zelle. Jaks (Janus Kinasen) und Stats (Signal Transducers and Activators of Transcription) bilden einen einzigartigen und schnellen Übertragungsweg für Signale von Rezeptoren an der Zelloberfläche zu den Zielgenen. Der Jak-Stat-Signalweg trägt auf vielfältige Weisen zur Integrität des Organismus bei. Eine Störung dieser Signalketten in Säugerorganismen, einschließlich des Menschen, verursacht Krankheiten wie beispielsweise chronische Entzündungen, Autoimmunerkrankungen oder Krebs.

Der SFB ist eine vom österreichischen Forschungsfonds FWF geförderte Forschungsplattform. Er konzentriert vorhandene Forschungsressourcen der Biowissenschaften in Wien und bildet Europas größten Jak-Stat-Forschungsschwerpunkt. Leiter des SFB ist o.Univ.Prof. Dr. Mathias Müller, er leitet auch das Institut für Tierzucht und Genetik der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna).

Das Netzwerk von sechs synergistisch zusammenwirkenden, an der Grundlagenforschung orientierten Gruppen, die im SFB zusammenarbeiten, umfasst die Veterinärmedizinische Universität Wien, die Max F. Perutz Laboratories (MFPL, gegründet von der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien), das Ludwig Boltzmann Institut für Krebsforschung und das Research Center for Molecular Medicine (CeMM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

(Web-Redaktion am 11.12.2012)

Kategorie: Forschung [Link 1], Stipendien & Preise, Kooperationen, Startseite [Link 2]

 


Mitteilen: | weitere

Acrobat Reader zum Anzeigen von PDF Dokumenten hier kostenlos downloaden [Link 7]