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Neues aus dem Institut

Elsevier ist ein Wissenschaftsverlag für Wissenschaftliche Fachzeitschriften und Fachliteratur. Zum Kerngeschäft des Verlags zählen wissenschaftliche, technische und medizinische Publikationen. Elsevier veröffentlicht jährlich rund 3.500 Wissenschaftliche Fachzeitschriften und 2.200 Bücher.

Die verlagszugehörige Zeitschrift "Applied Animal Behavior Science" veröffentlicht relevante Informationen zum Verhalten von Heimtieren und Nutztieren. Der Impact Factor dieser Zeitschrift beträgt 2.448 und sie belegt damit Platz 33 von 146 in der Rubrik „Veterinärwissenschaften“. Da diese Zeitschrift in 12 internationalen Datenbanken indexiert ist, kann ein veröffentlichter Artikel von Forschern weltweit gelesen und zitiert werden.

Wir freuen uns, dass aktuell gleich drei unserer Publikationen auf der Liste der in den letzten 90 Tage am häufigsten heruntergeladenen Artikel aus "Applied Animal Behavior Science" zu finden sind:

Die Digitalisierung hat längst auch Einzug in die moderne Tierbetreuung und Tiermedizin gehalten und nutzt innovative Anwendungen der Informations- und Kommunikationstechnologien. Das neue Masterstudium konzentriert sich auf das Management von Tiergesundheit und Digitalisierung. Das Studium ist für jene Studierende ausgelegt, die Interesse daran haben, sich an der Schnittstelle zwischen Tiermedizin, Tierhaltung, Tierproduktion und modernen informationsgestützten Technologien weiterzubilden. 

Ab dem Studienjahr 2022/2023 wird das Masterstudium Digitalisierung im Tiergesundheitsmanagent - Precision Animal Health an der Vetmeduni angeboten. Informationen zum Aufnahmeverfahren finden Sie hier, die Online-Voranmeldung ist bis 03.Juli 2022 möglich. Lehrende des ITT sind mit deren Expertise in diverse Lehrveranstaltungen ebenfalls eingebunden und freuen sich auf diesen neuen Studienlehrgang.

Am 12.05.2022 fand die 12. ÖTT Tagung unter dem Motto „Herausforderungen im Tierschutz / Vollzug des Tierschutzes“ statt. Einen Rückblick auf die erfolgreiche Tagung finden Sie hier.

Das interdisziplinäre und forschungsorientier Masterstudium Mensch-Tier-Beziehung verbindet die Bereiche Tierverhalten, Kognition, Tierschutz, Vergleichende Medizin, Tierethik und Philosophie.

Studierende können sich in einem forschungsorientierten Masterstudium Mensch-Tier-Interaktionen in aktuelle Forschungsfragen der relevanten natur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen einführen und vertiefen. Dazu gehören ethische Fragen ebenso wie Themen der Verhaltens- und Kognitionsbiologie, der vergleichenden Medizin und der Neurowissenschaften sowie Forschungsfragen aus den Bereichen Tierschutz, Tierhaltung, Psychologie und Wissenschaftstheorie. 

Bewerbungsfrist für das Studienjahr 2022/23:

2. Mai bis 3. Juni 2022

Dr Jen-Yun Chou recently commenced a Research Leader project "PIGSMELL," funded by the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under the Marie Skłodowska-Curie grant agreement. 

Farm animals are generally social species and thus their social environment is important for them to have good health and welfare. In commercial farming conditions social disruption is often unavoidable as part of husbandry practices. An unstable social environment may create chronic stress for pigs and have consequences for their health, welfare and growth. Most research focusses on remedies to the problems, but do not address the root of the issue.

This project will investigate pig welfare by studying how pigs communicate, and how this can support social stability. It will also study the effect of pheromones when pigs are removed and reintroduced to their original group and the role of salivary oxytocin during social disruption. The methods will then be applied to commercial farm conditions in order to provide the pig industry with new tools to deal with these events. 

Project Duration: January 2022 – January 2024

Collaborating Institutions:

  • Teagasc, Ireland
  • University of Veterinary Medicine Vienna, Austria
  • IRSEA, France

Project Team:

  • RL2025 Marie Skłodowska Curie Fellow – Dr Jen-Yun Chou
  • Teagasc Supervisor – Dr Keelin O’Driscoll, Teagasc, Ireland
  • Outgoing Phase Host Supervisor – Prof Jean-Loup Rault, University of Veterinary Medicine Vienna, Austria
  • Secondment Supervisor – Dr Míriam Marcet-Rius, IRSEA, France

Further Information:

https://www.teagasc.ie/about/research--innovation/research-leaders-2025/funded-projects/pigsmell/

Die Anpassung an ein Leben mit Menschen hat Verhalten, Aussehen und Anatomie von Hauskatzen nachhaltig verändert. An charakteristischen Merkmalen wie weißen Fellflecken und zutraulichem Verhalten (geringere Stressreaktion gegenüber Menschen) lassen sich Haus- und Wildtier leicht voneinander unterscheiden. Um den Mechanismen der Haustierwerdung auf den Grund zu gehen, müssen jedoch auch  weniger auffällige Merkmale, wie Veränderungen am Schädel, untersucht werden. Laut einer aktuellen Studie konnten Wissenschafter:innen der Vetmeduni in Kooperation mit Expert:innen der National Museums Scotland bestätigen, dass im Laufe der Katzendomestikation eine Reduktion des Gehirnvolumens stattgefunden hat: Domestizierte Katzen weisen kleinere Gehirnvolumina auf, als ihre wilden Vorfahren, die Nordafrikanische Falbkatze.

https://doi.org/10.1098/rsos.210477

Kontakt: Raffaela Lesch, PhD

raffaela.lesch@vetmeduni.ac.at

"Lying in spatial proximity and active social behaviours capture different information when analysed at group level in indoor-housed pigs"

Soziale Präferenzen zwischen Tieren werden üblicherweise anhand von Zugehörigkeitsverhalten und räumlicher Nähe bewertet. Eine neue Studie, die mit 2 Studenten der Vetfarm durchgeführt wurde, zeigt, dass die Aufzeichnung, wer neben wem liegt und wer mit wem interagiert, unterschiedliche Informationen und möglicherweise unterschiedliche Arten von Sozialverhalten bei Schweinen liefert

https://doi.org/10.1016/j.applanim.2021.105540

Kontakt: Prof Jean-Loup Rault 

jean-loup.rault@Vetmeduni.ac.at

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