Eva Ringler erhält Förderungspreis der Stadt Wien für Naturwissenschaft

Eva Ringler ist seit April 2015 am Messerli Forschungsinstitut tätig. (Foto: Alexandru Munteanu)

Die Stadt Wien vergibt jährlich Förderungspreise an herausragende Persönlichkeiten. Die Preise werden in 8 verschiedenen Sparten vergeben. Eva Ringler, Zoologin und Spezialistin für das Verhalten von Fröschen am Messerli Forschungsinstitut der Vetmeduni Vienna erhielt gemeinsam mit ihrem Mann Max Ringler den diesjährigen Förderungspreis für Naturwissenschaft.

Eva Ringler ist seit April 2015 am Messerli Forschungsinstitut angesiedelt und hat sich in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit auf das Verhalten von Fröschen spezialisiert. Sie erforscht Pfeilgiftfrösche aus Südamerika, die nur zwei Zentimeter klein und zwei Gramm schwer sind.

Pfeilgiftfrösche stehen im Fokus ihrer Forschung

Ringler geht gemeinsam mit ihrem Team unterschiedlichen Fragen nach. Eine lautet: „Wieso und wann übernehmen bei den Pfeilgiftfröschen die Männchen beziehungsweise die Weibchen die Pflege der Jungen?“ Ringler interessiert sich also für die Brutpflege, für Paarungssysteme und Motive der Partnerwahl sowie für die Kognition bei Amphibien allgemein.

Ringler forscht seit 2015 im Rahmen eines Hertha-Firnberg Stipendiums am Projekt „Flexibles Verhalten bei Fröschen“. Nun ist sie Förderungspreisträgerin der Stadt Wien und wurde für ihre wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet.

Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert und wird als Würdigung für eine bisherige hervorragende Gesamttätigkeit vergeben. Die Auszeichnungen werden vom Bürgermeister der Stadt Wien aufgrund der Vorschläge von einer Fachjury verliehen.

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