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In diesem Bereich finden Sie aktuelle Ankündigungen der Abteilung für Interne Medizin Kleintiere.

Bitte beachten Sie, dass für die Konsultation unserer SpezialistInnen ein Termin zwingend notwendig ist. Bitte wenden Sie sich telefonisch an 01/250-77-5137 oder per E-Mail und bringen Sie alle Befunde mit. Terminabsagen müssen mindestens 24 Stunden im Vorhinein (telefonisch oder per E-Mail) erfolgen. Bei nicht eingehaltenen und auch nicht abgesagten Terminen werden laut Honorarordnung 50 % des Standardtarifs verrechnet.

Bei medizinischen Notfällen wenden Sie sich telefonisch an die Zentrale Notambulanz unter 01/250-77/5555.

Alle Informationen zum Klinikaufenthalt Ihres Tieres finden Sie auf den Seiten des Tierspitals >> Universitätsklinik für Kleintiere

FAQ zum stationären Aufenthalt Ihres Hundes

FAQ zum stationären Aufenthalt Ihrer Katze

 

Infografiken und Tipps für Ihr Tier finden Sie hier

Überweisungen können sowohl telefonisch avisiert werden als auch mittels Überweisungsformular.
Wir sind stets um eine exzellente Zusammenarbeit bemüht: Als zuweisende TierärztInnen erhalten Sie alle erhobenen Befunde sowie einen ausführlichen Arztbrief über die durchgeführte Behandlung. Allfällige Nachbehandlungen werden - je nach Wunsch des Besitzers bzw. des überweisenden Tierarztes - in der zuweisenden Praxis oder weiter an der Klinik durchgeführt. Unser Bestreben ist es in jedem Fall, Sie in die Behandlung mit einzubinden.

Zum Überweisungsformular

Blutspende

Ihr Hund kann ein Leben retten!

Blut ist ein Bestandteil jedes Organismus, der viele wichtige Aufgaben übernimmt und sich bis heute nicht künstlich herstellen lässt. Zur einen Hälfte besteht es aus Flüssigkeit, dem Blutplasma, zur anderen Hälfte aus Blutzellen.

Die wichtigste Aufgabe der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) ist der Sauerstofftransport. Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) können Bakterien, Pilze und Viren abwehren. Die Blutplättchen (Thrombozyten) sind im Zusammenspiel mit dem Blutplasma für die Blutgerinnung verantwortlich.

Ein starker Mangel an jeder der genannten Komponenten kann zum Tod des Tieres führen!

Durch die moderne Notfall- und Intensivmedizin an der Universitätsklinik sowie durch neue Methoden und Therapieformen besteht ein großer Bedarf an den verschiedenen Blutbestandteilen. Durch einen Verkehrsunfall, plötzlich auftretenden starken Blutverlust oder durch Zecken übertragene Blutparasiten bzw. bei einer Rattengiftvergiftung, die zu Blutgerinnungsstörungen führt, oder einer anderen schweren Erkrankung kann auch Ihr Vierbeiner plötzlich in die Lage geraten, Bluttransfusionen zu benötigen. Ohne ausreichend Spenderblut sind viele Operationen oder Behandlungen dann nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Blut ist aber nur begrenzte Zeit haltbar. Es muss deshalb kontinuierlich von geeigneten Spendern entnommen, aufbearbeitet und gelagert werden. An der Klinik kann durch eine eignes dafür hergestellte Zentrifuge das Blut in Plasma und Erythrozytenkonzentrat aufgetrennt werden. Durch die Auftrennung des gewonnenen Vollblutes in die einzelnen Komponenten kann heute jedem Patienten die Komponente zur Verfügung gestellt werden, die er benötigt.

Schadet Blutspenden der Gesundheit?

Nein, keine Sorge. Die gespendete Blutmenge kann vom Organismus schnell wieder ausgeglichen werden. Außerdem wird das blutbildende System aktiviert. Eine Übertragung von Infektionskrankheiten beim Blutspenden ist ausgeschlossen, da ohne Ausnahme sterile Einmalsysteme und Einmalkanülen zur Blutentnahme benutzt werden.

Was gewinnen Sie von einer Blutspende?

Eine ganze Menge!

  • Zunächst können Sie auf Ihren Hund stolz sein, einem anderen Vierbeiner vielleicht das Leben gerettet zu haben!
  • Auch wird die Blutgruppe Ihres Hundes bestimmt und Sie erhalten einen persönlichen Blutspenderausweis. Dieser kann auch Ihrem Liebling im Notfall lebenswichtige Zeit sparen.
  • Ihr Hund steht außerdem unter medizinischer Kontrolle; bei jeder Blutspende erfolgt eine ärztliche Untersuchung und in regelmässigen Abständen wird eine Kontrolle der Blutwerte im Rahmen der Spende durchgeführt.

Das sogenannte kleine Blutbild gibt Auskunft über die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen und kann somit mögliche Störungen im blutbildenden System aufdecken. Auch wichtige Organparameter für Niere und Leber werden kontrolliert. Bei Abweichungen der Laborwerte werden Sie von uns unterrichtet. Diese Untersuchungen und die diesbezüglichen ärztlichen Beratungen sind selbstverständlich für Sie kostenlos.

Damit die Blutspende bei Ihrem Hund zu keinen Gesundheitsproblemen führt, gelten strenge Aufnahmebedingungen für neue Mitglieder des Blutspenderprogrammes. Gleichzeitig wird damit die beste Qualität für die Produkte unserer Blutbank garantiert.

 

Voraussetzungen zur Blutspende

  • klinisch gesund
  • 1-8 Jahre alt
  • regelmässige und vollständige Impfungen
  • Körpergewicht von mindestens 17 kg
  • freundlicher Charakter mit relativ ruhigem Temperament
  • darf zum Zeitpunkt der Blutspende keine Medikamente erhalten
  • darf nicht selbst schon eine Bluttransfusionen erhalten haben

Auch wenn die zeitraubenden Spendersuchprogramme, Untersuchungen etc. einen vergleichsweise hohen organisatorischen Aufwand bedingen, lehnt die Universitätsklinik es ab, eigene Versuchstiere ausschließlich für Blutspendezwecke an der Klinik zu halten – ein Verfahren, wie es an den kommerziellen Blutbanken Amerikas leider zum Teil üblich ist.

Nur gemeinsam mit einer ausreichend großen Anzahl von freiwilligen Spendetieren können wir die bedarfsgerechte und kontinuierliche Blutkonservenversorgung der Universitätsklinik decken. Daher ist es für uns ganz besonders wichtig, dass sich jeder Spender bei uns wohlfühlt und von unserem Blutspendeteam gut versorgt wird. Deswegen gibt es im Anschluss an die Blutspende einen Sack Futter um wieder auf die Pfoten zu kommen.