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Historisches Archiv der Vetmeduni (1765-1945)

Das Archiv als Gedächtnis der Universität

Einleitung

Mit dem Handbillet Maria Theresias, datiert mit 24.März 1765 an den Obersten Sanitätsrat van Swieten, "...ich habe beschlossen, hier eine Lehrschule zur Heilung der Viehkrankheiten errichten zu lassen" beginnt auch die schriftliche Aufzeichnung der Geschehnisse rund um das "Thierspital". Dahinter steht der Hofkriegsrat, der um das Militär mit gesunden Pferden versorgen zu können, das größte Interesse daran hatte, dass es eine Ausbildungsstätte für Tierärzte, Kur- Huf - und Militärschmiede gab. Auch für den zivilen Bereich waren Tierärzte notwendig, brachen doch häufig Viehseuchen aus, verursacht durch die Viehtriebe durch das Land. So finden sich bei den Schriftstücken Anforderungen der Regimentskommandanten oder eines Regiments, von den Hof- und Militärgestüten (Piber, Babolna, Mezöhegyes), von Gemeinden nach der Entsendung von Tierärzten oder Kurschmieden.

Seuchenmeldungen, Pferdeeinkäufe (Remonten) für das Militär, Zeugnisse der Absolventen, Beurteilungen des Militärpersonals, Kranken - und Sektionsprotokolle von Pferden, Rindern und Schafen. Anweisungen zu baulichen Veränderungen, Reparaturen und Anschaffungen. Hoftraueransagen (das Militär musste dann jeweils nach der Vorschrift gekleidet sein), Schreiben des Hofkriegsrates, Patente und Zirkulare (Rundschreiben), Allerhöchste Entschließungen, Montur - und Adjustierungsvorschriften. Einberufungen von Ärzten, Chirurgen und Schmieden (Gestüts- und Militärschmiede)zum Thierärztlichen Lehrkurs und zur Hörung der Seuchenlehre.

Inhalt der Datenbank

Die Archivalien und der Bildbestand wurden nach folgenden Kriterien aufgenommen: Bild, Fotographie, Porträt, Katalog, Index, Doktoratsbuch, Dokumentnummer (Schriftstücke) Datum oder Jahr der Ausstellung, Art des Dokuments (Patent, Zirkular oder Anweisung), Person: Name, Titel, Beruf, alle Archivalien und Bilder mit Standortangabe (Festsaal, Archiv oder Kompaktanlage). Zusätzlich ist eine Bildansicht integriert, in dem das bisher aufgenommene Bildmaterial wie Porträts und Fotografien zu sehen sind, auch wichtige und interessante Dokumente werden berücksichtigt. So hat sich eine Biographische Datenbank entwickelt, die mit Bildmaterial ergänzt, einen Überblick zu den Personen die an dieser Institution wirkten gibt.