Ambulanz für Kardiologie

Hustet Ihr Tier? Zeigt Ihr Tier Atemnot?

Wird Ihr Hund rasch müde? Schläft Ihre Katze mehr?

Wirkt Ihr Tier abwesend? Verfärbt sich die Zunge Ihres Tieres blau?

Hat Ihr Tierarzt ein Herzgeräusch festgestellt? Hat Ihre Katze Sehstörungen?

Ist Ihr Tier hitzeempfindlich?

Klinisch-kardiologische Untersuchung

Zu Beginn wird neben einer detaillierten Erhebung des Vorberichtes eine komplette klinische Untersuchung mit Hauptaugenmerk auf die Herzkreislaufparameter durchgeführt.

 

Blutdruckmessung

Es wird eine indirekte, nicht invasive Blutdruckmessung durchgeführt. Beim Hund erfolgt die Messung oszillometrisch mittels Manschettenmethode. Bei der auskultatorischen Messung mittels Doppler (v.a. bei der Katze) wird eine Druckmanschette geeigneter Breite am Oberarm über den erwarteten arteriellen Druck aufgeblasen. Beim langsamen Ablassen kann man das Auftreten und danach wieder das Verschwinden eines Korotkow-Geräusches darstellen und somit den systolischen Blutdruck ermitteln. Die Blutdruckmessung sollte bei Patienten, die mit Herzmedikamenten therapiert werden regelmäßig durchgeführt werden

Katzenpatienten zeigen öfters einen erhöhten Blutdruck. Eine solche systemische Hypertension kann im Rahmen von Herzerkrankungen (hypertrophe Kardiomyopathie), Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Augenerkrankungen (hypertensive Retinopathie) und Nierenerkrankungen auftreten.

 

Elektrokardiographische Untersuchung - EKG

Es dient als diagnostisches Hilfsmittel zur Erkennung von Herzerkrankungen und auch von anderen Primärerkrankungen, die sekundär den Herzrhythmus beeinflussen können. Mittels EKG kann allerdings nur eine abnorme Tätigkeit des Herzmuskels selbst festgestellt werden  und nicht die Funktion der Herzklappen oder anderer kardialer Strukturen detektiert werden. Deshalb sollte die elektrokardiograpische Untersuchung immer nur in Zusammenhang mit einer kompletten internistischen Untersuchung des Patienten erfolgen. Die EKG- Aufzeichnung erfolgt in rechter Seitenlage ohne Sedierung.

 

Echokardiographische Untersuchung

Als Echokardiographie wird die Ultraschallunterscuhung des Herzens Ihres Tieres bezeichnet. Die Herzkammern und die Herzklappen können sichtbar gemacht werden. So können Funktionsstörungen des Herzens erfasst und diagnostiziert werden. Mittels der Dopplerultraschalluntersuchung können  etwaige Blutströmungsabnormalitäten (Undichtigkeit der Vorhofklappen, Verengungen an der Aortenklappe oder der Pulmonalklappe detektiert werden. Es können angeborene sowie erworbene Herzerkrankungen diagnostiziert werden. Bei bereits diagnostizierter Herzerkrankung empfiehlt sich eine 2-3 malige jährliche Vorstellung zur Kontrolle des Krankheitsverlaufes sowie Therapieerfolges. Es werden weiters standardisierte Zuchtzulassungsuntersuchungen durchgeführt (z.B.: Boxer, Cavalier King Charles Spaniel, Irish Wolfshund, Main Coon, …)

 

24 Stunden Elektrokardiogramm, Langzeit-EKG, Holter EKG

... ist die Aufzeichnung des Herzrhymus Ihres Tieres über einen längeren Zeitraum von meist 24 Stunden. Es wird vorwiegend dazu eingesetzt, um das Ausmaß vorliegender  Rhythmusstörungen besser bewerten zu können. Weiters ergibt sich durch die Holter-EKG Registrierung auch eine Möglichkeit  Rhythmusstörungen, die nur in bestimmten Situationen oder unter bestimmten Belastungen auftreten, erkennen zu können.

 

Kontakt

Kardiologieteam:

  • Dr. Ursula Kolm
  • Dr. Mato Markovic

Ambulanzzeiten:

09:00-13:00 Uhr

Terminvereinbarung:

T +43 1 25077-5137


 

Notfallnummer

Rund um die Uhr:
T +43 1 25077-5555