Save the date: Workshop "The Symbolic Animal - Evolution and Neuroethology of Aesthetics"

15.-19.10.2016

Erice, Sizilien, Italien

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Das Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung der Veterinärmedizinischen Universität  ist ein biologisches Forschungsinstitut das sich dem Studium tierischen Verhaltens (Ethologie) widmet. Seit Frühjahr 2015 ist es außerdem Sitz der Österreichischen Vogelwarte/Austrian Ornithological Centre (AOC).

Foto des KLIVV Geländes
 

Aktuelles

 

Mehrfachpaarung bei Hausmäusen bringt weniger Nutzen als gedacht

Die Paarung mit vielen
Männchen bringt dem
Wurf einer Hausmaus
keinen Vorteil bei einer
Salmonelleninfektion.
(Foto: Kerstin Thonhauser/
Vetmeduni Vienna)
Foto von schnuppernden Mäusen [Link 1]

Weibchen können ihrem Nachwuchs bessere Überlebenschancen sichern, indem sie sich mit mehreren Sexualpartnern paaren. Im Fall von Salmonelleninfektionen bringt die Promiskuität der Mäuseweibchen dem Nachwuchs jedoch keinen Vorteil, wie ein Forschungsteam am Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung bestätigte. Die ForscherInnen fanden außerdem erstmals heraus, dass den Weibchen eine Infektion viel stärker zusetzt als ihren männlichen Artgenossen. 

Der Artikel „Does multiple paternity influence offspring disease resistance?“ von Thonhauser K.E., Raveh S., Thoß M. und Penn D.J. wurde im Journal of Evolutionary Biology veröffentlicht. [Link 2]

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(Web-Redaktion am 18.4.2016)

 

Erster Wildvogel mit österreichischem Ring markiert

Mit der Mönchsgrasmücke wurde gestern nach 103 Jahren zum ersten Mal ein Zugvogel mit österreichischen Vogelringen markiert. (Foto: Christoph Roland)
Foto einer Möchsgrasmücke [Link 4]

Am 5.4.2016 fand an der Österreichischen Vogelwarte der Vetmeduni Vienna, dem Austrian Ornithological Centre (AOC) am Wiener Wilhelminenberg die erste wissenschaftliche Beringung von Wildvögeln mit eigenen, österreichischen Ringen statt. Vogelberingung ist ein wichtiges Mittel um Daten zum Zustand der Wildvögel und ihren Wanderbewegungen zu erheben. Bisher wurde in Österreich mit deutschen Markierungsringen gearbeitet. Durch die Kennzeichnung „KLIVV.AT AUSTRIA“ ist nun 103 Jahre nach der ersten Beringung eine internationale Zuordnung zu einer heimischen Beringungs- und Forschungsstation möglich.

Pünktlich mit dem Höhepunkt des Frühjahrszuges wurde gestern als erster in Österreich beringter Wildvogel eine Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla) markiert, die ab jetzt einen kleinen Aluminiumring mit der Codierung „T 000001“ und der Aufschrift „KLIVV.AT AUSTRIA“ am Bein trägt.

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(Web-Redaktion am 6.4.2016)

 

Save the date: Workshop "The Symbolic Animal - Evolution and Neuroethology of Aesthetics", 15.-19.10.2016, Erice, Sizilien, Italien

Reproduktion eines Bisons in der Höhle von Altamira, Museo Nacional y Centro de Investigación de Altamira (Foto: Wikimedia Commons, public domain license)
Zeichnung von Bison in Höhle Altamira [Link 6]

Das Ettore Majorana Foundation and Centre for Scientific Culture in Erice, Italien veranstaltet von 15.-19. Oktober 2016 einen Workshop zum Thema "Das symbolische Tier - Evolution und Neuroethologie von Ästhetik [Link 7]".  Co-Direktor des Workshops ist Leonida Fusani [Link 8], Leiter der Abteilung Ornithologie des Departments für Integrative Biologie und Evolution an der Veterinärmedizinische Universität Wien.

Das allgemeine Ziel des Workshops ist es, die biologischen Mechanismen zu untersuchen, die Symbole ausmachen und die Wahrnehmung und Wertschätzung der Schönheit, von den attraktiven Eigenschaften sexuell ausgewählter Merkmale bis hin zur figurativen Kunst. Insbesondere wollen wir eine Diskussionsplattform zwischen WissenschafterInnen aus verschiedenen Disziplinen etablieren um eine der faszinierendsten und noch wenig verstanden Phänomene der tierischen und menschlichen Gehirne anzusprechen, nämlich die Präferenz für Signale oder Artifakte mit bestimmten Eigenschaften. Der Workshop wird hochintegrativ, interdisziplinär sein, die TeilnehmerInnen kommen aus den Bereichen Evolutionsbiologie, Ethologie, Anthropologie, Evolutionspsychologie, Neurowissenschaften, Psychologie und Philosophie.  

(Web-Redaktion am 17.3.2016)

 

Dominique Anne Potvin, PhD

Dominique Potvin

14. 04. 2016, 15:00, zusätzlicher Vortrag, Hörsaal, Wilhelminenberg

Am Donnerstag, den 14. April 2016, findet um 15:00 ein gesonderter Vortrag im Hörsaal am Wilhelminenberg statt.

Vortragende ist Dominique Anne Potvin, Australian National University, Research School of Biology, Australia [Link 9].

City bird, country bird: The effects of urban noise on wildlife

Over the past decade, studies have observed changes in bird vocalizations – especially song - in urban habitats. Such changes tend to increase the active space of a signal in the new environment, and are therefore considered to be advantageous. While some adjustments are individually flexible, others have been identified as cultural modifications occurring over generations, indicative of cultural evolution or adaptation to a changing environment. However, the proximate mechanisms mediating this evolutionary process are, as yet, unknown. I will be presenting results from field observations as well as captive experiments to try and dig deeper into the issue of how urban noise might be affecting bird songs, including investigations into population genetics, cultural evolution, behavioural flexibility, endocrinology, song learning and even brain development.

 

Großes Gehirn bringt angeborenes Immunsystem ins Wanken

Ein großes Gehirn macht den Guppy zwar schlauer, aber auch anfälliger für Krankheiten. (Foto: Paul Bentzen)
Foto von Guppies [Link 10]

Ein großes Gehirn mag die Aquarienfischart Guppy zwar schlauer, aber möglicherweise auch leichter krank machen. Ein Forschungsteam vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung der Vetmeduni Vienna fand heraus, dass großhirnige Fische weniger widerstandsfähig als kleinhirnige sind. Der erhöhte Energiebedarf größerer Denkorgane dürfte dem angeborenen Immunsystem für Abwehrreaktionen fehlen.

Der Artikel "Selection for brain size impairs innate, but not adaptive immune responses [Link 11]" von Alexander Kotrschal, Niclas Kolm und Dustin Penn wurde im Journal Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht.

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(Web-Redaktion am 9.3.2016)

 

Ötzis Magenbakterien geben Aufschluss über frühe Einwanderer Europas

So könnte "Ötzi" laut einer Rekonstruktion von Kennis ausgesehen haben (© South Tyrol Museum of Archaeology / Foto Ochsenreiter)
Foto einer bildlichen Rekonstruktion von Ötzi [Link 13]

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung der Veterinärmedizinischen Universität Wien entdeckte nun Spuren des Bakteriums Helicobacter pylori im Verdauungstrakt von „Ötzi“, der Gletschermumie aus der Steinzeit. Mit der Rekonstruktion des Bakterien-Genoms liegt nun der älteste bekannte Vertreter von H. pylori vor. Das internationale Wissenschaftsteam, bei welchem auch der KLIVV Forscher Yoshan Moodley (nun am Department of Zoology, University of Venda) mitwirkte, konnte zeigen, dass frühe Einwanderer aus Asien bei der Besiedlung Europas eine zentrale Rolle gespielt haben müssen. Das Bakterien-Genom stammt fast vollständig von asiatischen Vorfahren ab.

Der Artikel "The 5,300-year-old Helicobacter pylori genome of the Iceman [Link 14]" wurde im renommierten Journal Science [Link 15] veröffentlicht.

(Web-Redaktion am 8.1.2016)

 

Die Außenstelle der ersten österreichischen Vogelwarte in Seebarn wird eröffnet

Das ehemalige Schulgebäude wurde mit Hilfe des Landes NÖ für die Außenstelle der Vogelwarte adaptiert. (Foto W. Vogl)
Foto der Außenstelle der Vogelwarte in Seebarn [Link 16]

Die Veterinärmedizinische Universität Wien stellte am 23. April 2015 erstmals die neu gegründete Österreichische Vogelwarte vor. Professor Leonida Fusani leitet diese Einrichtung, deren Hauptsitz sich am Wiener Wilhelminenberg befindet. Mit seinem Team baut er die neue Außenstelle im niederösterreichischen Seebarn am Wagram auf, die eine ornithologische Forschungsstelle und Zentrum der Österreichischen Vogelwarte für Öffentlichkeitsarbeit und Schulungen freiwilliger HelferInnen für die Beringung von Zugvögeln sein wird.  Am 5. November wurde die Außenstelle in Seebarn feierlich eröffnet.  Landeshauptmann Erwin Pröll, Rektorin Sonja Hammerschmid, Vogelwarte-Leiter Leonida Fusani, Departmentsprecher Walter Arnold und Bürgermeister Alfred Riedl sowie zahlreichen Gästen aus Wissenschaft, Forschung und Politik wohnten den Feierlichkeiten bei.

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(Web-Redaktion am 5.10.2015)

 

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Kontakt

Savoyenstraße 1a, A-1160 Wien
Tel:   +43 (1) 25077-7900
Fax:  +43 (1) 25077-7941
Email KLIVV [Link 19]

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Vogelring gefunden? / Recovered a bird ring?

 

 

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Seminar am Wilheminenberg

Jeden Mittwoch im Semester findet das "Seminar am Wilhelminenberg" in unserem Haus statt, ein wissenschaftliches Kolloquium bei dem führende WissenschafterInnen aus aller Welt neueste Forschungsergebnisse präsentieren.

Seminarprogramm
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