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Forschung

Unsere Gruppe befasst sich mit Fragen, die an der Schnittstelle zwischen Verhaltens-, Evolutionssensorik und neuerdings Krankheitsökologie liegen. Wir interessieren uns besonders für Beutegreifer-Beute-Interaktionen, elterliches Fürsorgeverhalten und Kompromisse in der Lebensgeschichte und wie diese durch den globalen Wandel beeinflusst werden. Wir untersuchen diese Themen hauptsächlich an Amphibien, die als zuverlässige Indikatoren für die Gesundheit von Ökosystemen bekannt sind und aufgrund anthropogener Aktivitäten zu den am stärksten gefährdeten Taxa zählen. Derzeit konzentrieren sich unsere Hauptprojekte auf die Evolutionsökologie von Phytotelmenbrütern, die Dynamik der Krankheitsübertragung in freier Wildbahn und die Evolution von Warnsignalen und chemischer Abwehr in Giftfröschen und Feuersalamandern in Bezug auf Habitatveränderungen.

In unserem Labor haben wir auch ein Faible für bunte Motten, die wir in enger Zusammenarbeit mit der Ecology and Evolution of Interactions Forschungsgruppe an der Universität Helsinki untersuchen. Wir lieben interdisziplinäre Studien und forschen sowohl im Labor als auch im Feld, immer auf der Grundlage der Naturgeschichte unserer Studiensysteme.

Themen

  • Elterliche Fürsorge und Evolutionsökologie von Giftfroschlarven
  • Verhaltens- und ökologische Korrelate der Krankheitsübertragung in freier Wildbahn
  • Wirkung anthropogener Stressoren auf die Lebensgeschichte und das Verhalten von Amphibien
  • Lebensraumstörung und Beutegreifer-Beute-Wechselwirkungen

Unser Team

Carolin Dittrich (Postdoc)
Chloe Fouilloux (Doktorandin)
Lia Schlippe Justicia (Doktorandin)
Ria Sonnleitner (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
 
Christoph Leeb (Ehrenmitglied — Salamander-Chefreferent)

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