Experimental Evolution Course 2019

StudentInnen des Doktoratskollegs Populationsgenetik veranstalteten von 2. bis 6.12.2019 einen Workshop zum Thema Experimentelle Evolution. Foto © Julia Hosp/Vetmeduni Vienna

StudentInnen des Doktoratskollegs Populationsgenetik veranstalteten von 2.  bis 6.12.2019 einen Workshop zum Thema Experimentelle Evolution. Foto © Julia Hosp/Vetmeduni Vienna 1

© Julia Hosp/Vetmeduni Vienna

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Von 2. bis 6. Dezember 2019 veranstaltete das Institut für Populationsgenetik der Vetmeduni Vienna im Zuge ihres interdisziplinären Doktoratskollegs Populationsgenetik bereits zum zweiten Mal den Praxiskurs „Experimental evolution: bringing theory and practice together“. Organisiert wurde der Workshop von den PhD-Studierenden des Doktoratskollegs selbst. Hochrangige, international anerkannte Experten gaben Einblicke in die aktuelle Evolutionsforschung; praktische Übungen behandelten Themen wie fortgeschrittene Bioinformatik und Genom-Analysen.

Bereits zum zweiten Mal fand der gefragte Experimental Evolution Course des Doktoratskollegs Populationsgenetik (Vienna Graduate School of Population Genetics) am Campus der Veterinärmedizinischen Universität statt. Federführend für die Organisation des Kurses waren die PhD-Studenten des Doktoratskollegs. Neben dem Programmentwurf, waren sie für die Akquise international geschätzter Vortragender aus den USA, Frankreich und Österreich sowie für den Auswahlprozess der Bewerber verantwortlich. „Es war für die StudentInnen eine sehr interessante Erfahrung, den Auswahlprozess von der anderen Seite zu erleben“ fasst Christian Schlötterer, Leiter des Instituts für Populationsgenetik und des Doktoratskollegs, die Erlebnisse der StudentInnen zusammen. Besonders bemerkenswert war der hohe Anteil an internationalen TeilnehmerInnen. Für die 28 verfügbaren Computerarbeitsplätze gingen zwei Drittel der Plätze an BewerberInnen aus europäischen Ländern; der Rest an TeilnehmerInnen aus Nordamerika, Israel, Australien, Südafrika und Russland.

An den Vormittagen gaben die ForscherInnen anhand von Vorträgen Einblicke in die aktuelle Evolutionsforschung am Beispiel von Fruchtfliege, Hefe oder Wildmaus. Nachmittags standen Übungen in fortgeschrittener Bioinformatik und Analysen von Genom- und Transkriptom-Daten auf dem Programm. Dabei unterrichteten die PhD-Studenten die KursteilnehmerInnen selbst und ernteten dafür Lob und Anerkennung. „Es war eine Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung unsere PhD-StudentInnen den TeilnehmerInnen stolz ihr im Doktoratskolleg erworbenes Wissen weitergaben“, erklärte Julia Hosp, Koordinatorin des PhD-Programms.

Über das Doktoratskolleg Populationsgenetik

Das interdisziplinäre Doktoratskolleg Populationsgenetik (Vienna Graduate School of Population Genetics) ist seit 2010 an der Vetmeduni Vienna beheimatet und umfasst neben universitätsinternen Arbeitsgruppen auch Gruppen an der Universität Wien sowie am Gregor Mendel Institut. Das Doktoratskolleg umfasst mehrere Wissenschaftsdisziplinen. Neben theoretischer und experimenteller Populationsgenetik sind auch Statistik und funktionelle Genetik vertreten. Durch die Bandbreite der beteiligten Gruppen bietet das Doktoratskolleg nicht nur eine ausgezeichnete Lehrplattform sondern schließt auch die Lücke zwischen theoretischer und experimenteller Populationsgenetik. Zurzeit arbeiten 31 Studierende an ihrem PhD in experimenteller und theoretischer Populationsbiologie. Gefördert wird das Doktoratskolleg Populationsgenetik an der Vetmeduni Vienna seit mittlerweile 10 Jahren durch den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

 

 

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