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Wissenswertes

Ausschließlich telefonische Terminvereinbarung!

Mo-Fr 8:00-16:00
T +43 1 25077-5361

 

  • Der Erstuntersuchungstermin dient dazu die Krankengeschichte Ihres Tieres aufzunehmen, Ihr Tier zu untersuchen und die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Einige diagnostische Verfahren wie Blutlabor, Röntgen, Ultraschall können meist am selben Tag durchgeführt werden. Untersuchungen mittels Computertomographie oder Spezialröntgenaufnahmen sind nur in Allgemeinanästhesie möglich und können daher in der Regel NICHT am selben Tag durchgeführt werden.
  • Um Ihrem Tier die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen werden die Untersuchungstermine an der Kleintierchirurgie durch Teams durchgeführt. Auch im Falle eines persönlichen Termins mit einer/einem unserer Ärztinnen/Ärzte ist es möglich, dass die ersten Untersuchungen von einem anderen Mitglied des Behandlungsteams durchgeführt werden. Ihr Arzt wird sich aber in jedem Fall ebenfalls persönlich um Sie bzw. Ihr Tier kümmern.
  • Bitte bringen Sie alle im Vorfeld erhobenen Befunde (Blutlabor, Biopsieergebnisse) und Kopien der bereits angefertigten Röntgenbilder mit oder ersuchen Sie Ihren behandelnden Tierärztin/Tierarzt diese an uns zu faxen (+43 1 25077-5391).
  • Bitte finden Sie sich ca. 15 Minuten vor Ihrem Termin an der Kleintierchirurgie ein um ausreichend Zeit für die Erstaufnahme zu gewährleisten.
  • Bei aggressiven Tieren sollte ab 8 Stunden vor dem Untersuchungstermin kein Futter mehr verabreicht werden, da eventuell eine Sedierung notwendig ist und diese nicht bei vollem Magen verabreicht werden sollte.
  • Bitte beachten Sie, dass der tatsächliche Zeitpunkt der Untersuchung vom vereinbarten Termin abweichen kann da eventuell medizinische Notfälle vorgezogen werden müssen. Wir sind bemüht die Wartezeit für Sie und Ihr Tier so kurz wie möglich zu halten.

Veterinärmedizinische Universität Wien Gebäude CB, Kellergeschoß Veterinärplatz 1 A-1210 Wien

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Häufige Fragen

Die Operationen werden von dem am OP-Tag diensthabenden OP Team durchgeführt. Jedes OP Team untersteht der Leitung einer/eines erfahrenen Chirurgin/Chirurgen. Zusätzlich werden alle Operationen von einer/einem der 5 an unserer Klinik tätigen Diplomates supervisiert.

Ein Diplomate ECVS (European Collegue of Veterinary Surgery) hat nach dem Studium der Veterinärmedizin eine mindestens 4-jährige Zusatzausbildung als Kleintierchirurg/in absolviert und sich einer umfassenden Prüfung durch ein internationales Prüfungsgremium unterzogen. Der Diplomate ECVS stellt somit die höchste verfügbare Qualifikationsstufe der Veterinärchirurgie dar.

Informationen zu unseren ChirurgInnen finden Sie >>hier

Um den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erreichen sollte die Behandlung Ihres Tieres in enger Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrem Haustierarzt erfolgen. Während Routineuntersuchungen und Impfungen weiter am Besten durch Ihren Haustierarzt durchgeführt werden, ist es für diese/diesen zum Teil schwierig den rasanten Entwicklungen im Bereich der Kleintierchirurgie mit entsprechendem Training und der oft teuren Ausrüstung zu folgen. Die Kleintierchirurgie der Vetmeduni Vienna verfügt über das notwendige Training, die Expertise und die notwendigen Geräte um das gesamte Spektrum der Chirurgie abdecken zu können und kann damit die bestmögliche Behandlung für Ihr Tier gewährleisten.

Wurde Ihr Tier durch die/den Haustierärztin/-tierarzt überwiesen, wird dieser von uns über die geplante Behandlung informiert. Zum Zeitpunkt der Entlassung des Patienten werden alle erhobenen Befunde und ein Arztbrief an Ihre/Ihren Haustierärztin/Haustierarzt übermittelt. Auf Wunsch ist auch eine Information der/des Haustierärztin/ Haustierarztes während des stationären Aufenthalts möglich.
Ihr/e betreuende/r Chirurg/in wird die erforderliche Nachbehandlung mit Ihrer/Ihrem Haustierärztin/Haustierarzt abstimmen. Zum Teil kann die Nachbehandlung auch durch Ihre/Ihren Haustierärztin/Haustierarzt erfolgen.

Das Hauptziel bleibt aber in jedem Fall die bestmögliche medizinische Betreuung Ihres Tieres.

Unser primäres Ziel ist, Ihrem Tier die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Dazu ist es notwendig die gesamte Krankengeschichte aufzunehmen und eine klinische bzw. orthopädische oder neurologische Untersuchung durchzuführen. Erst nach Kenntnis der Vorgeschichte und aller bisher erhobenen Befunde kann ein Plan und eine Kostenschätzung für die Behandlung ihres Tieres erstellt werden.

Sollte es notwendig sein Ihr Tier zu operieren wird im Rahmen der Voruntersuchung häufig auch eine Blutuntersuchung und eine präanästhetische Untersuchung durchgeführt. Diese Untersuchungen dienen dazu das Risiko während und nach der Operation für Ihr Tier auf ein Minimum zu reduzieren.

In dringenden bzw. in Notfällen wird die Operation, nach Stabilisierung des Patienten, zum ehest möglichen Zeitpunkt durchgeführt (0-24 Uhr). Bei geplanten Eingriffen wird der Operationstermin in der Regel wenige Tage nach dem Erstuntersuchungstermin fixiert.

Am Tag der Operation sollten Sie Ihr Tier zwischen 7:30 und 8:00 Uhr an der Klinik vorstellen. Ihr Tier sollte seit dem Vorabend kein Futter zu sich genommen haben. Die Aufnahme von Wasser stellt, auch am OP Tag, kein Problem dar. Da die Einstellung gleichzeitig mit der Morgenvisite stattfindet ist zu diesem Zeitpunkt kein Arzt verfügbar. Sollten Sie noch Fragen oder dringende Informationen zu Ihrem Tier haben wenden Sie sich bitte an den Empfang bzw. an die Tierpfleger/innen.

Nach der Einstellung wird Ihr Tier in seine Box gebracht und erneut in der Morgenvisite besprochen. In Abhängigkeit der Dringlichkeit der für den Tag geplanten Operationen wird Ihr Tier im Zeitraum zwischen 9:00 und 17:00 Uhr operiert. Wir bitten um Verständnis, dass Notfälle im OP Tagesplan vorgereiht werden müssen.

Vor der eigentlichen Operation werden die Patienten in die Anästhesie Vorbereitung gebracht. Nach dem Setzen eines Venenzuganges für die Narkose erhalten die Patienten ein leichtes Beruhigungsmittel (Prämedikation). Nach Einleitung in die eigentliche Narkose werden die Patienten intubiert und das Operationsfeld rasiert. Nach Waschung des Operationsbereiches wird der Patient auf dem Operationstisch gelagert und anschließend in den Operationssaal verbracht. Die Aufwachphase nach den Operationen findet erneut in der Anästhesie Vorbereitung und ebenfalls unter ärztlicher Überwachung statt. Erst wenn die Patienten wieder geh- und stehfähig sind werden diese wieder in Ihre Boxen gebracht und dort überwacht.

Sobald Ihr Tier aus der Narkose aufgewacht ist werden wir versuchen Sie telefonisch zu kontaktieren und Sie über den Operationsverlauf zu informieren. Je nach Zeitpunkt der Operation kann dies erst im Laufe des Nachmittags der Fall sein. Es besteht kein Grund zur Sorge, Sie werden in jedem Fall, über den Verlauf der Operation informiert. In seltenen Fällen kann es notwendig werden unmittelbar vor oder während der Operation Rücksprache mit den Besitzern zu halten. Wir ersuchen Sie daher eine Telefonnummer zu hinterlassen unter der Sie am Operationstag möglichst durchgehend erreichbar sind.

Je nach Art der Operation kann Ihr Tier am Tag der Operation bereits wieder in häusliche Pflege entlassen werden, oder aber zur stationären Behandlung an der Klinik weiter betreut werden. Bei Entlassungen am gleichen Tag wird der Operateur mit Ihnen einen Termin zur Abholung vereinbaren.

Bei kleineren Operationen kann Ihr Tier am selben Tag wieder nach Hause gehen. Bei größeren Operationen ist für den optimalen Behandlungserfolg, zur postoperativen Überwachung oder zur Schmerztherapie oft ein stationärer Aufenthalt notwendig. Die notwendige Dauer des stationären Aufenthalts wird im Rahmen der Operationsplanung mit Ihnen besprochen.

Bei Traumapatienten mit frischen Verletzungen ist das primäre Ziel die Stabilisierung des Patienten. Abhängig vom Schweregrad bzw. dem vorliegenden Verletzungsmuster kann dies von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen dauern. Je nach klinischem Zustand des Tieres können manche Untersuchungen und diagnostische Verfahren erst zeitversetzt durchgeführt werden. Die notwendige Dauer des stationären Aufenthalts kann in diesen Fällen stark variieren und zum Zeitpunkt der Erstuntersuchung nur sehr schwierig abgeschätzt werden.

Bei einem stationären Aufenthalt wird die/der Patientenbesitzer/in täglich über den Zustand des Tieres bzw. alle laufenden Befunde informiert.

Unsere Patienten sind im Rahmen des stationären Aufenthalts in, der jeweiligen Körpergröße angepassten, Boxen in unserem Stallungsbereich untergebracht. Hunde werden mehrmals täglich zu kurzen Spaziergängen auf dem Universitätsgelände ausgeführt. Katzen erhalten in den Boxen eigene Katzentoiletten die ebenfalls mehrmals täglich gereinigt werden. Wenn keine speziellen Fütterungsvorgaben bestehen werden alle Patienten zwei Mal täglich wahlweise mit Feucht- oder Trockenfutter gefüttert. Je nach klinischem Zustand werden die Patienten zumindest ein- bis mehrmals täglich von einem unserer Ärzte klinisch untersucht. Zusätzlich werden alle Tiere von unserem Pflegepersonal bzw. unseren Studenten mehrmals täglich kontrolliert und erhalten auch (falls vom Patienten erwünscht) ihre Streicheleinheiten.

Wir empfehlen in der Regel allgemein keine Besuche während des stationären Aufenthalts. Der Großteil unserer Patienten findet sich schnell mit dem stationären Aufenthalt ohne Besitzer ab und trauert besonders nach dem Besuch der Besitzer. Bei langen stationären Aufenthalten oder schwer erkrankten Tieren ist selbstverständlich der Besuch der Besitzer nach Vereinbarung mit dem Stationsarzt möglich und erwünscht.

Um die Wartezeiten für unsere Patientenbesitzer möglichst gering zu halten betreibt die Klinik für Chirurgie und Augenheilkunde der Vetmeduni Vienna eine Terminambulanz. Wir bitten daher, außer bei Notfällen, um telefonische Vereinbarung eines Untersuchungstermins in unserer Annahme (+43 1 25077-5361, Mo-Fr 8:00 - 16:00 Uhr). Unsere Ambulanzzeiten sind von Montag - Freitag von 9:00 Uhr - 13:00 Uhr. Aus organisatorischen Gründen können wir derzeit (außer in Notfällen) keine Untersuchungstermine nach 13:00 Uhr anbieten.

Der stationäre Bereich der Kleintierkliniken der Vetmeduni Vienna ist 24 Stunden besetzt. In der Nacht bzw. am Wochenende findet allerdings kein Ambulanzbetrieb statt. Wochentags zwischen 19:00 Uhr und 7:00 Uhr und am Wochenende wenden Sie sich bitte an die zentrale Notannahme der Vetmeduni Vienna (+43 1 25077-5555).

Die Preise für die Erstuntersuchung bzw. Spezialuntersuchungen entnehmen Sie bitte der aktuellen Honorarordnung. Im Falle von eventuell notwendigen weiteren Untersuchungen oder einer Operation erhalten Sie vorab eine Kostenschätzung.

Wir bitten um Verständnis, dass wir auf Bar-, Bankomat- oder Kreditkartenzahlung bestehen müssen. Im Falle einer Operation erlauben wir uns 1/3 des Kostenvoranschlages vor der Operation als Anzahlung in Rechnung zu stellen. Die restlichen 2/3 der Gesamtsumme müssen bei Abholung des Patienten beglichen werden.

Die Höhe der Kosten für Untersuchung, Behandlung und Betreuung von Tieren am Tierspital ist in der Honorarordnung geregelt. Alle nach dieser Honorarordnung anfallenden Entgelte sind bei Abholung bzw. Ablieferung des Tieres bar, mittels Bankomatkarte oder Kreditkarte zu bezahlen.

Im Falle höherer Kosten (längerdauernde oder kostenintensive Behandlung) wird eine Anzahlung für die Behandlungs- und Verpflegungskosten in der Höhe von 30 Prozent der zu erwartenden Kosten in Rechnung gestellt.

Bitte beachten Sie, dass zu Notdienst-Zeiten das Honorar für tierärztliche Leistungen um 30 Prozent erhöht ist.

Honorarordnung der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Die Anstaltsordnung der Veterinärmedizinischen Universität Wien legt allgemeine Regelungen für den Betrieb des klinischen Bereiches (Tierspital, VetFarm) fest. Sie basieren auf denGrundregeln von GCP („Good ClinicalPractice“), dem Tierschutzgesetz, dem Tierseuchengesetz, der GSP („Good Scientific Practice), dem Tierversuchsgesetz 2012, dem Tierärztegesetz sowie dem Code of Conduct zum Tierschutz, (alle in der jeweils gültigen Fassung) die in jedem Fall einzuhalten sind.

Anstaltsordnung für die klinischen Einrichtungen