REGISTRATION OPEN FOR WILDCLOCKS CONFERENCE 2021

The Wildclocks 2021 conference is being organised by the Research Institute of Wildlife Ecology of the University of Veterinary Medicine, Vienna. For more information and to register, visit the Conference Website.


 
 

FIWI Jahresbericht 2019

Der Jahresbericht für das Jahr 2019 kann durch Klick auf das Bild heruntergeladen werden.
Cover Foto des FIWI Jahresbericht 2019

 

 

 

 

Aktuelles

 

Ostern ohne Hase?

Feldhase (Foto Hans-Jörg Hellwig, CC BY-SA 3.0)
Feldhase im Feld 1

Der Bestand des Europäischen Feldhasen (Lepus europaeus) geht in ganz Europa seit den 1960er Jahren zurück. Lebensraumverlust und intensive Landwirtschaft setzen dem Wildtier zu. Eine neue Pilotstudie von Umweltbundesamt, Institut für Gerichtliche Medizin (GMI) der Medizinischen Universität Innsbruck und Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna (FIWI) geht erstmals der Belastung mit Umweltschadstoffen als einem weiteren Faktor für den rückläufigen Bestand auf den Grund. 

Es konnten dabei sechs verschiedene weit verbreitete Kunststoffarten nachgewiesen werden, sowohl in den Freiland-Feldhasen, als auch in den Kontrollhasen. Neben Mikroplastik wurden auch N-Lauroylsarcosin, Trinexapac, Tenside und Propylparaben in den Feldhasen nachgewiesen. Tenside und Propylparaben wurden nur in den Freiland-Feldhasen gefunden und waren im Plasma nachweisbar. Sie sind höchstwahrscheinlich über den Boden und/oder die Nahrung in die Hasen gelangt. Die Pilotstudie wurde vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus im Rahmen von DaFNE (Datenbank für Forschung zur Nachhaltigen Entwicklung) unterstützt.

Der Artikel “A preliminary study on the detection of potential contaminants in the European brown hare (Lepus europaeus) by suspect and microplastics screening 2” von Romana Hornek-Gausterer, Herbert Oberacher, Vera Reinstadler, Christina Hartmann, Bettina Liebmann, Ievgeniia Lomako, Sigrid Scharf, Annika Posautz und Anna Kübber-Heiss wurde in ScienceDirect veröffentlicht.

Mehr Info 3

(Web Redaktion, 30.3.2021)

 

Forschungsprojekt: Gedächtnis und Wahrnehmung bei Siebenschläfern

Foto: C. Bieber
Siebenschläfer auf Ast im Wald 4

Seit Oktober liegt er im Tiefschlaf und ihn kann scheinbar nichts wecken. Seine innere Uhr jedoch tickt und gibt unaufhaltsam das nahende Ende des Winterschlafs vor. Der Siebenschläfer nutzt den Winterschlaf als Anpassungsmechanismus an die kalte, nahrungsarme Jahreszeit. Doch wie wirkt sich das monatelange Herunterfahren fast aller Stoffwechselprozesse auf die Erinnerung, räumliche Orientierung und Wahrnehmung der kleinen Nager aus? Ein ForscherInnenteam um Claudia Bieber, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Vetmeduni Vienna, widmet sich dieser Frage und erforscht das Gedächtnis und das Erinnerungsvermögen der Siebenschläfer. 

Wissenswert: Der Naturschutzbund Österreich hat den Siebenschläfer zum Tier des Jahres 2021 ernannt. Dadurch soll u. a. auf die Gefährdung des kleinen Nagers sowie seine Lebensweise aufmerksam gemacht werden.

Mehr Info 5

(Web Redaktion, 4.2.2021)

 

Klimawandel: Anpassungsstrategien der Tierwelt nur teilweise ausreichend

Hamster während des Torpors. Foto: Arjen Strijkstra/University of Groningen
Hamster im Torpor 6

Die Welt steckt mitten im Klimawandel. Doch wie genau wirkt dieser sich auf die Tierwelt in ihren aktuellen Verbreitungsgebieten aus? Um mit Umweltschwankungen wie Klimawandel und der globalen Erderwärmung zurecht zu kommen, nutzen Tiere unterschiedliche Strategien wie Winterschlaf oder Torpor sowie die Anpassung des Energiemanagements. Die aktuelle Sonderausgabe des weltweit führenden Wissenschaftsjournals Frontiers in Physiology widmet sich dieser Thematik anhand von 15 Publikationen. Trotz verhaltensspezifischer und plastisch physiologischer Reaktionen wird der Klimawandel Auswirkungen auf die Tierwelt haben – das verdeutlicht das Editorial, welches von Sylvain Giroud (Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Vetmeduni Vienna), Andreas Nord (Lund University, Schweden), Kenneth Storey (Carleton University, Kanada) und Julia Nowack (Liverpool John Moores University, Großbritannien) verfasst wurde.

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(Web Redaktion, 18.1.2021)

 

Friederike Pohlin erhält FUTURA-Förderpreis 2020

Friederike Pohlin im Feld mit sediertem Nashhorn (Foto (c) Lisi_Raich)
Friederike Pohlin im Feld mit Nashhorn_c_Lisi_Raich 8

Im Dezember 2020 wurden die FUTURA-Förderpreise für junge SüdtirolerInnen im Ausland vergeben. Friederike Pohlin, Wildtierärztin am Institut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) an der Vetmeduni Vienna, erhielt den Förderpreise für ihre Forschungstätigkeit im Bereich des Wildtiermanagements und der Wildtieranästhesie. Die Preisverleihung fand Ende Dezember 2020 in Bozen via Livestream statt.

Die gebürtige Südtirolerin Friederike Pohlin wurde mit dem FUTURA-Förderpreis für ihre Doktorarbeit zum Thema Transportstress bei Nashörnern ausgezeichnet. Die Wildtiermedizinerin beschäftigte sich insbesondere mit der Stressphysiologie bei afrikanischen Breitmaulnashörnern während der Umsiedelung der Tiere in sichere Lebensräume. Damit setzt sich Pohlin für den Artenschutz und das Management der Wildtiere ein.

Mehr Info 9

(Web Redaktion, 11.1.2021)

 

 

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