M.Sc. StudentInnen gesucht


 

 

Das Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung der Veterinärmedizinischen Universität  ist ein biologisches Forschungsinstitut das sich dem Studium tierischen Verhaltens (Ethologie) widmet. Seit Frühjahr 2015 ist es außerdem Sitz der Österreichischen Vogelwarte/Austrian Ornithological Centre (AOC).

 
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Aktuelles

 
 

Vetmeduni Vienna, Land Kärnten und Nationalpark Hohe Tauern blicken auf die erfolgreichen, 1. Mallnitzer Tage zurück

Walter Arnold (Vetmeduni Vienna), Günther Novak (Bürgermeister Mallnitz), Barbara Ladstätter (Abt. Bildung, Land Kärnten), Klaus Eisank (Nationalpark Hohe Tauern) und Landesrätin Sara Schaar (v.l.n.r.) bei den 1. Mallnitzer Tagen. Foto © Peter Schober
Gruppenfoto Walter Arnold (Vetmeduni Vienna), Günther Novak (Bürgermeister Mallnitz), Barbara Ladstätter (Abt. Bildung, Land Kärnten), Klaus Eisank (Nationalpark Hohe Tauern) und Landesrätin Sara Schaar (v.l.n.r.) bei den 1. Mallnitzer Tagen 8

Bereits im Februar 2019 haben das Land Kärnten und die Veterinärmedizinische Universität Wien in einem Letter of Intent ein nachhaltiges Konzept zur Weiterentwicklung und zum Ausbau der universitären Infrastruktur in Kärnten vorgestellt. Nun trug die Kooperation bereits erste Früchte – in Form der 1. Mallnitzer Tage, welche von 17. – 18. Oktober 2019 im Besucherzentrum Mallnitz stattfanden. Der Nationalpark Hohe Tauern bietet für die Vetmeduni Vienna ideale Voraussetzungen für die Forschung und Lehre im Bereich Wildtierkunde. Aus diesem Grund lag auch der Fokus der 1. Mallnitzer Tage auf den Themen Wildtierökologie und –management.

Namhafte Experten der Vetmeduni Vienna vermittelten den Anwesenden im Rahmen zahlreicher Workshops umfangreiches Fachwissen von A wie Altersbestimmung beim Rotwild bis Z wie Zukunft des Gamswildes in den Ostalpen.  Walter Arnold, Leonida Fusani, Christoph Beiglböck und Friederike Range vom Department für Interdisziplinäre Lebenswissenschaften berichteten über ihre Forschungsmethoden und -ergebnisse.

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(Web-Redaktion am 21.10.2019)

 

Konferenz-Preis für Jim McGetrick vom Domestication Lab

Foto (c) Katharina Wenig
Jim McGetrick bei einem Konferenz-Vortrag 10

Bei der 6. European Student Conference on Behaviour and Cognition 11, die vom 4. bis 7. September 2019 in Padua abgehalten wurde, gewann Jim McGetrick vom Domestication Lab des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung den 2. Preis für den besten Vortrag.  Sein Vortrag trug den Titel "Dogs’ responses in inequity paradigms may be driven by perceptions of reward attainability".  Wir gratulieren unserem Kollegen!

(Web-Redaktion, 3.10.2019)

 

 

Zum Nachsehen: ORF Newton - Die Schattenseite des Lichts

Logo der ORF TV Thek

Vor allem in Großstädten machen zahllose helle Lichtquellen der natürlichen Finsternis Konkurrenz und sorgen dafür, dass in den meisten Gebieten Österreichs nur etwa 450 von 6000 Sternen am Himmel sichtbar sind. "Lichtverschmutzung" nennen Experten diese neue Form der Umweltverschmutzung. Und sie führt nicht nur zu Beobachtungsproblemen. "Newton" hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, unter ihnen Herbert Hoi und Katharina Mahr vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung, getroffen, die deutlich machen, welche Folgen unser ungebremster Lichtkonsum auf Mensch und Tier hat.

Bis Samstag, 5.10.2019 kann man die Sendung noch in der ORF TVThek  12nachsehen.

 

Open House Wien 2019

Bei strahlendem Sonnenschein hatte am 14. und 15. Sept. 2019 das Konrad Lorenz Institut für Vergleichende Verhaltensforschung im Zuge von Open Wien 2019  13zum ersten Mal seine Türen geöffnet.  Zwischen 10.00 und 17.00 Uhr konnten sich bei Führungen an beiden Tagen mehr als 600 interessierte BesucherInnen über die spannende Architektur von Anton Schweighofer 14 informieren. Die Fachführungen von Arch. DI Jürgen Radatz 15 fanden besonderen Anklang. Er stellte ausführlich Schweighofer's Paradigmenwechsel von alt zu neu vor, verwies auf die besondere Bauweise und begeisterte die Besucher mit seinen Erläuterungen von Architektur zu sich verändernden Forschungsinteressen!

Das KLIVV bedankt sich für die zahlreichen Besuche!

 

Partnerwahl und Paarung: Sexuelle Erfahrung nützt Hausmäusen nicht

Die ForscherInnen fanden keine Hinweise darauf, dass sexuelle Erfahrung den männlichen Paarungs- oder Fortpflanzungserfolg bei Hausmäusen erhöht. (Foto K. Thonhauser)
Mauspaar im Labor

Entgegen bisheriger Annahmen ist sexuelle Erfahrung kein Vorteil für die Partnerwahl und den Paarungserfolg. Diese überraschende Erkenntnis ist das zentrale Ergebnis einer an Hausmäusen durchgeführten Studie der Vetmeduni Vienna. Dies lässt darauf schließen, dass bei Säugetieren selbst hochkomplexe Verhaltensweisen stärker genetisch bedingt sind, als bislang angenommen.

Im Rahmen einer Studie am Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung untersuchte das Forschungsteam das Sexualverhalten von Hausmäusen, wobei ein Weibchen jeweils zwischen zwei verschiedenen Männchen wählen konnte. Von diesen waren entweder beide sexuell erfahren, beide sexuell unerfahren oder jeweils ein Männchen sexuell erfahren und unerfahren. Dieses Testdesign ermöglichte es herauszufinden, welche Paarungspräferenz Weibchen haben – auch vor dem Hintergrund, dass sexuell unerfahrene Männchen häufig Nachwuchs töten. Sexuell erfahrene Männchen paarten sich genauso häufig und zeugten nicht mehr Nachkommen als ihre jungfräulichen Konkurrenten. Aufgrund der nun vorliegenden – und bisherigen Annahmen widersprechenden – Erkenntnisse sollten laut den StudienautorInnen zukünftige Forschungen an Wirbeltieren darauf achten, dass die sozialen Präferenzen von Weibchen kein verlässlicher Indikator für die Partnerwahl sind.

Der Artikel „Sexual experience has no effect on male mating or reproductive success in house mice 16“ von Kerstin E. Thonhauser, Alexandra Raffetzeder und Dustin J. Penn wurde in Scientific Reports veröffentlicht.


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(Web-Redaktion, 9.9.2019)

 

Riskantes Schlafen mit verstecktem Kopf spart Energie bei nachtaktiven Zugvögeln

Gartengrasmücke (Foto Biillyboy, Wikimedia Commons)
Gartengrasmücke

Schlafen mit dem Kopf nach hinten ins Gefieder gesteckt ist eine verbreitete Verhaltensweise, die die meisten Vogelarten zeigen. Wissenschafter vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung der Vetmeduni Vienna und der Universität Wien fanden nun heraus, dass das Verstecken des Kopfes während der Nachtruhe den Wärmeverlust bei Zugvögeln reduziert und deren Energiereserven dadurch geschont werden. Allerdings bedingt das Schlafen auf Sparflamme auch Risiken für die Vögel: Durch die gedrosselte Stoffwechselrate und Reaktionsgeschwindigkeit laufen sie Gefahr, leichte Beute zu sein.

Nächtlich ziehende Singvögel, die das Mittelmeer überqueren, um den europäischen Kontinent zu erreichen, legen oft einen Zwischenstopp auf Inseln nahe der Küste ein, bevor sie ihre Reise fortsetzen. Durch detaillierte Beobachtungen von Gartengrasmücken, die gerade auf einer dieser Rast-Inseln angekommen waren, fand ein Team um Leonida Fusani heraus, dass die Schlafhaltung der Grasmücken von ihrer physiologischen Kondition abhängt.

Diese Erkenntnisse erlauben eine neue Sicht auf die Funktion der Schlafposition von Vögeln, sowie auf die ökologischen und physiologischen Herausforderungen denen Zugvögel ausgesetzt sind.

Der Artikel „Sleeping unsafely tucked in to conserve energy in a nocturnal migratory songbird 18“ von Andrea Ferretti, Niels C. Rattenborg, Thomas Ruf, Scott R. McWilliams, Massimiliano Cardinale und Leonida Fusani wird heute in Current Biology veröffentlicht.

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(Web-Redaktion, 19.8.2019)

 

Komplexes Balzverhalten

Zedernseidenschwänze (Bombycilla cedrorum) schieben als Teil eines Balzrituals eine Beere hin und her (Foto Minette Layne, Seattle, Washington - CC BY-SA 2.0)
Zedernseidenschwänze (Bombycilla cedrorum) schieben eine Beere hin und her 20

Die Entwicklung und Funktion von multimodalen Balz-Darstellungen sind Verhaltensweisen, die die Anziehung und Paarung ermöglichen sollen.  Sie sind im gesamten Tierreich weit verbreitet. Die meisten Balzsignale sind multimodal, das heißt sie bestehen aus verschiedenen Signalen und unterschiedlichen sensorischen Modalitäten. Obwohl die Balz häufig einen starken Einfluss auf den Fortpflanzungserfolg hat, wurde der Frage, warum und wie Männchen multimodale Balz verwenden, um ihren Fortpflanzungserfolg zu verbessern, noch nicht viel Aufmerksamkeit gewidmet. Über die Rolle der verschiedenen Komponenten der männlichen Werbung und ihre relative Bedeutung für Weibchen ist nur sehr wenig bekannt.

Das Ziel einer Studie am Kondrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung, geleitet von Leonida Fusani, war es, zu untersuchen, was derzeit über die funktionale Bedeutung von Werbedisplays bekannt ist, insbesondere über die Rolle der Multimodalität in diesem Kontext. Der Schwerpunkt liegt auf jenen Fällen, in denen ein vollständiges Bild des Kommunikationssystems nur unter Berücksichtigung der Komplexität und des Zusammenwirkens verschiedener Modalitäten beurteilt werden kann.  Empirische Studien sind erforderlich, um spezifisch zu testen, wie die Variation der verschiedenen Modalitäten und die Interaktion zwischen ihnen die Reaktion und Auswahl von Weibchen beeinflussen. Darüber hinaus wissen wir sehr wenig über die neuronalen Mechanismen, die bei der multisensorischen Verarbeitung der Balz eine Rolle spielen.

Der Artikel Evolution and function of multimodal courtship displays  21von Clémentine Mitoyen, Cliodhna Quigley und Leonida Fusani wurde in der internationalen Zeitschrift Ethology veröffentlicht.

(Web-Redaktion, 6.8.2019)

 

Nachrichtenarchiv... 22

 

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Anfahrt 23


 

Vogelring gefunden? / Recovered a bird ring?

 

 

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Seminar am Wilheminenberg

Jeden Mittwoch im Semester findet das "Seminar am Wilhelminenberg" in unserem Haus statt, ein wissenschaftliches Kolloquium bei dem führende WissenschafterInnen aus aller Welt neueste Forschungsergebnisse präsentieren.

Seminarprogramm 25


 

Intern 26