Florian Buchner absolviert als erster Tierarzt der Vetmeduni Vienna den Studiengang Master of Medical Education

Mit seiner Ausbildung zum Master of Medical Education wird Florian Buchner zur Weiterentwicklung der Lehre beitragen. (Foto: Michael Bernkopf/Vetmeduni Vienna)

Florian Buchner

Moderne Ausbildungsideen und der international vernetzte, didaktische Austausch sind wesentliche Faktoren für eine fortschrittliche Lehre an den Universitäten. Die postgraduale Ausbildung des Master of Medical Education ermöglicht es DozentInnen und HochschullehrerInnen sich genau in diesen Werten fortzubilden. Mit Florian Buchner von der Pferdechirurgie der Universitätsklinik für Kleintiere und Pferde hat nun der erste Tierarzt der Vetmeduni Vienna den Studiengang im Jänner 2017erfolgreich abgeschlossen.

Lehre ist, neben klinischer Arbeit und der Forschung, der wesentliche Grundpfeiler medizinischer, akademischer Einrichtungen. Damit Lehrende und Studierende von innovativen Lehransätzen und einem internationalen, didaktischen Austausch profitieren können, bietet die Initiative des Medizinischen Forschungstages einen Masterstudiengang speziell für Lehrende an medizinischen Universitäten an. Die berufsbegleitende Ausbildung dauert zwei Jahre und umfasst neben acht wöchentlichen Modulen, eine Projekt- und eine Masterarbeit.

Florian Buchner von der Universitätsklinik für Kleintiere und Pferde schloss dieses postgraduale Studium in Heidelberg  nun erfolgreich ab. Er ist der erste Tierarzt der Vetmeduni Vienna mit dem Titel Master of Medical Education. Seine Ausbildung ist ein wertvoller Beitrag zur Weiterentwicklung der Lehre am Campus.

Konzepte für die Lehre und ein internationales Netzwerk

„Der Studiengang dient nicht nur als Fortbildung in innovativen und internationalen Lehrkonzepten oder Prüfungsmethoden“, so Buchner. „Sie liefert auch neue Ideen für die Weiterentwicklung von Studienordnungen, den Curricula.“ Vor allem dieser Aspekt ist für den Vorsitzenden der Curriculums-Kommission für Veterinärmedizin am Campus ein wesentlicher Baustein dieser Ausbildung. Zusätzlich bietet der international besetzte Studiengang die Möglichkeit, ein eigenes Netzwerk zum Austausch mit anderen TeilnehmerInnen in Didaktik und Ausbildung der Studierenden aufzubauen.

Für seine abschließende Masterarbeit untersuchte Buchner mit „Die Clinical Encounter Card (CEC) als Methode für die Förderung des „student-centered learning“ in der klinischen Ausbildung“ eine wertvolle Feedback-Schleife zwischen Lehrenden und Studierenden. Die vereinfacht als Feedback-Karte bezeichnete Methode erleichtert die Kommunikation zwischen Ausbildenden und Auszubildenden.“ Die Lehrenden könnten den Studierenden damit in strukturierter Weise wertvolle Hinweise liefern, was sie gut oder schlecht gemacht haben. Ziel wäre ein Dialog für ein nachhaltiges Feedback.

Buchner hofft auch, dass weitere TierärztInnen am Campus seinem Beispiel folgen. Die Ausbildung wird von den Universitäten überwiegend durch Stipendien finanziert und bringt den TeilnehmerInnen nicht nur einen neuen Ideenhorizont für die Lehre, sondern auch die Möglichkeit, Teil einer internationalen Gemeinschaft der bislang Ausgebildeten zu sein. Dadurch profitieren die Lehrenden und die gesamte Universität.

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