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Tumorbiologie

Im Bereich der Tumorbiologie hat sich unsere Arbeitsgruppe auf die Untersuchung spezifischer Moleküle als potentielle Tumormarker und deren therapeutisches Potential spezialisiert. In diesem Themengebiet bearbeiten wir primär Fragestellungen zum Lymphom des Hundes, zu Osteosarkomen von Hund und Katze sowie zu Mammatumoren des Hundes, aber auch unterschiedliche Anfragen zu onkologischen Fragestellungen der Kliniken am Campus. Neben bildgebenden Verfahren (Röntgen, Ultraschall, Computer- und Magnetresonanz-tomographie, µCT) sowie licht- und elektronenmikroskopischen Auswertungen fokussieren wir in diesem Bereich auf in vitro Anwendungen, um primär isolierte Tumorzellen mit ihrem Ursprungsgewebe, aber auch mit etablierten Zelllinien, zu vergleichen. Der Einsatz primär isolierter Tumorzellen von unterschiedlichen Patienten bietet die Möglichkeit, tumorrelevante Faktoren und auch Chemotherapeutika in vitro in unterschiedlichen Anwendungen zu erforschen. In diesem Forschungsbereich werden vor allem dreidimensionale Mikrotumormodelle (Sphäroide) eingesetzt, um ein möglichst naturgetreues Tumorwachstum und –verhalten nachstellen zu können. Die Kombination der Ergebnisse aus in vitro Versuchen mit den zellulären Charakteristiken des Ursprungsgewebes ist durch enge Kooperation mit der VetBioBank möglich.