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Universität

Vetmeduni stellt sich organisatorisch neu auf

Die Veterinärmedizinische Universität Wien agiert seit 1. Jänner 2024 auf Basis eines neuen Organisationsplans: Sie hat nun vier Departments mit insgesamt 13 Zentren (statt bisher fünf Departments). Diese neue Struktur wurde 2023 in einem uniweiten partizipativen Prozess erarbeitet und aufgrund des Beschlusses des Rektorats, der Zustimmung des Senats und der Genehmigung des Universitätsrats in Kraft gesetzt. Mit dieser Neuorganisation ist die Vetmeduni zukunftsfit aufgestellt und kann die Herausforderungen in Forschung, Lehre, Klinik und Verwaltung noch agiler gestalten. Sichtbares Zeichen für die Veränderung und ein wichtiges Signal ist etwa ein neues Zentrum für Systemtransformation und Nachhaltigkeit in der Veterinärmedizin sowie die Tatsache, dass erstmals in der Geschichte der Vetmeduni nicht nur im Rektorat, sondern auch auf Ebene der Departmentleitungen Geschlechterparität herrscht.

Campus, Vetmeduni stellt sich organisatorisch neu auf

2023 wurde ein großer Veränderungsprozess namens „vetmeduni+“ gestartet. In mehreren Arbeitsgruppen stellten Führungskräfte und Mitarbeiter:innen der Vetmeduni Überlegungen zur Weiterentwicklung der Universität an. Ziel dieses uniweiten partizipativen Prozesses war es, die innere Organisation der Universität so aufzustellen, dass sie die geänderten Anforderungen in Forschung, Lehre, Klinik und Verwaltung noch agiler gestalten kann.

Die Anlässe für diesen umfassenden Change-Prozess waren dabei sehr vielfältig; sie reichten von geänderten Vorgaben im Universitätsgesetz (wie dem Tenure-Track-Karrieremodell oder den neuen Regeln für die Universitätsfinanzierung) über technologische Entwicklungen (fortschreitende Digitalisierung vieler Verwaltungsaufgaben und wachsende Datenmengen in Forschung und Klinik) bis zu aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen (wie den Auswirkungen des Klimawandels auf die Tierwelt und damit auf die Lebensmittelsicherheit oder die mit der Corona-Pandemie geänderten Ansprüche an eine hybride Lehre).

Neuorganisation der Departments

Innerhalb weniger Monate wurden Konzepte für eine neue Aufbauorganisation entwickelt und anschließend von den zuständigen Gremien diskutiert. Der neue Organisationsplan wurde aufgrund des Beschlusses des Rektorats, der Zustimmung des Senats und der Genehmigung des Universitätsrats am 11. Dezember 2023 im Mitteilungsblatt veröffentlicht, er ist seit 1. Jänner 2024 in Kraft.

Die wesentlichen Veränderungen betreffen vor allem die Neuorganisation der Departments sowie der Organisationseinheiten innerhalb der Departments: Die Vetmeduni hat nun vier Departments mit insgesamt 13 Zentren (statt bisher fünf Departments). „vetmeduni+“ wurde aber auch dazu genutzt, im neu errichteten Zentrum für Systemtransformation und Nachhaltigkeit in der Veterinärmedizin innovative Forschungsfelder zu etablieren.

Wichtiges Zeichen für all diese Veränderung sind die neuen Leitungen der Departments und Zentren: Sie stehen nicht nur wie bisher für fachliche Exzellenz und internationale Erfahrung, sondern auch für die Diversität hinsichtlich der Karrieremodelle. Zugleich herrscht erstmals in der Geschichte der Vetmeduni nicht nur im Rektorat, sondern auch auf Ebene der Departmentleitungen Geschlechterparität.

Alle diese Änderungen werden in den nächsten Monaten schrittweise und in Abstimmung mit den neuen Department- und Zentrumsleitungen auch auf der Website ausgewiesen, an dieser Stelle bereits die Übersicht zu den neuen Organisationseinheiten und ihren Führungskräften:

Department für Biologische Wissenschaften und Pathobiologie

Departmentleitung: Mathias Müller
1. Stellvertretung: Monika Ehling-Schulz
2. Stellvertretung (Geschäftsbereich Lehre): Hans Tillmann Rümenapf

Zentrum für Biologische Wissenschaften

Zentrumsleitung: Mathias Müller
stv. Zentrumsleitung: Janina Burk-Luibl

Zentrum für Pathobiologie

Zentrumsleitung: Monika Ehling-Schulz
stv. Zentrumsleitung: Herbert Weißenböck



Department für Interdisziplinäre Lebenswissenschaften

Departmentleitung: Ludwig Huber
1. Stellvertretung: Leonida Fusani
2. Stellvertretung (Geschäftsbereich Lehre): Claudia Bieber

Zentrum: Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie

Zentrumsleitung: Claudia Bieber
stv. Zentrumsleitung: Pamela Burger

Zentrum: Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung

Zentrumsleitung: Leonida Fusani
stv. Zentrumsleitung: Friederike Range

Zentrum: Messerli Forschungsinstitut für Mensch-Tier-Beziehung

Zentrumsleitung: Herwig Grimm
stv. Zentrumsleitung: Erika Jensen-Jarolim



Klinisches Department für Kleintiere und Pferde

Departmentleitung: Jessika-Maximiliane Cavalleri
1. Stellvertretung (Geschäftsbereich Lehre): Martina Mosing
2. Stellvertretung (Geschäftsbereich Klinik): Eva Schnabl-Feichter
3. Stellvertretung: Miriam Kleiter

Klinisches Zentrum für Kleintiere

Zentrumsleitung: Britta Vidoni
stv. Zentrumsleitung: Nicole Luckschander-Zeller

Klinisches Zentrum für Pferde

Zentrumsleitung: Florien Jenner
stv. Zentrumsleitung: Nora Biermann

Klinisches Zentrum für Reproduktion

Zentrumsleitung: Christine Aurich
stv. Zentrumsleitung (ab 03/2024): Martim Kaps



Klinisches Department für Nutztiere und Sicherheit von Lebensmittelsystemen

Departmentleitung: Andrea Ladinig
1. Stellvertretung: Martin Wagner
2. Stellvertretung (Geschäftsbereich Klinik): Johannes Lorenz Khol
3. Stellvertretung (Geschäftsbereich Lehre): Evelyne Selberherr

Klinisches Zentrum für Populationsmedizin bei Fisch, Schwein und Geflügel

Zentrumsleitung: Astrid Holzer
stv. Zentrumsleitung: Dieter Liebhart

Klinisches Zentrum für Wiederkäuer- und Kamelidenmedizin

Zentrumsleitung: Thomas Wittek
stv. Zentrumsleitung: Sonja Franz

Zentrum für Lebensmittelwissenschaften und Öffentliches Veterinärwesen

Zentrumsleitung: Annemarie Käsbohrer
stv. Zentrumsleitung: Karin Schwaiger

Zentrum für Systemtransformation und Nachhaltigkeit in der Veterinärmedizin

Zentrumsleitung: Barbara Metzler-Zebeli
stv. Zentrumsleitung: N.N.        

Zentrum für Tierernährung und Tierschutzwissenschaften

Zentrumsleitung: Qendrim Zebeli
stv. Zentrumsleitung: Jean-Loup Rault