DIPLOMAND/MASTER STUDENT/IN GESUCHT!

Wir suchen eine motivierte Studentin oder einen Studenten für eine Masterarbeit zum Thema Hierarchieveränderung im Rothirschrudel

Weiters suchen wir zwei (2) Diplomanden, die zu den Themen 1) Reproduktion und Jungenaufzucht beim adulten Wildschwein und 2) Klimaeffekte auf die soziale Organisation beim Wildschwein 3 Monate Freilandarbeit und Datenerhebung mit anschließender Auswertung durchführen möchten.

 

 


 

FIWI Jahresbericht 2016

Der Jahresbericht für das Jahr 2016 kann durch Klick auf das Bild heruntergeladen werden.
Cover Foto des FIWI Jahresbericht 2016

 

Aktuelles

 

Der Wildesel kehrt zurück in die Steppen Kasachstans

Die erste Gruppe von Kulan, die in einer Einzeunung im Altyn-Emel-Nationalpark gefangen wurden. (Foto: John Linell/NINA)
Wildesel laufen im Gehege [Link 1]

Zum ersten Mal in mehr als einem Jahrhundert durchstreifen Kulane - oder asiatische Wildesel - jetzt die zentralen Steppen von Kasachstan. TierärztInnen der Abteilung für Conservation Medicine der Vetmeduni Vienna leisteten technische Unterstützung bei der Übersiedlung der ersten neun Tiere.

Am 24. Oktober 2017 wurde eine erste Gruppe von Tieren in ein Akklimatisierungsgehege am Rande des Altyn Dala-Schutzgebiets in Zentral-Kasachstan gebracht. Die Tiere waren 1200 Kilometer mit dem Hubschrauber vom Altyn-Emel-Nationalpark im Südosten des Landes transportiert worden. Sie sollen im Frühjahr freigelassen werden. Dies ist der erste Schritt in einem mehrjährigen Projekt, das darauf abzielt, die gesamte Bandbreite großer Pflanzenfresser in diesem einzigartigen Steppenlebensraum wiederherzustellen.  Kulane lebten einst im Mittleren Osten und in Zentralasien - vom Mittelmeer bis zum Osten der Mongolei. Während der letzten zwei Jahrhunderte wurde ihre Verbreitung dramatisch auf weniger als 3% ihres früheren Lebensraumes reduziert.  

Das aktuelle Projekt zielt darauf ab, 30-40 Kulane in den nächsten 3-4 Jahren von Altyn Emel in die zentralen Steppen zu bringen.

Mehr Info [Link 2]

(Web-Redaktion, 14.11.2017)

 

Geklärte Verwandtschaftsverhältnisse bei Wienerwald Habichtskäuzen

Aktuellsten Untersuchungen zufolge sind unsere Freiland-Brutvögel im Schnitt 5 Jahre alt. Über die letzten Jahre stieg das Durschnittsalter stetig an, was zeigt, dass die Verpaarungen von Dauer sind und die Sterblichkeitsrate im Rahmen bleibt. (Foto © Jessica Winter)
Foto von einem Habichtskauz im Wald [Link 3]

Die Genetik erlaubt uns Tiere eindeutig zu identifizieren und Einblick in die Verwandtschaftsverhältnisse zu erhalten. Auf diese Weise ließen sich heuer 9 von 10 Habichtskauz-Brutpaaren im Wienerwald, also in Summe 18 Altvögel zweifelsfrei bestimmen.

Das 10. Brutpaar blieb inkognito. Aus der Genetik der Jungtiere des Paares konnten wir jedoch schließen, dass es sich bei den Altvögeln um keine von uns freigelassenen Eulen handelt. Wir nehmen an, dass sie von uns unentdeckt im Biosphärenpark Wienerwald zur Welt gekommen sind.  Das dürfte in der Vergangenheit schon öfter der Fall gewesen sein. Nicht alle Bruten werden vom Wiederansiedlungsteam entdeckt. Deswegen streifen möglicherweise ein paar mehr Eulen durch den Wienerwald und das Wildnisgebiet Dürrenstein als unsere auf Mindestzahlen beruhenden Schätzungen vermuten lassen. Auch an den Freilassungsplätzen tauchen immer wieder Besucher auf (siehe Video [Link 4]).

Mehr Info [Link 5]

(Web-Redaktion, 31.10.2017)

 

Ernährungs-Shift bei wieder angesiedelten Przewalski-Pferden hat gesellschaftliche Ursachen

Die Przewalski Pferde konnten nach der Wiederansiedelung ihre Ernährung auf Gras umstellen. (Foto: Martina Burnik Sturm/Vetmeduni Vienna)
Foto von Przewalskipferd mit Fohlen in der Steppe [Link 6]

Pferde fressen am liebsten Gras. Das gilt für Hauspferde genauso wie für Wildpferde in der Wüste Gobi. Ein Team des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna fand nun mittels Schweifhaaranalyse heraus, dass sich Przewalski-Pferde vor ihrer Ausrottung in freier Wildbahn anders ernährten als heute. Der Mensch ermöglicht den Pferden heute Zugang zu reichhaltigen Weiden. Früher wurden die Wildpferde gejagt und vertrieben. 

Das Przewalski-Pferd, auch Thaki oder mongolisches Wildpferd genannt, ist das einzige noch heute lebende Wildpferd. 1969 galt das Wildpferd offiziell als ausgestorben. Einige wenige Tiere wurden jedoch in Gefangenschaft weitergezüchtet und schließlich 1992 wieder ausgewildert.  

Petra Kaczensky und Martina Burnik Šturm vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna fanden nun heraus, dass sich Przewalski-Pferde vor ihrer Ausrottung in freier Wildbahn gemischt ernährten. Im Sommer fraßen sie ausschließlich Gras, im Winter auch weniger nahrhafte Sträucher. Seit ihrer Wiederansiedelung fressen die Tiere das ganze Jahr über ausschließlich hochwertiges Gras.

Der Artikel „Stable isotopes reveal diet shift from pre-extinction to reintroduced Przewalski’s horses [Link 7]” von Petra Kaczensky, Martina Burnik Šturm, Mikhail V. Sablin, Christian C. Voigt, Steve Smith, Oyunsaikhan Ganbaatar, Boglarka Balint, Chris Walzer und Natalia N. Spasskaya wurde in Scientific Reports veröffentlicht.

Mehr Info [Link 8]

(Web-Redaktion, 21.7.2017)

 

Johanna Painer gewinnt den Ippen Young Scientist Award 2017

Wildtierspezialistin Johanna Painer wurde mit dem diesjährigen Ippen Young Scientist Award ausgezeichnet. (Foto: Vetmeduni Vienna)
Foto der Tierärztin Johanna Painer mit einem Braunbären in Narkose [Link 9]

Der Ippenpreis der European Association of Zoo and Wildlife Veterinariens für JungwissenschafterInnen wurde 2017 an Johanna Painer vergeben. Die Tiermedizinerin vom Department für Integrative Biologie und Evolution der Vetmeduni Vienna erhielt die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre bisherigen Leistungen im Bereich Wildtiermedizin. Der Preis erinnert an den renommierten Wildtierpathologen und Mitbegründer der internationalen Konferenz über Krankheiten von Zoo- und Wildtieren, Rudolf Ippen.

Johanna Painer studierte Veterinärmedizin an der Vetmeduni Vienna und spezialisierte sich auf den interdisziplinären Fachbereich Conservation Medicine. Die Spezialgebiete der Internistin sind Ultrasonographie, die Untersuchung von Gewebe mittels Ultraschall, Narkosen bei Wildtieren und Reproduktionsmanagement für Großkatzen, Paarhufer, Bären, Affen und große Pflanzenfresser. Sie hat in vielen Wildtierprojekten mitgearbeitet und engagiert sich gegen Wildtierkriminalität und den illegalen Tierhandel.

Derzeit ist sie als Tierärztin und Wissenschaftlerin in der Arbeitsgruppe des Tiermedizin-Teams am Department für Integrative Biologie und Evolution der Vetmeduni Vienna beschäftigt.  Dort ist sie für eine Vielzahl von tierärztlichen, klinischen und forschungsbezogenen Aufgaben verantwortlich, sowohl große Carnivoren, als auch wildlebende Huftiere, Wildschweine, kleine Winterschläfer und Vögel betreffen.Ihr aktueller Forschungsschwerpunkt liegt auf der Biomimik der Nieren von Tieren und Menschen. Mit einem Team von Human- und Veterinärklinikern, sowie Biologen versucht Painer Synergien zwischen Veterinär- und Humanmedizin zu finden.

Erinnerung an Rudolf Ippen

Der Ippen Young Scientist Award [Link 10] wird gemeinsam vom Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und der European Association of Zoo and Wildlife Veterinarians bei einer jährlichen Fachkonferenz vergeben. Der Preis soll an den Tiermediziner und Pionier der Wildtierpathologie Dr. Rudolf Ippen erinnern, der 2009 verstorben ist. Die Auszeichnung wird an JungwissenschafterInnen aus den Bereichen Wildtiermedizin, Conservation Medicine und Zootiermedizin vergeben, wenn ihre Publikationsleistung eine vielversprechende Karriere in diesen Fachbereichen dokumentiert.

(Web-Redaktion, 13.7.2017)

 

 

Nachrichtenarchiv... [Link 11]

 

 

 

Interne Logins

 
Schlüssel-Ikone
Email - Outlook [Link 12]Veteasy-Intranet [Link 13]
Kalender - Sharepoint [Link 14]Vetdoc [Link 15]
Essen - Gourmet [Link 16]Vetmedonline [Link 17]

 

 

 

 

Zum Seitenanfang

 

Spenden/Mitglied werden

Ihre Hilfe unterstützt die wildtierökologische Forschung.

Mitgliedsbeiträge  [Link 18]und Spenden  [Link 19]sind steuerlich absetzbar.


 

Seminar am Wilheminenberg

Jeden Mittwoch im Semester findet das "Seminar am Wilhelminenberg" in unserem Haus statt, ein wissenschaftliches Kolloquium bei dem führende WissenschafterInnen aus aller Welt neueste Forschungsergebnisse präsentieren.

Seminarprogramm
 [Link 20]


 

Begleitschreiben für Fallwild

 [Link 21]

Das Begleitschreiben für Fallwild können Sie hier [Link ] runterladen.


 

Allgemeiner Kontakt

Sekretariat

Savoyenstraße 1
A-1160 Wien

T +43 1 25077-7900
F +43 1 25077-7941

E-Mail an FIWI senden [Link 22]


 

ZUR STARTSEITE [Link 23]