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Das Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung der Veterinärmedizinischen Universität  ist ein biologisches Forschungsinstitut das sich dem Studium tierischen Verhaltens (Ethologie) widmet. Seit Frühjahr 2015 ist es außerdem Sitz der Österreichischen Vogelwarte/Austrian Ornithological Centre (AOC).

 
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Aktuelles

 

Fitte Zugvögel: Gezielter Schutz der Brustmuskulatur

Die Wanderungsphase von Zugvögeln ist mit einer Veränderung von oxidativem Stress im Gewebe der Tiere verbunden. (Foto: Gianni Pola)
zwei Wachteln im Stroh 8

Einem Schutzmechanismus von Zugvögeln ist nun ein europäisches Forschungsteam unter Leitung der Vetmeduni Vienna (Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung) auf die Spur gekommen. Demnach sind Wachteln in der Lage, ihre Brustmuskeln bei ihren Wanderungsflügen gezielt vor oxidativem Stress zu schützen. Die ForscherInnen gehen davon aus, dass dieser Mechanismus ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die Zugvögel ihre weiten Flüge überhaupt erfolgreich bewältigen können.

Der Artikel „Controlled expression of the migratory phenotype affects oxidative status in birds 9“ von Valeria Marasco, Manrico Sebastiano, David Costantini, Gianni Pola und Leonida Fusani wurde im Journal of Experimental Biology veröffentlicht.

Mehr Info 10

(Web-Redaktion am 30.03.2021)

 

Wanderungen österreichischer Mönchsgrasmücken enträtselt

Mönchsgrasmücke mit Geolokator. Foto: Wolfgang Vogl/Vetmeduni Vienna
Mönchsgrasmücke in der Hand 11

Die Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla) ist in Europa – und auch in Österreich – eine der häufigsten Singvogelarten. In ihrem Verbreitungsgebiet zeigen die kleinen Vögel eine Vielzahl an unterschiedlichen Wanderungsstrategien.  Ivan Maggini und Wolfgang Vogl, Experten der Österreichischen Vogelwarte (Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung, Vetmeduni Vienna), untersuchten in Kooperation mit KollegInnen aus Deutschland (Max-Planck-Institut für Evolutionäre Biologie, Plön) diese Wanderungsstrategien mittels Geolokatoren, die am Körper der Vögel angebracht werden. Bei der Studie fanden die WissenschaftlerInnen heraus, dass einige Populationen der Mönchsgrasmücke in Großbritannien überwintern. Es scheint, dass Mönchsgrasmücken die günstigeren Klimabedingungen in Großbritannien sehr schnell entdeckt und ihr Wanderungsverhalten innerhalb kurzer Zeit entsprechend angepasst haben.

Laut Maggini und Vogl zeigt diese Untersuchung, wie die weit verbreitete Mönchsgrasmücke dabei hilft, die Flexibilität und das Anpassungsvermögen von ziehenden Vogelarten an sich rasch ändernde Umweltbedingungen zu verstehen.

Der Artikel “Individual variability and versatility in an eco-evolutionary model of avian migration 12” von Delmore K. et al. wurde in Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht.

Mehr Info 13

(Web-Redaktion am 22.03.2021)

 

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