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Hof Kremesberg

Der von Familie Krupp 1908 erbaute Gutsbetrieb und Rinderstall mit seinem charakteristischen Fachwerkbau liegt am Kremesberg, oberhalb der Gemeinden Berndorf und Pottenstein und ist ein weithin sichtbarer Blickfang im Triestingtal . Der Betrieb war bereits in der alten Monarchie ein Mustergut, mit über 250 Kühen auch eines der größten und war mit der ersten elektrischen Melkanlage ausgestattet. Beispielgebend waren automatisierte Betriebsabläufe und ein für die damalige Zeit aussergewöhnlich hoher Hygienestandard. Die in der "Meierei Kremesberg" produzierten Lebensmittel wurden in der Berndorfer Konsumanstalt an die Mitarbeiter der Krupp´schen Metallwarenfabrik verkauft. 

Am Hof Kremesberg ist heute die Leitung der VetFarm situiert. Der Rinderstall wurde 2009 generalsaniert. Ein moderner Laufstall mit neuester Stalltechnik und Funktionsbereichen für die Ausbildung der Veterinärstudenten ist im 100 Jahre alten Stallgebäude untergebracht. Für über 100 Milchrinder bieten die neu geschaffenen Ausläufe und die großzügigen Bewegungs- und Liegebereiche im Stall optimale Bedingungen. Eine neue Aussenanlage für gesunde Kälberaufzucht ergänzt die Tierhaltungsbereiche.

Die neu geschaffenen technischen Einrichtungen komplettieren den Betrieb.  

Die Mobilklinik ist eine Spezialeinrichtung an der VetFarm für die Vertiefung der praktischen Ausbildung.

Bereits in den vergangenen Jahren wurde in eine neue Fahrsiloanlage und in eine zweite Raufutterbergehalle ebenso wie in landwirtschaftliche Maschinen neuester Generation investiert um den Betrieb fit für die Zukunft zu gestalten. Eine automatische Fütterungsanlage und ein automatischer Melkstand erleichtern und verbessern die Arbeitsprozesse in der Tierhaltung.
Rund um den Kremesberg werden 90 ha Grünland bewirtschaftet, 115 ha Ackerland sind verpachtet.
Die Infrastruktur am Kremesberg bietet alle Möglichkeiten für Aus- und Weiterbildung. Unser Seminarzentrum NÖ-Haus ist mit allen technischen Hilfsmitteln für Vorträge und Gruppenunterricht ausgestattet. Das NÖ-Haus verfügt darüber hinaus über Labors, in denen Studentinnen und Studenten sowie Praktikantinnen und Praktikanten verschiedene diagnostische Verfahren üben können.
Wohnmöglichkeiten für Studierende stehen während der mehrtägigen bis mehrwöchigen Praxisaufenthalte zur Verfügung, zu erwähnen sei hier insbesondere das Schweizerhaus

Sanierung des Schweizerhauses

Derzeit (Jänner 2022) ist die Sanierung des Schweizerhauses im Gange und wird noch einige Wochen andauern.

Das Schweizerhaus (die Bezeichnung stammt aus früheren Zeiten als hier Mitarbeiter des Hofes untergebracht wurden / Personen, die Viehzucht und Molkerei nach Schweizerart zu treiben verstanden – also Hirten und Stallknechte sowie Melker und Sennen – nannte man Schweizer, auch wenn sie nicht aus der Schweiz stammten) dient der VetFarm als Unterkunft für Studierende, ist jedoch bereits ziemlich in die Jahre gekommen und wird daher generalsaniert. Ende 2021 wurden alle Fenster ausgetauscht, in den ersten Jännertagen 2022 wird mit der Sanierung der Naßräumlichkeiten sowie der Heizungen begonnen. Um den Vorgang auch für Interessierte zugänglich zu machen, werden wir in den nächsten Wochen den jeweiligen Bearbeitungsstand sowie einige Fotos dazu veröffentlichen. Mit Beginn des Sommersemesters sollte alles abgeschlossen sein und den Studierenden eine moderne und zeitgemäße Wohnmöglichkeit zur Verfügung stehen.