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Universität
Elisabeth Varga mit Preis der GÖCH ausgezeichnet
Elisabeth Varga von der Einheit für Hygiene und Technologie von Lebensmitteln an der Vetmeduni ist kürzlich für ihre wissenschaftliche Arbeit zu Algengiften ausgezeichnet worden. Sie erhielt den Habilitations-Preis der Österreichischen Chemischen Gesellschaft (GÖCH). Die Verleihung fand Ende September im Rahmen der GÖCH-Generalversammlung an der IMC Krems statt.
Ausgezeichnet wurde eine Publikation von Elisabeth Varga und ihren Kolleginnen und Kollegen in der Fachzeitschrift Ecotoxicology and Environmental Safety. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Nachweis von Prymnesinen, giftigen Stoffen der Mikroalge Prymnesium parvum. Diese Algenart kann massive Fischsterben verursachen, wie dies etwa im Sommer 2022 in der Oder in Polen und Deutschland der Fall war. Das Forschungsteam verglich bestehende Nachweismethoden und entwickelte eine verbesserte Probenaufbereitung. Damit lassen sich die drei bekannten Prymnesin-Typen zuverlässig und schneller bestimmen – auch in salzhaltigen Algenkulturen. Die Methode erspart mehrere zeitaufwändige Arbeitsschritte und ermöglicht es, die Proben danach auch für Untersuchungen zur Giftwirkung zu verwenden.
Die Forschungsarbeit entstand im Rahmen der Dissertation von Magdalena Pöchhacker und der Masterarbeit von Alexander Conrad. Beteiligt waren die Vetmeduni sowie das Institut für Lebensmittelchemie und Toxikologie der Universität Wien. Finanziell unterstützt wurde das Projekt durch den Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF.
Die Vetmeduni gratuliert recht herzlich!