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Katzen werden in Käfigen im eigenen, hundefreien Katzenstall untergebracht. Wir arbeiten nach hohen Standards, um unseren Patienten den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten (u.a. speziell geschultes Personal, Pheromon-Stecker, uvm.).

Die Morgenvisite beginnt um 8:00 in der Früh und endet je nach Anzahl der stationären Patienten am frühen bis mittleren Nachmittag. In dieser Zeit werden die Tiere vom diensthabenden Arzt klinisch untersucht, wenn notwendig werden weitere Untersuchungen eingeleitet (z.B. Labor, Röntgen, Ultraschall) und die Medikamente werden verabreicht.
Anschließend findet eine Besprechung gemeinsam mit dem Oberarzt statt. Währenddessen reinigen die Tierpfleger die Käfige, bieten frisches Futter an und kümmern sich um die Bedürfnisse Ihres Lieblings (Fellpflege, Spielen, Streicheleinheiten, etc.).
Um 19:00 findet die Abendvisite statt. Jedes Tier wird nochmals untersucht - und sofern notwendig - Medikamente verabreicht oder weitere Diagnostik eingeleitet. Die Dauer der Abendvisite richtet sich wieder nach der Anzahl der Patienten. Der Stationsdienst danach wird dann vom Nachtdienst abgelöst. Ihr Tier befindet sich 24 Stunden - rund um die Uhr – in tierärztlicher Betreuung.

Wir melden uns nach der Mittagsbesprechung telefonisch bei Ihnen um Ihnen Auskunft über Ihren Liebling zu geben. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass wir nicht alle Besitzer erreichen, wir bitten Sie an dieser Stelle um Verständnis.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass vor Beendigung der Morgenvisite keine telefonische Auskunft gegeben werden kann, da dies die Untersuchung bzw. Therapie der nachfolgenden Patienten verzögert!


Es kann natürlich vorkommen, dass Sie aus beruflichen/privaten Gründen einmal telefonisch nicht erreichbar. Wir sind in diesem Fall bemüht, Sie am Nachmittag anzurufen, damit Sie über den aktuellen Zustand ihres Lieblings aus erster Hand informiert sind. Bitte geben Sie für diesen Fall auch eine Uhrzeit an, bis wann wir Sie anrufen dürfen!


Sollte sich der Zustand Ihrer Katze deutlich verschlechtern, melden wir uns natürlich umgehend und – sofern dies gewünscht - unabhängig von der Uhrzeit bei Ihnen!

Ihr Liebling sollte zumindest so lange bei uns bleiben, bis eine Therapie zu Hause möglich ist und auch den Besitzer in seinem Alltag nicht zu stark einschränkt oder gar überfordert. Dieser Zeitpunkt ist abhängig von der Art und dem Verlauf der Erkrankung. Der tägliche Anruf des betreuenden Arztes ist eine Gelegenheit, über den Verlauf, die Prognose der Erkrankung und den weiteren Therapieplan zu sprechen. Wir sind stets bemüht, Ihre Katze - sobald es ihr Zustand erlaubt - in häusliche Pflege bzw. ambulante Kontrollen bei Ihrem Haustierarzt zu entlassen!

Wir versuchen mit einer großen Auswahl an hochqualitativem Futter auf die jeweiligen Bedürfnisse unserer Patienten einzugehen. Trotzdem verdirbt neben der Erkrankung oft auch der stationäre Aufenthalt ein wenig den Appetit. Hier sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen! Wenn Ihre Katze bei uns zu wenig frisst, bringen Sie uns bitte (beschriftetes!) Futter und Leckerlies von zu Hause mit, welches Ihre Katze gewohnt ist.

Das Zurücklassen von persönlichen Gegenständen hilft sowohl dem Besitzer als auch dem Patienten über die vorübergehende Trennung hinweg. Da die Liegeplätze aber mehrmals täglich gereinigt werden müssen, hat Ihr Tier meist nur sehr kurz etwas davon. Wenn Ihre Katze eine Infusion bekommt, steigt außerdem die Menge und Häufigkeit des Harnabsatzes. Zusätzlich kann es vorkommen, dass die notwendigen Medikamente die Kotkonsistenz beeinflussen. Da es für uns logistisch unmöglich ist, persönliche Gegenstände separat zu reinigen und zu verwahren, bitten wir Sie, nur Dinge hierzulassen, die bei Abholung entbehrt werden können!!

Da wir verpflichtet sind, den Infektionsdruck so niedrig wie möglich zu halten, werden ungeimpfte Tiere in einem separaten Stall untergebracht.

Wir freuen uns sehr - mit und für jede Katze - welche wir in häusliche Pflege bzw. in die ambulante Kontrolle entlassen dürfen!
Der Tag der Entlassung wird vom diensthabenden Stationsarzt festgelegt und wird Ihnen rechtzeitig bekannt gegeben (meist einen Tag davor, u.a. um einen adäquaten Transport zu organisieren). Für die Heimgaben wird ein Termin vereinbart. Sofern Sie einen Haustierarzt haben, erhält dieser am Tag der Entlassung per E-Mail eine Rücküberweisung/Patientenbrief mit allen Informationen über den Aufenthalt bei uns (Ergebnisse der klinischen Untersuchung, Röntgenbilder, Blutbilder, stationär verabreichte Medikamente und einen aktuellen Therapieplan).
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie bei der Einstellung Ihres Tieres die betreuende Haustierärztin/den betreuenden Haustierarzt angegeben haben und vereinbaren Sie einen Kontrolltermin am Tag nach der Heimgabe.
Diese Kontrolle ist notwendig, um den klinischen Zustand Ihres Tieres zu re-evaluieren und mit Ihnen zu besprechen. Die Haustierärztin/Der Haustierarzt ist über den aktuellen Therapieplan im Bilde und passt die Medikamente dem gesundheitlichen Zustand des Tieres an („Wie verhält sich meine Katze nachdem sie wieder zu Hause ist? Hat sie Appetit? Zeigt sie Schmerzen?“)


Bei offenen Fragen – auch nach der Entlassung - stehen wir sehr gerne sowohl Ihnen als auch Ihrer Haustierärztin/Ihrem Haustierarzt telefonisch oder persönlich zur Verfügung!