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Wir beschäftigen uns in Forschung und Lehre mit der Ausbreitung und Bekämpfung von Tierseuchen, Zoonosen und Antibiotikaresistenzen, sowie deren wirtschaftlichen Auswirkungen. Dazu gehört die Entwicklung von Modellen zur Ausbreitung von durch Vektoren übertragenen Krankheiten, wie der Blauzungenkrankheit, sowie den Auswirkungen der globalen Klimaänderungen auf diese Krankheiten.

Im Bereich der Antibiotikaresistenz befassen wir uns mit dem Einfluss verschiedener Faktoren, wie z.B. der Tierhaltung und dem Hygienemanagement auf das Vorkommen und die Verbreitung von resistenten Keimen. Direkte Produktionsverluste ebenso wie die finanziellen Aufwendungen zur Reduktion einer Tierkrankheit werden im Bereich ‚Animal Health Economics‘ betrachtet, um Aussagen zur Effizienz und Effektivität von Maßnahmen treffen zu können.

Zusätzlich planen und organisieren wir die Ausbildung der österreichischen Amtstierärzt:innen (Tierärztliches Physikat) sowie die Ausbildung von Tierschutzkontrollorganen in Kooperation mit den Landesveterinärdirektionen und Bundesveterinärbehörden.

Zu unseren Kooperationspartnern zählen:


Leitung

Clair Firth

Leitung und 1. Stellvertretung der Departmentleitung

Univ.-Prof. Dr.med.vet. Clair Firth, MSc.
T +43 1 25077-3531  
E-Mail

Franz-Ferdinand Roch

Stellvertretung

Mag.med.vet. Franz-Ferdinand Roch, PhD. MSc.
T +43 1 25077-3517  
E-Mail


Pressemeldungen aus dem Zentrum

Universität

Forschen, experimentieren, staunen: Töchtertag 2025 an der Vetmeduni

Am 24. April 2025 öffnete die Veterinärmedizinische Universität Wien ihre Türen für zwölf Schülerinnen zwischen 10 und 15 Jahren. Im Rahmen des Wiener Töchtertags konnten die Mädchen in Laboren, Seminarräumen und Kliniken selbst Hand anlegen.

Foto: Thomas Suchanek/Vetmeduni

Den Vormittag verbrachten die jungen Gäste mit Elisabeth Varga, Dagmar Lingnau und Martina Ludewig am Zentrum für Lebensmittelwissenschaften und Öffentliches Veterinärwesen mit Experimenten rund um Geschmack, Geruch und Farben. Im Workshop „Lebensmittel Sensorik” wurde gerochen, probiert und untersucht – von Grundgeschmacksarten bis zur Farbanalyse mit Rotkohlsaft. Die Schülerinnen ertasteten Modelle von lebensmittelpathogenen Keimen und erfuhren dabei, wie man sich vor diesen Keimen schützt. Eine weitere Station im Seminarraum waren Algenblüten, die in der Natur für Probleme sorgen.

Nach einer kurzen Pause ging es gemeinsam mit Ivana Calice in den Klinikbereich: Im SkillsLab VetSim – dem Übungszentrum für angehende Tierärzt:innen – durften die Schülerinnen unter fachkundiger Anleitung echte tiermedizinische Handgriffe ausprobieren. An speziellen Trainingsmodellen legten sie Verbände an, übten die Handhabung eines Endoskopie-Modells, suchten mithilfe eines Ultraschallphantoms nach einem „versteckten Brokkoli“ oder versuchten sich im Melken. Außerdem konnten die Schülerinnen verschiedene Monitoring-Geräte ausprobieren, Röntgenbilder zuordnen und anatomische Präparate spielerisch erkunden. Ein besonderes Highlight war die virtuelle 360°-Tour durch den OP-Trakt der neuen Kleintierklinik.

Mit viel Neugier, Spaß und jeder Menge neuer Eindrücke ging der Töchtertag an der Vetmeduni zu Ende – vielleicht mit dem einen oder anderen neuen Berufswunsch im Gepäck.

Fotos Seminar/Workshop: Thomas Suchanek/Vetmeduni

Fotos VetSim: Ivana Calice/Vetmeduni, Dagmar Lingnau/Vetmeduni

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