Ankündigungen

 
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FIWI Jahresbericht 2012

Der neueste FIWI Jahresbericht und alle vorigen stehen hier [Link 2] zum Download bereit.

 

DIPLOMAND/MASTER STUDENT DRINGEND GESUCHT!

Wir suchen dringend eine/n motivierte/n Student/in im Bereich Wildtierbiologie/Physiologie für eine Masterarbeit.  Mehr Information hier [Link 3].

 
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Neues Begleitschreiben für Fallwild

Ein Begleitschreiben für die Einsendung von Fallwild zur pathologischen Untersuchung ist nun zum Download auf Dienstleistungen/Pathologie [Link 5] verfügbar.

 

Aktuelle Forschungsergebnisse und Aktivitäten

 

Demonstration einer Pferderettung

International Conference on Diseases of Zoo and Wild Animals 2013

Von 8.-11. Mai fand in Wien die „International Conference on Diseases of Zoo and Wild Animals 2013“ [Link 6] statt.  Am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie konnten Teilnehmer verschiedene praktische Workshops besuchen: Notfall Evakuierung und Anästhesie, Wildtierfang und Telemetrie, und Obduktion und Probeentnahme standen auf dem Programm.

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Hamster im Starrezustand

Herzklopfen: Winterschläfer verwenden einen „Herzschlagregler”, um Energie zu sparen

Bei den aktuellen Temperaturen haben wohl sämtliche Winterschläfer ihre Winterruhe beendet und genießen die warmen Sonnenstrahlen. Dies ist jedoch während der kalten Jahreszeit ganz anders. Viele kleine Säugetiere, wie z.B. Murmeltiere, Igel, Fledermäuse, einige Hamsterarten und sogar manche Vögel, besitzen eine besondere Fähigkeit: Sie können sich bei eingeschränktem Nahrungsangebot und tiefen Außentemperaturen in einen Energiesparmodus (landläufig „Winterschlaf” genannt) versetzen. Ihr Körper zehrt dann an den vor dem Winter angesammelten Fettreserven. Die Tiere verlangsamen ihren Herzschlag und ihre Atmung, während sich die Körpertemperatur dem Nullpunkt nähern kann. Bis heute sind die Mechanismen, die die Herzfunktion bei niedrigen Körpertemperaturen aufrechterhalten, nicht vollkommen geklärt. Wissenschafter des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna haben nun in einer Studie, gemeinsam mit der Universität Groningen in den Niederlanden, herausgefunden, dass bestimmte Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren die Herzfunktion und somit den Winterschlaf regulieren. Diese essentiellen Fettsäuren steuern das Erreichen tiefer Körpertemperaturen und die Bewahrung eines regelmäßigen Herzschlages. Das Überleben der Winterschläfer wird somit gesichert.

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(Web-Redaktion am 7.5.2013)

 

Winterschlaf hält fit

Kleine Nagetiere, die Winterschlaf halten, wie z.B. der Siebenschläfer (Glis glis) leben durchschnittlich länger und scheinen daher langsamer zu altern als vergleichbar große Nagetiere, die dies nicht tun.  Man nimmt seit längerer Zeit an, dass der Winterschlaf für diese langsame Alterung zumindest teilweise verantwortlich ist.  Die direkte Auswirkung dieses Energiesparmodus kann man durch Messung der relativen Längen von Telomeren in Körperzellen erkennen.  Telomere agieren wie eine Art Schutzkappe, die für die Stabilität der Chromosomen verantwortlich ist.  Mit der Zeit werden Telomere kürzer, daher kann die Länge der Telomere einiges über den Alterungsprozess aussagen. Thomas Ruf und Claudia Bieber haben gemeinsam mit Kollegen Hautproben von Siebenschläfern entnommen und festgestellt, dass die Telomerlänge von erwachsenen Tieren während der aktiven Phase leicht wuchs, während sie im Winter leicht abnahm. 

Der Artikel Seasonal variation in telomere length of a hibernating rodent [Link 9]”  ist in der internationalen Zeitschrift biology letters im Februar 2013 online erschienen.

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(Web-Redaktion am 28.2.2013)

 

Der erste Wolfsmanagementplan für Österreich ist fertig

Die Koordinierungsstelle für den Braunbären, Luchs und Wolf (KOST) hat 2012 die Publikation Wolfsmanagement in Österreich. Grundlagen und Empfehlungen [Link 11] entwickelt und mit Interessensvertretungen abgestimmt.  Nachdem die letzten autochthonen Wolfspopulationen in Österreich im Laufe des 19. Jahrhunderts erloschen waren, haben nur mehr vereinzelt Wölfe aus benachbarten Ländern wieder das österreichische Staatsgebiet erreicht.  Mit der Einführung strengerer Schutzbestimmungen in Europa haben sich aber Wolfspopulationen im Umfeld stabilisiert und Wolfsbesuche sind in Österreich in den letzten 15 Jahren wieder häufiger geworden.  Mit weiterer Zuwanderung von Wölfen ist in den nächsten Jahren zu rechnen.  Das Wolfsmanagement hat zur Aufgabe, Strukturen und Maßnahmen für ein möglich konfliktfreies Zusammenleben von Mensch und Wolf zu schaffen und durchzuführen.  Der neue nationale Managementplan soll den Rahmen vorgeben und als Leitfaden für die Umsetzung von Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern dienen.  

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(Web-Redaktion am 15.2.2013)

 

Typisches Alpental mit durch menschliche Nutzung stark fragmentierten Lebensräumen für Pflanzen und Tiere

Schutz für europäische Alpen: Auf der Suche nach den großen Fragen

Eine der wichtigsten Aufgaben von Wissenschaftern ist es, die richtigen Fragen zu stellen. Besonders schwierig wird das dann, wenn das Forschungsfeld so breit ist wie zum Beispiel das der Erhaltung von Biodiversität. Erstautor Chris Walzer vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie und eine Reihe internationaler Kollegen haben nun die fünfzig wichtigsten Fragen veröffentlicht, die ihrer Einschätzung nach für die Erhaltung und Wiederherstellung eines ökologischen Kontinuums in den europäischen Alpen wichtig sind. Ihr Artikel ist soeben in der angesehenen Onlinezeitschrift „PLoS ONE“ erschienen.

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(Web-Redaktion am 15.01.2013)

 

Nachrichtenarchiv... [Link 14]

 

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Mitgliedsbeiträge und Spenden  [Link 15]sind steuerlich absetzbar.


 

Seminar am Wilheminenberg

Jeden Mittwoch im Semester findet das "Seminar am Wilhelminenberg" in unserem Haus statt, ein wissenschaftliches Kolloquium mit langjähriger Tradition. Führende WissenschafterInnen aus aller Welt präsentieren hier neueste Forschungsergebnisse zu Themen und Fragen, die für die aktuelle wissenschafltiche Arbeit des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) und des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV) relevant sind.  Seminarprogramm [Link 16]


 

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