Einen Parasiten genetisch austricksen

Baoulé Rinder haben kürzere Hörner und im Vergleich zu den Zebus keinen Nackenhöcker. (Bild: Albert Soudré)

 1

Die Tsetse Fliege bedeutet in Afrika für Millionen Rinder jährlich den Tod. Sie überträgt nämlich einen lebensbedrohlichen Blutparasiten auf die Tiere. Parasitologen an der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna) untersuchten eine besondere afrikanische Rinderrasse, die im Laufe der Evolution eine natürliche Toleranz gegenüber dem Parasiten aufgebaut hat.

Die Forscher bestätigten, dass das so genannte Baoulé Rind doppelt vor einer Erkrankung geschützt ist. Einerseits ist es weniger oft von einer Infektion betroffen, andererseits kann es im Falle einer Infektion tatsächlich höhere Mengen des Parasiten im Blut tolerieren. Die Arbeit wurde im Journal PLOS Neglected Tropical Diseases veröffentlicht. 

Eine westafrikanische Zwergrinderrasse mit dem Namen Baoulé hat eine natürliche Toleranz gegenüber der Krankheit entwickelt. Tiere dieser Rinderrasse sterben nicht unbedingt an einer Infektion, sondern entwickeln Fieber und magern ab. Das Immunsystem dieser Rinder kommt also mit einer Infektion besser zurecht.

Weitere Informationen finden Sie hier 2

am )

Kategorie: Presseinformation,  4 Forschung

 

Acrobat Reader zum Anzeigen von PDF Dokumenten hier kostenlos downloaden 8