Dienstleistungen - Bereich Reptilien, Amphibien und andere Exoten

  • Ambulante Termine (nach telefonischer Voranmeldung)
  • Versorgung von Notfallpatienten
  • Beratung zu Haltung & Fütterung
  • Beratung zu Winterruhe/Winterstarre
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Innere Medizin, Blutabnahme & Labordiagnostik (inklusive virologische Untersuchungen z.B. Herpes, IBD)
  • Bildgebende Diagnostik (Röntgen, Ulrtraschall, CT & Endoskopie)
  • Chirurgische Eingriffe inklusive Narkose und -überwachung
  • Geschlechtsbestimmung
  • Trächtigkeitsuntersuchung
  • Stationäre Behandlung
 

Vorsorgeuntersuchungen

Eine Vorsorgeuntersuchung umfasst in jedem Fall eine klinische Allgemeinuntersuchung Ihres Tieres. Im Anschluss werden - je nach unserer Empfehlung und auf Ihren Wunsch - weiterführende Untersuchungen durchgeführt.

Zu diesen zählen unter anderen:

  • die Untersuchungen des Kotes auf Parasiten (Empfehlung: 1-2x pro Jahr)
  • die Untersuchung des Blutes
  • bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, Ultraschall, Endoskopie)

Viele der oben genannten Untersuchungen werden direkt von uns durchgeführt. Können wir Proben nicht im Haus bearbeiten, so gewährleistet die Nähe zu anderen Instituten der Vetmeduni Vienna eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung der weiterführenden Diagnostik.

Infektionskrankheiten spielen bei Reptilien eine wichtige Rolle, wobei sowohl die Diagnose der Erkrankung als auch die Quarantäne und die Prophylaxe von großer Bedeutung sind. Werden neue Tiere für einen bestehenden Bestand zugekauft, so ist ein Test auf das Vorliegen von den häufigsten Infektionskrankheiten (tierartspezifisch) zu überlegen (beispielsweise Herpes, Mycoplasmen, IBD, Kryptosporidien, Chytridiomykose und viele weitere).

     

    Innere Medizin & Labordiagnostik

    Mikrobiologische Untersuchung
    (Nachweis von aeroben/anaeroben Bakterien und von Pilzen)

    Veränderungen an der Haut, dem Verdauungs- und Atmungstrakts von Reptilien können durch Infektionen mit Bakterien und/oder Pilzen bedingt sein. Eine erfolgreiche Behandlung setzt zum einen die Isolierung des Erregers (Entnahme von Tupferproben aus betroffenen Arealen und Abzüchten der Keime auf speziellen Medien) zum anderen – insbesondere bei bakteriell bedingten Infektionen - die Kenntnis der Resistenzlage des Keimes gegenüber verschiedenen Antibiotika voraus (Durchführung eines Antibiogramms).

    Parasitologische Untersuchung

    Neben einem Befall mit den in der Regel leicht erkennbaren Ektoparasiten (Zecken & Milben) treten auch Infektionen mit Endoparasiten auf. Es können viele unterschiedliche Parasiten im Kot nachgewiesen werden. Daher wird eine Entwurmung nur zielgerichtet nach einer Diagnosestellung durchgeführt. Der Nachweis von Endoparasiten erfolgt in der Regel über eine Kotuntersuchung. Es empfiehlt sich deshalb mindestens 1x (besser 2x) jährlich eine frische Kotprobe Ihres Tieres untersuchen zu lassen. Ein Spezialfall ist unter anderen die Kryptosporidien Diagnostik, da diese Einzeller im Mikroskop häufig nicht nachweisbar sind. Bei Verdacht auf eine Infektion mit Kryptosporidien wird daher eine molekulardiagnostische Untersuchung (PCR) auf dem Institut für Pathologie durchgeführt.

    Beispiele für Endoparasiten:

    • Einzeller (z.B. Kokzidien, Kryptosporidien, Flagellaten, Entamöba)
    • Rundwürmer (z.B. Spulwürmer, Oxyuren, Strongyliden)
    • Bandwürmer (Cestoden)
     
    Pterygosoide Milben bei einer Bartagame, Milben sind häufig schon mit dem freien Auge zu erkennen. / (Foto/Mikroskop: © Schmidt-Ukaj/Vetmeduni Vienna)
     
    Oxyureneier werden regelmäßig im Kot von Echsen & Landschildkröten nachgewiesen. (Foto/Mikroskop: © A.Häbich/Vetmeduni Vienna)
     

    Bitte beachten Sie, dass wir grundsätzlich nur Medikamente zur Entwurmung an unsere Patientenbesitzer bzw. unter Vorlage eines Untersuchungsprotokolls eines anderen namhaften Institutes (z.B. Institut für Parasitologie der Vetmeduni Vienna) an TierhalterInnen abgeben. Informationen zu Entwurmungsschemata werden ausschließlich an unsere PatientenbesitzerInnen und TierarztkollegInnen weitergegeben.

    Blutuntersuchung

    Wird aufgrund der durchgeführten klinischen Allgemeinuntersuchung das Vorliegen einer Infektion und/oder die Einschränkung einer Organfunktion vermutet, so ist die Durchführung einer Blutuntersuchung sinnvoll. Gleichfalls kann bei vielen Patienten mit unspezifischen Krankheitssymptomen mittels dieser Untersuchung die mögliche Ursache für den Zustand des Tieres erfasst werden.

    • hämatologische Untersuchung 
      (beinhaltet Parameter wie Hämatokrit & weißes Blutbild)
    • blutchemische Untersuchung
      (beinhaltet u.a. die Bestimmung von Enzymaktivitäten von Enzymen & Konzentrationen an Mineralstoffen im Blut)

    Weitere Untersuchungen

    • Bildgebende Diagnostik (Röntgen, CT, Ultraschall)
    • Endoskopie
    • Pathologische Untersuchungen


       

      Stationäre Behandlung & Unterbringung von Reptilien

      Die Unterbringung kranker Schlangen, Echsen und Schildkröten erfolgt einzeln in modernen jeweils an die Bedürfnisse der Tiere angepassten Terrarien. Generell lassen sich alle unsere Terrarien und die dazugehörigen Einrichtungsgegenstände reinigen und desinfizieren. So kann das Risiko einer Verschleppung von Krankheits-erregern minimiert werden.

      Beispiel einer stationären Unterbringung für unsere Reptilienpatienten / (Foto: © Vetmeduni Vienna)
       

      Reptilien bei denen eine ansteckende Krankheit vermutet wird (beispielsweise Herpes-Infektion bei Landschildkröten) werden gesondert untergebracht (Quarantäne!).

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      24h-Nummer für Ziervögel und Reptilien

      T +43 1 25077-5555

      Unter diesen Nummern erreichen Sie uns rund um die Uhr!

      Anreise zur Vetmeduni Vienna [Link 1]


       

      Öffnungszeiten

      Mo-Fr: 08:00-16:00 Uhr

      Terminvereinbarung:
      T +43 1 25077-5159

      E-Mail senden an Vogelmedizin [Link 2]
      E-Mail senden an Reptilienmedizin [Link 3]


       
       
       
       

      Katzenlymphomstudie - TeilnehmerInnen gesucht!

      Das Lymphom ist der häufigste Tumor bei der Katze. Tumore sind nach Nierenerkrankungen die zweithäufigste Todesursache bei Katzen.

      Wir suchen KatzenbesitzerInnen, die an einer Studie zur Verbesserung der veterinärmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten von Katzen, die an einem  Lymphom im Magen-Darmtrakt erkrankt sind, teilnehmen.

      Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt.

      Informationsblatt Katzenlymphomstudie (PDF, 128 KB) [Link 11]