GewinnerInnen der Preise der Gesellschaft der Freunde der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Carina Strohmayer erhält den Heimtierpreis zur Forschung ihrer Dissertation über den Zusammenhang von Wirbelkörperinfektionen und Erkrankungen des Darms. Foto © Michael Bernkopf/Vetmeduni Vienna

Carina Strohmayer erhält den Heimtierpreis zur Forschung ihrer Dissertation über den Zusammenhang von Wirbelkörperinfektionen und Erkrankungen des Darms. Foto © Michael Bernkopf/Vetmeduni Vienna 1

Matthias Münnich erhält den Nutztierpreis. Foto © Privat

Matthias Münnich  2

Andrea Zloch erhält den Nutztierpreis. Foto © PicturePeople

Andrea Zloch  3

Der Armin Tschermak von Seysenegg-Preis wird als Förderpreis an junge Forscherinnen und Forscher vergeben und zeichnet hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus. 2018 wurde der Preis an Wageha Awad verliehen. Foto © Stephanie Scholz/Vetmeduni Vienna

Der Armin Tschermak von Seysenegg-Preis wird als Förderpreis an junge Forscherinnen und Forscher vergeben und zeichnet hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus. 2018 wurde der Preis an Wageha Awad verliehen.  Foto © Stephanie Scholz/Vetmeduni Vienna 4

Jährlich vergibt die Gesellschaft der Freunde der Veterinärmedizinischen Universität Wien den Heimtierpreis und Nutztierpreis für hervorragende Dissertationen im Bereich Heim- bzw. Nutztiere, sowie den Armin Tschermak von Seysenegg-Preis für außerordentliche Leistungen von NachwuchsforscherInnen.

Heimtierpreis 2018

Der Arbeitskreis der Gesellschaft der Freunde der Veterinärmedizinischen Universität Wien hat 2018 erneut den Heimtierpreis vergeben. Der Preis wird für hervorragende Dissertationen, die sich mit tierärztlichen Fragestellungen im Bereich Heimtiere beschäftigen, vergeben und ist mit 3.000 Euro dotiert. Dieses Jahr wurde der Heimtierpreis an Carina Strohmayer für ihre Dissertation „Gibt es einen Zusammenhang zwischen ankylosierender Spondylitis und Enteropathien beim Hund?“ verliehen. Ziel von Strohmayers Untersuchung war eine radiologische Evaluierung hinsichtlich Knochenzubildungen der lumbalen Wirbelsäule und Iliosakralgelenke bei Hunden mit Enteropathien sowie einer Kontrollgruppe. Bei der Pilotstudie wurde ein Grundbildpaar der Lendenwirbelsäule angefertigt und eine klinische Untersuchung sowie eine Routineblut- und -urinanalyse durchgeführt. Außerdem wurden die Wirbelsäule sowie die Iliosakralgelenke auf die Anzahl von auftretenden Knochenzubildungen, deren Lokalisation und Ausprägung bewertet. Es konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Anzahl der Osteophyten und dem Alter festgestellt werden, ebenso unterschieden sich die Gruppen nicht in Bezug auf die untersuchten Parameter. Wir gratulieren der Preisträgerin ganz herzlich!

Nutztierpreis 2018

Der Arbeitskreis der Gesellschaft der Freunde der Veterinärmedizinischen Universität Wien vergibt jährlich den Nutztierpreis, der für außerordentliche Dissertationen im Bereich Nutztiere vergeben wird und mit 3.000 Euro dotiert ist. Der Preis wurde 2018 zu gleichen Teilen an Angelika Zloch und Matthias Münnich vergeben. Angelika Zlochs Dissertation zum Thema „Longitudinal investigation on selected pathogens in Austrian layer chickens kept in alternative husbandry systems“ untersucht das Vorkommen von Krankheitserregern bei Legehennenherden in verschiedenen Haltungssystemen. Zlochs Studie ist die erste Forschungsarbeit, die unterschiedliche Haltungssysteme miteinander vergleicht und in einem longitudinalen Ansatz vergleicht. Die Dissertation von Matthias Münnich mit dem Titel „A physiological and meta-analytical assessment of sugar beet pulp as feed ingredient in dairy cattle: Rumen digestive effects and sustainability analysis“ beschäftigt sich mit dem Ersatz von Getreide durch Trockenschnitzel in der Ration hochleistender Milchkühe. Hintergrund für Münnichs Forschung waren einerseits die Effekte eines solchen Ersatzes auf Stoffwechselparameter und Leistung der Tiere, andererseits auch der Nachhaltigkeitsgedanke bei der Fütterung von Trockenschnitzel im Gegensatz zu Getreide. Wir gratulieren dem Preisträger und der Preisträgerin ganz herzlich!

Armin Tschermak von Seysenegg-Preis 2018

Für ihre Leistungen als Nachwuchsforscherin wird Wageha Awad mit dem Armin Tschermak von Seysenegg-Preis geehrt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der Gesellschaft der Freunde der Veterinärmedizinischen Universität vergeben. Awad hat den Preis für ihre Publikation „Campylobacter infection in chickens modulates the intestinal epithelial barrier function“, erschienen in der Fachzeitschrift Innate Immunity, erhalten.
Die Preisträgerin hat ihr Studium der Veterinärmedizin und anschließend in Tierhygiene an der Universität in Assuit, Ägypten, abgeschlossen. Ihren PhD hat Wageha Awad an der Vetmeduni Vienna am Institut für Tierernährung gemacht. Anschließend absolvierte sie einen Forschungsaufenthalt in Berlin im Zuge des Humboldt-Stipendiums. In ihrer wissenschaftlichen Forschung beschäftigt sich Awad mit den Darmfunktionen beim Huhn sowie dem Einfluss von Futtermittelkontaminationen.

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