Gemeinsam gegen Krebs: Verein "RotePfote – Krebsforschung für das Tier" feiert Geburtstag

Dr. Sonja Hammerschmid und Univ.Prof. Dr. Wolfgang Schütz (Quelle: vetmagazin.at/Zimmel)

Zwei Personen im Portrait 1

Tiere wurden über Jahrzehnte für die Forschung verwendet, nun ist es an der Zeit etwas zurück zu geben und auch Tieren neue viel versprechende Therapien zukommen zu lassen. Unter diesem Motto feierte der Verein RotePfote – Krebsforschung für das Tier am 3. Dezember 2010 sein 3-jähriges Bestehen im großen Festsaal der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna) gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien (MedUni Wien).

100 geladene Gäste genossen gemeinsam mit den beiden Ehrengästen Rektorin Dr. Sonja Hammerschmid (Vetmeduni Vienna) und Rektor Univ.Prof. Dr. Wolfgang Schütz (MedUni Wien) einen Abend mit der Pianistin Jiao Na Flaschberger und Bildern der Salzburger Malerin Jutta Duschl. Das Exponat, „Die springende Katze“, wird noch bis 31.12.2010 im Rahmen einer Online-Auktion unter www-rotepfote.at versteigert.

Beide Universitäten unterstützten von Beginn an die Initiative RotePfote – Krebsforschung für das Tier und bekennen sich auch in ihren universitären Entwicklungsplänen zum Thema der vergleichenden Medizin mit dem Ziel, medizinische Entwicklungen für Tier und Mensch gleichermaßen voranzutreiben. Die Möglichkeit einer gemeinsamen, vergleichenden und damit effizienteren Grundlagenforschung und auch klinischen Entwicklung von Medikamenten für Tier und Mensch mit Krebserkrankungen gibt es erst seit der Entschlüsselung des Erbguts von Hunden im Jahr 2005. Durch die große genetische Ähnlichkeit zwischen Mensch und Hund wird diese Strategie der vergleichenden Forschung in der Zukunft einen bedeutenden Stellwert einnehmen. Erste Erfolge aus einem vergleichbaren nationalen Programm des Krebsforschungsinstituts der USA (National Cancer Institute) lassen den Vorstand des Vereins RotePfote hoffen, dass sich diese Entwicklung in Europa ebenso erfolgreich weiter fortsetzt.

Der Verein RotePfote – Krebsforschung für das Tier fördert „One Health“ Forschungsprojekte, die Mensch und Tier mit Krebserkrankungen gleichermaßen als Ziel ihrer Krebsforschung sehen. Hierzu Präsidentin Prof. Dr. Erika Jensen-Jarolim, Humanmedizinerin, und Vizepräsident Dr. Michael Willmann, Veterinärmediziner: „Wir danken allen Sponsoren und Unterstützern für ihr Vertrauen. Bisher konnten drei Forschungsprojekte unterstützt werden, die das Ziel haben, neue therapeutische Tumorimpfungen zu untersuchen, um damit auch leistbare Behandlungsmethoden für Tiere zu entwickeln. Dazu sind jedoch noch weitere Spenden und Projektunterstützungen notwendig. Wir hoffen daher, mit der Piano-Vernissage auf unsere Arbeit und dieses wichtige Thema in noch weiteren Kreisen aufmerksam zu machen.“

am )

Kategorie: Veranstaltung,  3 Presseinformation,  4 Forschung, Startseite

 

Ergänzende Information

Acrobat Reader zum Anzeigen von PDF Dokumenten hier kostenlos downloaden 7