M.Sc. StudentInnen gesucht

Wir suchen motivierte Studentinnen oder Studenten für die Mitarbeit in unseren Forschungsprojekten.  Mehr Information an den Links.

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Das Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung der Veterinärmedizinischen Universität  ist ein biologisches Forschungsinstitut das sich dem Studium tierischen Verhaltens (Ethologie) widmet. Seit Frühjahr 2015 ist es außerdem Sitz der Österreichischen Vogelwarte/Austrian Ornithological Centre (AOC).

 
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Aktuelles

 

Erfolge bei der Wiederansiedlung des Habichtskauz

Stephan Pernkopf, Petra Winter, Richard Zink und Alfred Riedl mit einem Habichtskauz. Foto © NLK Reinberger
Stephan Pernkopf, Petra Winter, Richard Zink und Alfred Riedl mit einem Habichtskauz 8

Ein Jahrzehnt ist seit der Freilassung der ersten 22 Jungeulen im Jahr 2009 vergangen. Aktuell leben in Niederösterreich wieder 30 gesicherte Habichtskauz-Paare, nachdem die Vogelart spätestens seit den 1950er-Jahren in Österreich als ausgestorben galt. Das langjährige gemeinsame Engagement von Forstwirtschaft, Naturschutz und Jagd zeigt Wirkung. Bei einer Festveranstaltung in der niederösterreichischen Außenstelle Seebarn der Österreichischen Vogelwarte/Vetmeduni Vienna wurde am 17. Juni 2019 Bilanz über die bisher erfolgreiche verlaufende Wiederansiedlung gezogen.

Projektleiter Richard Zink zeigt sich optimistisch, dass die Habichtskäuze eine veritable Chance haben, sich wieder langfristig in Österreich anzusiedeln. Dafür sind auch Maßnahmen durch Forst- und Landwirtschaft hilfreich. Der Habichtskauz fühlt sich in strukturreichen Laub-Mischwäldern mit einheimischen Baumarten ausgesprochen wohl.

Basis für die Nachzucht der Jungeulen ist ein internationales Zuchtnetzwerk. In Österreich besteht eine langjährige Kooperation mit dem Tiergarten Schönbrunn und 12 weiteren Zoos und Zuchtstationen. Diese unterstützen das Projekt und stellen ihre Jungtiere für die Freilassung zur Verfügung.

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(Web-Redaktion, 18.6.2019)

 

Pheromone und sozialer Status: Machos riechen besser

Die Duftmarken dominanter Mäuseriche wirken anziehender auf weibliche Hausmäuse, als die von untergeordneten Männchen. (Foto: © B. Wernisch/ Vetmeduni Vienna)
Zwei Mäuse in einem Tunnel im Labor 10
Der Mäuselaboraufbau mit den Mäusen und einem Chromatogramm (chemische Analyse flüchtiger Pheromone) (Foto: © B. Wernisch/ Vetmeduni Vienna)
Ein teil des mauslabors mit Versuchsanlage und Chromatogramm 11

Männliche Hausmäuse sind territorial und kennzeichnen ihre Gebiete mit Duftmarken im ausgeschiedenen Urin. Bei dominanten Männchen führt dieses Territorialverhalten zu einer „netten“ Begleiterscheinung – sie weisen einen wesentlich höheren Fortpflanzungserfolg auf. Eine soeben in der wissenschaftlichen Zeitschrift Scientific Reports erschienene Studie der Forschungsgruppe um Dustin Penn vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichene Verhaltensforschung der Vetmeduni Vienna zeigt nun auf warum: Weibliche Mäuse werden von der Duftnote dominanter Männchen, die gegenüber untergeordneten eine viel höhere Anzahl Pheromone produzieren, weitaus stärker angezogen.  

Die vorliegende Studie ist die erste, die für Säugetiere nachweist, dass dominante, territoriale Männchen die Pheromonproduktion erhöhen. 

Der Artikel „Regulation of volatile and nonvolatile pheromone attractants depends upon male social status 12“ von M. Thoß, K. C. Luzynski, V. M. Enk, E. Razzazi-Fazeli, J. Kwak, I. Ortner und D. J. Penn wurde in Scientific Reports veröffentlicht.

 

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(Web-Redaktion, 11.3.2019)

 

Sensationeller Fang beim Vogel-Monitoring am Wilhelminenberg: Wiener Buntspecht knackt beinahe Altersrekord

12 Jahre altes Buntspecht-Weibchen (© Johannes Hloch)

Ende Jänner 2019 ist der österreichischen Beringungszentrale am Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV) mit einem beringten Buntspecht ein ganz besonderer Vogel ins Netz gegangen: ein Buntspecht-Weibchen mit dem beachtlichen Alter von mindestens 12 Jahren!

Aus den Daten des langjährigen Monitoringprogrammes geht hervor, dass der Vogel bereits im Jahr 2008 am KLIVV beringt wurde. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung dieser Vogelart 7 bis 8 Jahre beträgt und dass der derzeitige Altersrekord bei wildlebenden Buntspechten bei 12 Jahren und 8 Monaten liegt!

Wie es der Zufall so wollte, war genau an diesem Tag ein professioneller Fotograf vor Ort, der die schöne Specht-Dame auch gleich noch gebührend porträtieren konnte. Das Buntspecht-Weibchen war übrigens noch sehr fit, es bleibt also zu hoffen, dass es den Wiener Wilhelminenberg noch länger unsicher macht und vielleicht sogar den aktuellen Altersrekord bricht.

(Web-Redaktion, 6.2.2019)

 

Fuchs, du hast die Stadt erobert: Bevölkerung hilft bei der Erforschung von Stadtwildtieren

Über ein Citizen Science Projekt konnte gezeigt werden, dass Füchse bestimmte Wiener Grätzel und Umgebungen bevorzugen. (© L. Hamelbeck-Galle/ stadtwildtiere.at)
Fuchs auf einem Hausdach 14

Über 1100 Fuchsbeobachtungen aus der Wiener Bevölkerung analysierte ein Forschungsteam rund um die Wildtierökologin Theresa Walter im Rahmen des Citizen Science Projektes StadtWildTiere 15. Gemeinsam konnten darin Forscher der Vetmeduni Vienna und der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) zeigen, dass Füchse bestimmte Grätzel und Umgebungen bevorzugen. Städte stellen für Wildtiere ein Mosaik an Landnutzungsklassen wie etwa Parks, Gärten und Straßen dar, die sich oftmals durch ihren Anteil an Grünflächen aber auch hinsichtlich ihrer Nutzung durch Menschen stark unterscheiden. Die Analyse der Beobachtungen zeigte: in Gärten, Gebieten mit geringer Bebauungsdichte, Parks oder auf Plätzen waren die Wahrscheinlichkeiten für die Begegnung mit Füchsen wesentlich höher als in landwirtschaftlichen Gebieten, Industriegebieten oder Wäldern.  Ob Sichtungen in der Stadt auch gemeldet werden hat aber nicht nur mit der Wohngegend, sondern offenbar auch mit sozioökonomischen Faktoren zu tun, wie die ForscherInnen herausfanden.

Der Artikel “Fox sightings in a city are related to certain land use classes and sociodemographics: results from a citizen science project 16” von Theresa Walter, Richard Zink, Gregor Laaha, Johann G. Zaller und Florian Heigl wurde in, BMc Ecology veröffentlicht.

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(Web-Redaktion, 17.12.2018)

 

Vetmed Magazin Schwerpunkt: Vergleichende Verhaltensforschung und Veterinärmedizin

Cover der Vetmed Magazin Ausgabe 03/18 18

In der neuesten Ausgabe vom Vetmed Magazin gibt es einen interessanten Artikel über die Arbeit des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV) am Wilhelminenberg.  Der Artikel beschreibt die wichtigsten Meilensteine in der Geschichte des Forschungsinstituts, welches 1945 mit der Gründung der Biologischen Station Wilhelminenberg durch Otto und Lilli König begann.  Im Jahr 2011 wurde das Institut an die Vetmeduni angegliedert.  Der Artikel präsentiert außerdem beispielshaft einige der aktuellen Forschungsprojekte am KLIVV.

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(Web-Redaktion, 13.12.2018)

 

Nachrichtenarchiv... 19

 

Kontakt

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Tel:   +43 (1) 25077-7900
Fax:  +43 (1) 25077-7941
Email KLIVV

Anfahrt 20


 

Vogelring gefunden? / Recovered a bird ring?

 

 

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Please report your recovery here 21.


 
 

Seminar am Wilheminenberg

Jeden Mittwoch im Semester findet das "Seminar am Wilhelminenberg" in unserem Haus statt, ein wissenschaftliches Kolloquium bei dem führende WissenschafterInnen aus aller Welt neueste Forschungsergebnisse präsentieren.

Seminarprogramm 22


 

Intern 23