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Laufzeit 01. Februar 2013 bis 30. September 2015

Ziel des Projektes ist es, eine natürliche und kosteneffektive Verarbeitungstechnologie für Futtergetreide zu entwickeln, die sowohl den Nährwert als auch die Verträglichkeit des Futters verbessert - und damit als funktionelles Futter einen Mehrwert schafft. Wissenschaftler/innen und Schüler/innen arbeiten zusammen an der Verbesserung von funktionellen Eigenschaften der Futtergetreide für Milchkühe.

Projektleitung: Univ. Prof.Dr. Qendrim Zebeli, Veterinärmedizinische Universität Wien, Institut für Tierernährung und Funktionelle Pflanzenstoffe

Projektmitarbeiterin: Dr. Annabella Khol-Parisin

Beteiligte Schulen

  • LFZ Raumberg-Gumpenstein, Irdning, ST
  • HBLVA Rosensteingasse, Wien 17, W
  • Stiftsgymnasium Admont, ST

Partner aus Wirtschaft u. Gesellschaft

  • Firma smaXtec
  • Österreichische Gesellschaft der Tierärzte (ÖGT) - Sektion Tierzucht und Ernährung

Mehr Info zum Projekt Funktionelles Futter für Kühe – Mehrwert als Nährwert

Sparkling Science ist ein Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, das seit 2007 einen unkonventionellen und in Europa einzigartigen Weg der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung beschreitet. 

Sparkling Science hat sich zum Ziel gesetzt, hochwertige Forschung direkt mit Nachwuchsförderung zu verbinden und über Förderung von anspruchsvollen wissenschaftlichen Kooperationsprojekten zwischen Forschungseinrichtungen und Schulen das Interesse von Jugendlichen am Thema Forschung zu steigern.

Website zu Sparkling Science

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Info zu Sparkling Science
Projektinfo des BM.W_F

Kurzbeschreibung 

Die Milchkuh spielt in der von alpinem Grünland geprägten österreichischen Landwirtschaft eine zentrale Rolle. Grundvoraussetzung für eine stabile Gesundheit der Milchkuh, ihr Wohlbefinden und eine nachhaltige Milchproduktion ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung der Tiere. Das Futter muss immer mehr Energie und Nährstoffe enthalten, um die Kuh mit Energie und allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen, die sie zur Produktion des hochwertigen Lebensmittels Milch benötigt.

Da Kühe aber an faserreiches, energiearmes Futter adaptiert sind, ist es eine große Herausforderung, Fütterungsstrategien zu entwickeln, die durch eine hohe Energie- und Nährstoffdichte hohe Milchleistungen ermöglichen und dennoch wiederkäuergerecht bzw. gesund sind. Gelingt das nicht, kommt es zu einer Häufung von Stoffwechselerkrankungen der Kühe.

In unserem Sparkling Science Projekt „Funktionelles Futter für Kühe - Mehrwert als Nährwert“ soll unter unserer Leitung und Mitarbeit von insgesamt drei verschiedenen Schulen ein Verfahren zur Futterverarbeitung für Milchkühe weiterentwickelt und optimiert werden. Hauptziel des Vorhabens wird es sein, in einem schrittweisen Versuchsaufbau Futtermittel für Kühe zu verarbeiten, die im Vergleich zum herkömmlichen Futter einen höheren Nährwert haben und funktionelle Eigenschaften besitzen, um dadurch auf die Gesundheit der Tiere unterstützend zu wirken.

Hierfür wird es zuerst unter Anwendung mehrerer chemisch-analytischer Verfahren in Zusammenarbeit mit den LehrerInnen und SchülerInnen der HBLVA für chemische Industrie Rosensteingassein Wien die gesamte Prozedur in vitro getestet und optimiert. Die resultierende Strukturänderung am Getreidekorn wird ultramikroskopisch untersucht.

Im zweiten Jahr soll das optimierte Verfahren amLFZ Raumberg-Gumpenstein am Tier untersucht werden, mit besonderem Augenmerk auf den ernährungs- und stoffwechselbedingten Gesundheitsstatus der Kühe. Schüler/-innen der LFZ Raumberg-Gumpenstein und des Stiftsgymnasiums Admont werden die physiologischen Messungen am Tier in kleinen Arbeitsgruppen unter wissenschaftlicher Betreuung selbständig durchführen.

So wird den SchülerInnen aller beteiligten Schulen die Möglichkeit gegeben, in einem breit gefächerten, multidisziplinären Ansatz in allen Teilbereichen des Projektes eigenverantwortlich, aber unter fachlicher Anleitung, Lösungen zu erarbeiten. In diesem Projekt wird  somit die Zusammenarbeit sowohl zwischen unterschiedlichen Bildungseinrichtungen als auch zwischen einzelnen Fachrichtungen verbessert sowie eine interdisziplinäre Vernetzung der Forschung mit fachübergreifendem Lernen gefördert.

Schulen

LFZ Raumberg-Gumpenstein Projektinfo des LFZ

HBLVA Rosensteingasse Projektinfo der HBLVA

Stiftsgymnasum Admont

Partner aus Wirtschaft u. Gesellschaft

Firma smaXtec

Österreichische Gesellschaft der Tierärzte (ÖGT) - Sektion Tierzucht und Ernährung

Organigramm