Zehn-Jahresfeier „Tierschutz macht Schule“ an der Vetmeduni Vienna

Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (li.) eröffnete die Jubiläumstagung des Vereins „Tierschutz macht Schule“ an der Vetmeduni Vienna, im Bild mit Dagmar Schratter (Mitte), Präsidentin, und Lea Mirwald (re.), Geschäftsführerin des Vereins „Tierschutz macht Schule“. Das Stofftier ist „WELL-KA-HU-KA-MEER-PLOPP“, der Star der „Tierschutz macht Schule“-Kinderhefte. (Foto: © Daniel Zupanc)

Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (li.) eröffnete die Jubiläumstagung des Vereins „Tierschutz macht Schule“ an der Vetmeduni Vienna, im Bild mit Dagmar Schratter (Mitte), Präsidentin, und Lea Mirwald (re.), Geschäftsführerin des Vereins „Tierschutz mac

Anlässlich seines 10-jährigen Bestehens beging der Verein „Tierschutz macht Schule“ am 6. Oktober 2016 im Festsaal der Veterinärmedizinischen Universität Wien seine Jubiläumstagung. Die Bildung von Kindern im Bereich Tierschutz ist ein großer Beitrag zum Tierwohl. Unter den Vortragenden waren unter anderem Bildungsministerin Sonja Hammerschmid, ehemalige Rektorin der Vetmeduni Vienna, und Professor Josef Troxler, Leiter des Instituts für Tierhaltung und Tierschutz der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

Der Verein „Tierschutz macht Schule“ möchte Kindern und Erwachsenen Wissen über Wild-, Nutz-, Heim- und Versuchstiere vermitteln. Die Unterrichtshefte des Vereins „Tierschutz macht Schule“ stehen Lehrpersonen für den Sach- oder Biologieunterricht zur Verfügung. Dabei steht die Vermittlung von aktuellem und wissenschaftlich fundiertem Tierschutzwissen im Zentrum. Zahlreiche ExpertInnen der Veterinärmedizinischen Universität Wien unterstützen „Tierschutz macht Schule“ bei der Erstellung ihrer Lehr- und Lernunterlagen.

Sein zehnjähriges Jubiläum feierte der Verein unter anderem am Campus der Vetmeduni Vienna mit einer hochkarätig besetzten Jubiläumstagung. Eröffnet wurden die Fachvorträge, Workshops und Best-Practice-Beispiele von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid. „Wissen ist der beste Tierschutz“, betonte die ehemalige Rektorin der Vetmeduni Vienna die Relevanz von wissenschaftlich fundiertem und faktenbasiertem Tierschutz.

Es folgten Vorträge von ExpertInnen aus unterschiedlichen Bereichen, unter anderem von Professor Josef Troxler, Leiter des Instituts für Tierhaltung und Tierschutz der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Troxler stellte in seinem Vortrag „Tiergerecht – ein Begriff mit vielen Facetten“ die Bedeutung von Worten wie tiergerecht, artgerecht und arttypisch klar. Tiere in menschlicher Haltung beziehungsweise Nutzung leben dann tiergerecht, wenn ihre Umwelt, ihre Stallungen und ähnliches so gestaltet und strukturiert sind, dass die Tiere sich anpassen und ihr natürliches Verhalten ausüben können, z.B. Rückzugsplätze und Sozialkontakte haben. Artgerecht hingegen lebt ein Tier nur in jener Umwelt, an die es sich evolutionär angepasst hat, also in seinem natürlichen Lebensraum. In der Obhut des Menschen kann Tierhaltung also tiergerecht, aber nie artgerecht sein. Als arttypisch bezeichnet man spezielle Eigenschaften einer Tierart.

Dagmar Schratter, Präsidentin des Vereins „Tierschutz macht Schule“ und Direktorin des Tiergartens Schönbrunn war ebenfalls unter den Festgästen der Jubiläumstagung, Cornelia Rouha-Mülleder, Beiratsvorsitzende des Vereins und Amtstierärztin der Oberösterreichischen Landesregierung, moderierte.

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