Besucheransturm beim ersten Wiener Forschungsfest

Besucherandrang an der „Zeckenwiese“

Besucherandrang an der „Zeckenwiese“ 1

20.000 Besucherinnen und Besucher kamen am vergangenen Wochenende auf den Wiener Rathausplatz, um die Wiener Forschung zu feiern. Die Veterinärmedizinische Universität Wien war mit mehreren Stationen vertreten.

Neugierig und aufgeschlossen, so lassen sich die Besucherinnen und Besucher des Wiener Forschungsfestes kurz beschreiben. Oder mit einem Satz aus dem Mund eines Kindes: „Papa, ich will auch so eine DNA!“

„Zecken in Wien - Check den Zeck“ war das Motto des viel besuchten Standes, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Institut für Parasitologie – allen voran Dr. Georg Duscher – gestaltet hatten. Sie stellten eine Studie vor, in der die Dichte und Artenvielfalt von Zecken in fünf verschiedenen Naherholungsgebieten Wiens erhoben und anschließend bewertet worden waren und erklärten, wie Zecken eingesammelt werden. Größte Anziehungspunkte waren unbestritten die Mikroskope, in denen Besucherinnen und Besucher jeder Altersgruppe Zecken aus der Nähe sehen wollten. Aber auch Aufklärungsarbeit leistete dieser Stand: In Comics wurden die häufigsten Irrtümer rund um Zecken widerlegt.

Als Gemeinschaftsstand des Institutes für Milchhygiene mit dem Verein Tierärzte ohne Grenzen Österreich präsentierte sich „Milch – das weiße Gold der Maasai“. Ass.Prof Dr. Dagmar Schoder zeigte mit ihren Kolleginnen, wie unser Wissen über die Milchproduktion und –verarbeitung in Entwicklungszusammenarbeit einfließen kann; Sie versuchten aber auch das Bewusstsein der Besucherinnen und Besucher dafür zu schärfen, dass das Lernen von anderen Ländern wichtige Erkenntnisse für Österreich hervorbringt.

Mit einem Aquarium zog Marinomed die Besucherinnen und Besucher zu ihrem Stand „Nasenspray mit Heilsubstanzen aus dem Meer“: Das VUW-Tochterunternehmen zeigte seine bereits marktreifen Produkte und stellte dem Publikum seine Unternehmensidee vor - und erntete großes Staunen dafür, dass ein solches Unternehmen in Wien beheimatet sein kann.

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