StudentInnen/ PraktikantInnen gesucht

Wir suchen motivierte Studentinnen oder Studenten für die Mitarbeit in unseren Forschungsprojekten.  Mehr Information an den Links.

 

 


 

 

Das Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung der Veterinärmedizinischen Universität  ist ein biologisches Forschungsinstitut das sich dem Studium tierischen Verhaltens (Ethologie) widmet. Seit Frühjahr 2015 ist es außerdem Sitz der Österreichischen Vogelwarte/Austrian Ornithological Centre (AOC).

 
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Aktuelles

 

Wanderungen österreichischer Mönchsgrasmücken enträtselt

Mönchsgrasmücke mit Geolokator. Foto: Wolfgang Vogl/Vetmeduni Vienna
Mönchsgrasmücke in der Hand 8

Die Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla) ist in Europa – und auch in Österreich – eine der häufigsten Singvogelarten. In ihrem Verbreitungsgebiet zeigen die kleinen Vögel eine Vielzahl an unterschiedlichen Wanderungsstrategien.  Ivan Maggini und Wolfgang Vogl, Experten der Österreichischen Vogelwarte (Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung, Vetmeduni Vienna), untersuchten in Kooperation mit KollegInnen aus Deutschland (Max-Planck-Institut für Evolutionäre Biologie, Plön) diese Wanderungsstrategien mittels Geolokatoren, die am Körper der Vögel angebracht werden. Bei der Studie fanden die WissenschaftlerInnen heraus, dass einige Populationen der Mönchsgrasmücke in Großbritannien überwintern. Es scheint, dass Mönchsgrasmücken die günstigeren Klimabedingungen in Großbritannien sehr schnell entdeckt und ihr Wanderungsverhalten innerhalb kurzer Zeit entsprechend angepasst haben.

Laut Maggini und Vogl zeigt diese Untersuchung, wie die weit verbreitete Mönchsgrasmücke dabei hilft, die Flexibilität und das Anpassungsvermögen von ziehenden Vogelarten an sich rasch ändernde Umweltbedingungen zu verstehen.

Der Artikel “Individual variability and versatility in an eco-evolutionary model of avian migration 9” von Delmore K. et al. wurde in Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht.

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(Web-Redaktion am 22.03.2021)

 

Zum Singen motiviert – die Rolle des sexuellen Primings bei Mäusen

Hausmäuse, Foto: Bettina Wernisch
Hausmäuse, Foto: Bettina Wernisch

Während der Balz setzen Männchen unterschiedlicher Tierarten – darunter Insekten, Amphibien, Vögel und Säugetiere – oft auf Lautäußerungen, um Weibchen anzulocken. Bei Balzgesängen von Mäusemännchen handelt es sich jedoch um Ultraschallgesänge (Ultraschall-Vokalisationen, USVs), die das menschliche Gehör nicht wahrnehmen kann. Um die USVs der männlichen Nager zu untersuchen und charakteristische Merkmale der verschiedenen Rufe sichtbar zu machen, verwenden WissenschafterInnen spezielle Mikrofone und Spektrogramme. Ein Forscherteam rund um Dustin Penn und Sarah Zala vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung (Vetmeduni Vienna) entwickelte nun eine verbesserte Methode zur Automatisierung des Nachweises von USVs. Damit möchten die WissenschafterInnen nun herausfinden, wie man Mäusemännchen zum “Singen” bringt.

Der Artikel “Primed to vocalize: wild-derived male house mice increase vocalization rate and diversity after a previous encounter with a female 11” von Sarah M. Zala, Doris Nicolakis, Maria Adelaide Marconi, Anton Noll, Thomas Ruf, Peter Balazs und Dustin J. Penn wurde in Plos one veröffentlicht.

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(Web-Redaktion am 14.12.2020)

 

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