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Wir beschäftigen uns in Forschung und Lehre mit der Ausbreitung und Bekämpfung von Tierseuchen, Zoonosen und Antibiotikaresistenzen, sowie deren wirtschaftlichen Auswirkungen. Dazu gehört die Entwicklung von Modellen zur Ausbreitung von durch Vektoren übertragenen Krankheiten, wie der Blauzungenkrankheit, sowie den Auswirkungen der globalen Klimaänderungen auf diese Krankheiten.

Im Bereich der Antibiotikaresistenz befassen wir uns mit dem Einfluss verschiedener Faktoren, wie z.B. der Tierhaltung und dem Hygienemanagement auf das Vorkommen und die Verbreitung von resistenten Keimen. Direkte Produktionsverluste ebenso wie die finanziellen Aufwendungen zur Reduktion einer Tierkrankheit werden im Bereich ‚Econometrics‘ betrachtet, um Aussagen zur Effizienz und Effektivität von Maßnahmen treffen zu können.

Zu unseren Kooperationspartnern zählen das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF), das Christian-Doppler-Labor für molekularbiologische Lebensmittelanalytik, die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), sowie Unternehmen aus der Wirtschaft.


News

Universität

Dreifach-Prämierung für die Arbeiten von Beate Conrady

Beate Conrady (ehem. Pinior) – Institut für Lebensmittelsicherheit, Lebensmitteltechnologie und Öffentliches Gesundheitswesen, Vetmeduni – darf sich über drei Wissenschaftspreise freuen.

Die Gesellschaft der Freunde der Veterinärmedizinischen Universität Wien verlieh Conrady den Armin Tschermak von Seysenegg-Preis 2020. Der Kardinal Innitzer Studienfonds prämierte ihre Arbeiten mit dem Kardinal-Innitzer-Förderungspreis 2020. Zudem zeichnete die Tierärztliche Hochschule Hannover Beate Conrady mit dem Konrad-Bögel-Preis 2021 für veterinärmedizinische Epidemiologie und Veterinary Public Health aus.

Conrady schloss ihr Diplom im Jahr 2010 sowie Ihr Doktorat im Jahr 2013 am Institut für Tierwissenschaften, an der Agrarfakultät in Bonn ab, wo sie noch immer als Lehrende aktiv ist. Während ihrer Doktorarbeit arbeitete sie am Institut für Epidemiologie des Friedrich-Loeffler-Instituts und wechselte im Jahr 2013 an die Vetmeduni. Seitdem bewertet Beate Conrady die Tiergesundheit aus epidemiologischer sowie ökonomischer Sicht und liefert entscheidungsrelevante Informationen für Gesundheitsbehörden in Hinblick auf die Optimierung von Überwachungs- und Bekämpfungsprogrammen von Tierseuchen.


Die Vetmeduni gratuliert recht herzlich!