FIWI Jahresbericht 2015

Cover Foto des FIWI Jahresbericht 2015

Der neue FIWI Jahresbericht für das Jahr 2015 kann ab sofort hier heruntergeladen werden.


 

Aktuelles

 

"Wildwechsel" zum Hören

Die Sendereihe „Flaneur und Distel" von Radio FRO 105,0 begibt sich einmal im Monat auf wilde Streifzüge durch die Landschaft vor der Haustür.
Logo der Sendung Flaneur und Distel [Link 1]

Der Sender Radio FRO 105,0 [Link 2] hat im Rahmen der Sendereihe Flaneur und Distel [Link ] eine Sendung mit Wissenschaftern vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) produziert: über Wildtiere, die in die Stadt ziehen, Menschen, die sich dazu entschließen, im Bauwagen zu wohnen und Bären, die einen Anwalt haben.  Der Wildtierbiologe Richard Zink erklärt, warum sich Füchse, Dachse, Biber und Wildschweine zwischen Stadtpark, Wohnsiedlung und Schrebergarten wohl fühlen, und warum auch Stadttiere wild bleiben sollen. Tierfreunde ermuntert er, ihre Beobachtungen auf der Webseite Stadtwildtiere  [Link 3]zu melden und einzutragen.

Auch unser "Bärenanwalt" Georg Rauer erzählt in der Sendung von der Rückkehr der Braunbären in die österreichischen Wälder und von ihrem mysteriösen Verschwinden. Er beschreibt wie unterschiedlich die Charaktere der Bären sind und wie menschliches Fehlverhalten aus ihnen Problembären macht.

Erstmals ausgestrahlt wurde die Sendung am 9. Mai 2016 um 20:00, sie kann im Cultural Broadcasting Archive online [Link 4]  angehört werden.

(Web-Redaktion am 11.5.2016)

 

Ursprung der heutigen Dromedare entdeckt

Kamele werden seit jeher als Transportmittel in Wüstenregionen verwendet. Nun ist ihr Ursprung aufgeklärt (Foto: Raziq Kakar)
Foto einer Kamelkaravane [Link 5]

Einhöckrige Dromedare wurden über 3.000 Jahre als Transportmittel in Wüstenregionen genutzt. Bisher war unbekannt, in welcher Region der Mensch Dromedare domestizierte und welches Erbgut sich dabei durchsetzte. Einem Team um Pamela Burger vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna gelang es nun, diese Wissenslücken zu füllen. Mit Proben von knapp 1.100 lebenden Dromedaren sowie von Knochenfunden wilder, einhöckriger Kamele konnten sie den Ursprung des domestizierten Dromedars auf der Südostküste der Arabischen Halbinsel festmachen. Die ForscherInnen bewiesen außerdem, dass das Dromedar im Gegensatz zu vielen andern Haustieren eine hohe genetische Vielfalt behalten hat. Dadurch haben Kamele den Vorteil, sich an widrige Umstände und Klimaveränderungen anzupassen.

Der Artikel “Ancient and modern DNA reveal dynamics of domestication and cross-continental dispersal of the dromedary” erschien im Fachjournal PNAS. [Link 6]  [Link ]

Mehr Information [Link 7]

(Web-Redaktion am 10.5.2016)

 

Mit versteckter Kamera - Habichtskäuze LIVE

Noch sitzt Habichtskauzmutter "Frieda" fast ständig wärmend bei ihren Jungen. (c) Vetmeduni Vienna
Screenshot von Frieda in der Box [Link 8]
Gelegentlich kann man die beiden Jungen auch alleine im Nistkasten beobachten. (c) Vetmeduni Vienna
Screenshot von den zwei Kücken [Link 9]

Dieses Jahr hat sich das Biologenteam um Dr. Richard Zink [Link 10], der seit einigen Jahren erfolgreich das österreichische Habichtskauz-Wiederansiedlungsprojekt [Link 11] leitet, etwas ganz Besonderes einfallen lassen: mit "versteckter Kamera" kann jeder Einblicke in das Leben im Nistkasten [Link 12] von Habichtskauzeltern "Frieda" und "Archimedes" erhalten.  Am 14.4. sind die Kücken geschlüpft -  eine aufregende Sache, finden wir!

Auf der Facebook Seite des Projekts [Link 13] kann man sich außerdem regelmäßig über Events und den Projektfortschritt informieren.

(Web-Redaktion am 3.5.2016)

 

Britta Mahlert erhält Preis der DZG für Arbeit über juvenile Gartenschläfer

Preisverleihung am 1. April 2016 an der Universität für Bodenkultur, Wien. Im Bild v.l.: Senatsvorsitzender der BOKU Hubert Hasenauer, Rektor der BOKU Martin Gerzabek, Masterarbeitsbetreuer Sylvain Giroud (Vetmeduni Vienna), Preisträgerin Britta Mahlert, Klaus Hackländer (BOKU Wien) (Foto: privat)
Foto der Preisverleihungszeremonie [Link 14]

Die Biologie-Studentin Britta Mahlert erhielt am 1.4.2016 einen Preis der Deutschen Zoologischen Gesellschaft (DZG) für eine ausgezeichnete Masterarbeit mit zoologischem Schwerpunkt zum Thema "Vergleich von Torpornutzung, Wachstum und Fettakkumulation von früh und spät geborenen juvenilen Gartenschläfern (Eliomys quercinus) [Link 15]".  Sie beschrieb darin ihre Forschung mit juvenilen Gartenschläfern am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie.  Die junge Biologin absolvierte das Master Programm "Wildlife Ecology and Wildlife Management" der Universität für Bodenkultur (BOKU) und wurde für Ihre Master Arbeit von FIWI Wissenschafter Sylvain Giroud betreut.  Wir gratulieren!

(Web-Redaktion am 4.4.2016)

 

 

 

World Wildlife Day 2016 - auch das FIWI engagiert sich für den Schutz von Wildtieren

World Wildlife Day Logo [Link 16]
World Wildlife Day Poster [Link ]

Am 3.3. ist internationaler World Wildlife Day. Dieser von der Generalversammlung der Vereinten Nationen offiziell bestätigte Tag steht ganz im Zeichen der Erhaltung von Wildtieren und Wildpflanzen. Den diesjährigen Schwerpunkt bildet der Kampf gegen Wildtierverbrechen. Das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Vetmeduni Vienna arbeitet routinemäßig an neuen, praxisnahen Konzepten zum Schutz von Wildtieren.

Der „World Wildlife Day“ der Vereinten Nationen feiert die Schönheit und Vielfalt der Wildpopulationen, erinnert uns aber auch an die Bedrohung dieser Artenvielfalt durch menschliches Handeln.  Die am FIWI erarbeiteten Ergebnissen aus Feldforschung und molekularer Analyse kommen auch beim  Wildtierschutz zur Anwendung. Unterschiedlichste Methoden, von der einfachen Beobachtung bis hin zur chemischen Feinanalyse, Molekularbiologie und mathematischen Modellierung, werden dabei eingesetzt.  „Die Erforschung von Bedürfnissen und dem Verhalten von Wildtieren in ökologischen Zusammenhängen zählt zu unseren Hauptaufgaben“, so der Wildtierexperte und Departmentleiter Walter Arnold. „Mit unseren Resultaten tragen wir dazu bei,  die Lebensgrundlage der Wildtiere in einer vom Menschen geprägten Landschaft zu sichern.“

 Der  spezielle Schwerpunkt des World Wildlife Day 2016 ist der Kampf gegen Wildtier-bezogene Verbrechen. Am FIWI werden im Auftrag von Behörden, Naturschutz- und Jagdorganisationen routinemäßig illegal getötete Wildtiere untersucht. Diese pathologische Befundung [Link 17] trägt wesentlich zur Aufklärung solcher Fälle bei.

Die Europäische Kommission hat übrigens am 26. Februar 2016 einen EU-Aktionsplan angenommen, um innerhalb der EU gegen den illegalen Artenhandel [Link 18] vorzugehen und die Rolle der EU bei der weltweiten Bekämpfung dieser rechtswidrigen Geschäfte zu stärken.

(Web-Redaktion am 3.3.2016)

 

Gesundheit von Zoo-Nashörnern auf dem Prüfstand

Die Haltung des südlichen Breitmaulnashorns in Zoos gilt als einfach. (Foto: Chris Walzer/Vetmeduni Vienna)
Foto eines Breitmaulnashorns im Zoo [Link 19]

Breitmaulnashörner zählen zu den gefährdeten Tierarten. Ihre artgerechte Haltung in Zoos ist deshalb von großer Bedeutung.  Annika Posautz, Felix Knauer und Chris Walzer vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna erforschten nun nach einer europaweiten Onlineumfrage in Zoos, welche Probleme dennoch bei der Haltung entstehen und welche Erkrankungen bei den Tieren häufig vorkommen. Die Umfrage zeigte, dass Nashörner häufig ohne ausreichende Diagnose mit Antibiotika und entzündungshemmenden Medikamenten behandelt werden. Tatsächliche Erkrankungen bleiben so möglicherweise versteckt.

Der Artikel „Health and health management of captive white rhinoceroses (Ceratotherium simum): results from an online survey [Link 20]“ von Annika Posautz, Felix Knauer und Christian Walzer wurde im Journal of Zoo and Aquarium Research veröffentlicht.

Mehr Info [Link 21]

(Web-Redaktion am 25.2.2016)

 

Claudia Bieber habilitiert im Fach Tierökologie

Claudia Bieber erhielt die Lehrbefugnis für das Fach Tierökologie. (Foto: Claudia Bieber/Vetmeduni Vienna)
Foto von Claudia Bieber

Die Zoologin vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna habilitierte vor kurzem in ihrem Spezialgebiet, der Tierökologie. Dr. Bieber erforschte im Rahmen ihrer Habilitationsarbeit, wie schwankende Umweltbedingungen den optimalen Zeitpunkt für die Reproduktion beeinflussen.

Schon früh spezialisierte sich Bieber auf die sogenannte Tierökologie, der Lehre der Beziehungen zwischen den Tieren und ihrer Umwelt. Im Rahmen ihrer Forschung an der Uni Marburg konzentrierte sich Bieber auf den Siebenschläfer (Glis glis). Am FIWI erweiterte sie ihr Spektrum und forscht nun auch an Haselmäusen und Wildschweinen [Link 22]. Dabei geht es Bieber vor allem darum herauszufinden, wie sich Umweltbedingungen auf die unterschiedlichen Lebensstrategien der Tiere auswirken.

Mehr Info [Link 23]

(Web-Redaktion am 18.01.2016)

 

Erstmals winterschlafende Primatenart außerhalb Madagaskars entdeckt

Die in Südostasien lebenden Zwergloris halten regelmäßig Winterschlaf. (Foto: Tilo Nadler)
Foto von einem Zwerglori [Link 24]

Drei Lemurenarten auf Madagaskar waren bislang die einzig bekannten Primaten, die Winterschlaf halten. Nun entdeckte ein Team vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna, in Zusammenarbeit mit KollegInnen des vietnamesischen Endangered Primate Rescue Center, eine weitere Primatenart, die Winterschlaf hält: Die sogenannten Zwergloris (Nycticebus pygmaeus).

Die WissenschafterInnen fanden heraus dass die untersuchten Zwergloris zwischen Dezember und Februar mehrmals bis zu 63 Stunden Winterschlaf hielten. Dies ist auf die innere Uhr der Tiere, die zu bestimmten Jahreszeiten – wenn die Nahrung knapp wird - den Winterschlaf induziert zurückzuführen, aber auch die Außentemperaturen lösen den Energiesparmodus aus. In der kalten Jahreszeit steht weniger Nahrung zur Verfügung. Winterschlaf hilft in solchen Situationen, den Energiebedarf zu senken.

Der Artikel „Hibernation in the pygmy slow loris (Nycticebus pygmaeus): multiday torpor in primates is not restricted to Madagascar [Link 25]” von Thomas Ruf, Ulrike Streicher, Gabrielle L. Stalder, Tilo Nadler und Chris Walzer wurde in Scientific Reports der Nature Publishing Group veröffentlicht.

Mehr Info [Link 26]

(Web-Redaktion am 3.12.2015)

 

 

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Seminar am Wilheminenberg

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Seminarprogramm
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Das Begleitschreiben für Fallwild können Sie hier [Link ] runterladen.


 

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