Skip to main content

Forschung

Unsere Forschung konzentriert sich vorwiegend auf sexuelle Selektion, sexuelle Konflikte und tierische Kommunikation und insbesondere auf die Mechanismen und Funktionen von Balzsignalen.

Wir untersuchen hauptsächlich Wildhausmäuse (Mus musculus), aber unsere Studierenden untersuchen auch Stichlinge (Gasterosteus aculeatus) und andere Taxa, insbesondere unter semi-natürlichen Bedingungen.

Themen

Sexuelle Selektion:  Wir untersuchen die Partnerwahl (intersexuelle Selektion) und möchten besser verstehen, wie Individuen die Qualität und Kompatibilität potenzieller Partner sowie die adaptiven Funktionen (Fitness-Konsequenzen) der nicht zufälligen Paarung finden und bewerten. Wir untersuchen auch die Konkurrenz zwischen Männchen (intra-sexuelle Selektion), einschließlich der Sperma-Konkurrenz und sexueller Konflikte.

Tierische Kommunikation:  Wir untersuchen unterschiedlichste Aspekte der Kommunikation, einschließlich der Art und Weise, wie Tiere Individuen und Verwandte erkennen (soziale Erkennung) und warum Tiere häufig mit ehrlichen Signalen werben, anstatt zu schummeln.

  • Chemische Signale: Männliche Mäuse produzieren eine Vielzahl von Pheromonen, die das Verhalten und die Physiologie von Artgenossen beeinflussen. Wir untersuchen die Signalfunktionen der wichtigsten Harnproteine (MUPs), die flüchtige Pheromone binden und transportieren (Austrian Science Foundation Grant, P24711-B21)
  • Ultraschallvokalisationen (USVs): Männliche Mäuse geben während der Balz und Kopulation komplexe Vokalisationen ab, und wir untersuchen ihre Signalfunktionen (Austrian Science Foundation Grant, P28141-B25)
  • Töne und Pheromone: Unser Projekt zielt darauf ab, neuronale Schaltkreise zu identifizieren, welche die sexuelle Prägung steuern, und die Integration von olfaktorischen und akustischen Hinweisen, welche die Paarungspräferenzen bei erwachsenen Tieren steuern (Zuschuss finanziert durch das Human Frontier Science Program), Grant.

Evolutionsbiologie und Medizin:  Wir untersuchen die Evolution und die ausgewählte Aufrechterhaltung der genetischen (MHC) Diversität, der Wechselwirkungen zwischen Wirt und Pathogen, der Stressbiologie (Telomerdynamik), der Inzuchtdepression und anderer Themen, die direkte Auswirkungen auf die Medizin haben.

 

TV-Tipp: W wie wissen - ZDF 1

Hausmäuse lieben Gesellschaft und haben ein komplexes Sozialleben. Nach welchen Mustern es verläuft, erforschen Wissenschaftler*innen schon länger. Ein wesentlicher Schlüssel dazu ist die geheime Sprache der Mäuse. Bei ihrer Decodierung sind Verhaltensbiolog*innen – unter anderem Doris Nicolakis und Ken Luzynski unter der Leitung von Dustin Penn und Sarah Zala vom Konrad-Lorenz-Istitut für Vergleichende Verhaltensforschung der Veterinärmedizinischen Universität Wien – gerade einen bedeutenden Schritt weitergekommen.

Am Sa., 07.11.20 lief um 16:00 Uhr im SWR 1 (Das Erste) in der Sendung W wie Wissen ein Beitrag über Mäusegesang und die "Duftsprache" der Hausmäuse. Die Sendung kann in der TV-Thek jederzeit nachgesehen werden. 

Team

Leitende WissenschaftlerInnen
Dustin Penn, Gruppenleiter
Sarah Zala

Technische Assistenz und Tierpflege
Teresa Klaus
Adelheid Sasse
Eva Strasser
Bettina Wernisch

PhD StudentInnen
Kenneth C. Luzynski
Kim Bora
Maria Adelaide Marconi
Doris Nicolakis
Anita Pocsai 

DiplomandInnen und MSc StudentInnen
Kim Baumann
Leonie Kuzara
Carolina Ramos
Simon Wölfl

Master Projektmöglichkeiten

Wir suchen motivierte Studierende mit Interesse an Verhaltensbiologie oder Evolutionsbiologie und bieten die Möglichkeit für

Kontaktiert uns bei Interesse.