FIWI Jahresbericht 2020

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Cover Foto des FIWI Jahresbericht 2020

 

 

 

 

Aktuelles

 

MERS-CoV führt zu ähnlicher Immunantwort wie bei SARS-CoV-2

WissenschafterInnen entnahmen bei Dromedaren Proben und untersuchten diese auf MERS-CoV-Antikörper. Foto: P. Burger/Vetmeduni Vienna
Dromedar mit Wissenschaftlern im Arbeitsgewand 1

Das von Dromedaren übertragene Betacoronavirus MERS-CoV ist mit einer Sterblichkeitsrate beim Menschen von bis zu 35 % deutlich tödlicher als SARS-CoV-2. Eine nun veröffentlichte internationale Studie unter Leitung von Pamela Burger vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie deutet darauf hin, dass sowohl bei MERS-CoV als auch bei SARS-CoV-2 die Immunantwort bei Infizierten – egal ob Mensch oder Dromedar – ähnlich abläuft. Laut den ForscherInnen sind dringend weitere Arbeiten erforderlich, um die MERS-CoV-Krankheitsdynamik sowohl bei Dromedaren als auch beim Menschen besser zu verstehen.

Der Artikel „Innate and Adaptive Immune Genes Associated with MERS-CoV Infection in Dromedaries 2“ von Sara Lado, Jean P. Elbers, Martin Plasil, Tom Loney, Pia Weidinger, Jeremy V. Camp, Jolanta Kolodziejek, Jan Futas, Dafalla A. Kannan, Pablo Orozco-terWengel, Petr Horin, Norbert Nowotny und Pamela A. Burger wurde in Cells veröffentlicht.

Mehr Info 3

(Web Redaktion, 14.6.2021)

 

Der FIWI Jahresbericht 2020

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Cover des FIWI Jahresberichts 2020 4

Der Jahresbericht 2020 des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie ist im April erschienen. Darin finden Sie interessante Berichte zu Forschungsthemen unseres Instituts.

Kapitel 1 berichtet über Hitzestress bei Gämsen in der Zeit globaler Klimaerwärmung. In Kapitel 2 geht es um "verstellte Uhren" bei Rothirschen, und wie sich die innere Uhr der Tiere metabolisch und physiologisch auf jahreszeitliche Veränderungen in der Tageslänge einstellt. Kapitel 3 erörtert den Einfluss der Anwesenheit von Wölfen auf die Geweihausprägung bei bulgarischen Rothirschen. Die Raumnutzung von Hirschkühen und Wölfen auf dem Truppenübungsplatz in Alltentsteig, Niederösterreich, wird derzeit von uns mittels GPS-Sendern untersucht. Darüber lesen Sie im Kapitel 4. Kapitel 5 berichtet über unsere unsere Messungen der Körpertemperatur bei Wildschweinen, die eine besondere Bedeutung sozialer Thermoregulation bei niedrigen Umgebungstemperaturen nachweisen konnten.

Ältere Jahresberichte stehen Ihnen hier 5 zum Download zur Verfügung.

(Web Redaktion, 19.4.2021)

 

Der Anblick: Broschüre zum integralen Rotwildmanagement

Cover "Integrales Rotwildmanagement" Der Anblick Broschüre 6

Die Ergebnisse eines Projektes zum wissenschaftlich fundierten Rotwildmanagement in einer vielfach genutzten Kulturlandschaft in den Zentralalpen waren Gegenstand einer Artikelserie in der Jagdzeitschrift „DER ANBLICK“. Die Zeitschrift hat nun diese Artikelserie in einem Sonderband zusammengefasst, den wir  hier zum Download 6 zur Verfügung stellen können.

Diese und weitere populärwissenschaftliche Publikationen unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler finden Sie übrigens auf dieser Seite 7.

(Web-Redaktion, 22.4.2021)

 

Ostern ohne Hase?

Feldhase (Foto Hans-Jörg Hellwig, CC BY-SA 3.0)
Feldhase im Feld 8

Der Bestand des Europäischen Feldhasen (Lepus europaeus) geht in ganz Europa seit den 1960er Jahren zurück. Lebensraumverlust und intensive Landwirtschaft setzen dem Wildtier zu. Eine neue Pilotstudie von Umweltbundesamt, Institut für Gerichtliche Medizin (GMI) der Medizinischen Universität Innsbruck und Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna (FIWI) geht erstmals der Belastung mit Umweltschadstoffen als einem weiteren Faktor für den rückläufigen Bestand auf den Grund. 

Es konnten dabei sechs verschiedene weit verbreitete Kunststoffarten nachgewiesen werden, sowohl in den Freiland-Feldhasen, als auch in den Kontrollhasen. Neben Mikroplastik wurden auch N-Lauroylsarcosin, Trinexapac, Tenside und Propylparaben in den Feldhasen nachgewiesen. Tenside und Propylparaben wurden nur in den Freiland-Feldhasen gefunden und waren im Plasma nachweisbar. Sie sind höchstwahrscheinlich über den Boden und/oder die Nahrung in die Hasen gelangt. Die Pilotstudie wurde vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus im Rahmen von DaFNE (Datenbank für Forschung zur Nachhaltigen Entwicklung) unterstützt.

Der Artikel “A preliminary study on the detection of potential contaminants in the European brown hare (Lepus europaeus) by suspect and microplastics screening 9” von Romana Hornek-Gausterer, Herbert Oberacher, Vera Reinstadler, Christina Hartmann, Bettina Liebmann, Ievgeniia Lomako, Sigrid Scharf, Annika Posautz und Anna Kübber-Heiss wurde in ScienceDirect veröffentlicht.

Mehr Info 10

(Web Redaktion, 30.3.2021)

 

 

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Screenshot eines Formulars Zur Einreichung von Fallwild 21

Das Begleitschreiben für Fallwild können Sie hier 21 runterladen.