Erstellung eines Kriterienkataloges zur Evaluierung von Tierversuchsanträgen

Laufzeit: 15.12.2012 – 31.03.2016

Projektleiter: Univ.Prof. Dr. Herwig Grimm

ProjektmitarbeiterInnen: Dr. Vera Marashi, Dr. Norbert Alzmann

finanziert vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung

 

Die Schaden-Nutzen-Abwägung anhand objektivierbarer Kriterien ist ein wesentlicher Aspekt der Projetbeurteilung im Tierversuchsbereich. Bislang steht dafür keine standardisierte Methode zur Verfügung. Ziel des Projektes war es, eine solche Methode zu entwickeln, um Forschungsprojekte, die Tierversuche beinhalten, auch unter ethischen Gesichtspunkten zu bewerten. Dieses Forschungsziel stand vor dem Hintergrund des neuen Tierversuchsgesetzes, das mit 01.01.2013 in Kraft getreten ist.

Bei der Umsetzung der EU-Richtlinie 2010/63/EU in nationales Recht wurde ein Kriterienkatalog für die objektivierte Schaden-Nutzen-Analyse im österreichischen Tierversuchsgesetz festgeschrieben. Dieser Kriterienkatalog musste bis Ende 2015 vorliegen. Eine wichtige Basis für die Veröffentlichung des Kriterienkataloges durch das zuständige Ministerium wurde am Messerli Forschungsinstitut erarbeitet. Vor dem Hintergrund einschlägiger Publikationen, Expertenwissen und aufbauend auf Erfahrungen aus bisheriger Kommissionsarbeit und Antragstellung wurde in einem interdisziplinären Projekt eine Methode zur Schaden-Nutzen-Analyse erarbeitet, die als Grundlage für den veröffentlichten Kriterienkatalog diente (siehe Links unten).

 

Informationsfilm "Reden wir über Tierversuche" 1

 

Informationsbroschüre "Was Sie über Tierversuche wissen sollten" 2

 

Symposium am 27.03.2013 3

 

Methode zur Schaden-Nutzen-Analyse 4

 

Abschlussbericht 5

 

Gefördert von:

 
  

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