- Startseite /
- Universität /
- Infoservice /
- News /
- OÖ Vetmeduni-Außenstellen stehen fest
Universität
OÖ Vetmeduni-Außenstellen stehen fest
Die Außenstandorte der Veterinärmedizinischen Universität Wien werden zukünftig in Elmberg und St. Florian sein.
Die Standortentscheidung für die geplante Außenstelle der Veterinärmedizinischen Universität Wien in Oberösterreich ist gefallen: Die HBLA Elmberg und die HLBLA St. Florian werden künftig die beiden oberösterreichischen Standorte der Vetmeduni bilden. Damit setzen Bund, Land Oberösterreich und Vetmeduni einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung der veterinärmedizinischen Ausbildung und der langfristigen tierärztlichen Versorgung im ländlichen Raum.
„Mit den Standorten Elmberg und St. Florian bringen wir die bewährte Qualität der Vetmeduni direkt nach Oberösterreich. Das ist für mich gelebte Kooperation statt Kirchturmdenken: Wir bauen auf das auf, was bereits gut funktioniert, und arbeiten mit starken Partnern in der Region zusammen. Angehende Tierärzt:innen bekommen die Möglichkeit, früh die Betriebe in der Region kennenzulernen. Das ist wichtig, damit es auch in Zukunft eine gute tierärztliche Versorgung in der Region gibt.“
Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner, BSc.
„Mit den Standorten in Elmberg und St. Florian vernetzen wir die veterinärmedizinische Ausbildung noch stärker mit der landwirtschaftlichen Praxis und unseren bäuerlichen Familienbetrieben. Denn wer Landwirtschaft aus erster Hand erlebt, entwickelt ein besseres Verständnis für die Bedeutung der Nutztiermedizin. Unser Ziel ist, junge Tierärztinnen und Tierärzten dafür zu begeistern, ihren beruflichen Weg gemeinsam und in engem Austausch mit unseren Bäuerinnen und Bauern zu gehen. Das ist ein wichtiger Schritt für eine starke Landwirtschaft und eine verlässliche tierärztliche Versorgung.“
Landwirtschaftsminister Mag. Norbert Totschnig, MSc
„Mit Elmberg und St. Florian holen wir veterinärmedizinische Ausbildung und Forschung direkt nach Oberösterreich und verbinden Wissenschaft mit landwirtschaftlicher Praxis. Davon profitieren unsere Studierenden, unsere bäuerlichen Betriebe und der gesamte ländliche Raum. Vor allem schaffen wir damit die Grundlage dafür, dass künftig mehr Tierärztinnen und Tierärzte dort ausgebildet werden, wo sie auch gebraucht werden: in unseren Regionen.“
Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer
„Eine flächendeckende tierärztliche Versorgung ist für unsere bäuerlichen Familienbetriebe unverzichtbar. Gerade bei Wiederkäuern, Schweinen und Geflügel brauchen wir auch künftig ausreichend Tierärztinnen und Tierärzte in den Regionen. Die neue Außenstelle ist daher ein wichtiger Baustein, um die Nutztiermedizin zu stärken und die veterinärmedizinische Versorgung im ländlichen Raum langfristig abzusichern.“
Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger, PMM
„Für die Vetmeduni erweitern die Standorte Elmberg und St. Florian die Möglichkeiten einer modernen veterinärmedizinischen Ausbildung. Studierende können klinische Fragestellungen unmittelbar am Tier bearbeiten und theoretisches Wissen in konkreten Fällen anwenden. Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten für angewandte Forschung sowie Fort- und Weiterbildung. Damit können wir die Qualität und Praxisorientierung unserer Lehre insbesondere in der Nutztiermedizin weiter stärken.“
Rektor DDr. Matthias Gauly
Zwei starke Standorte für Oberösterreich
Die beiden Standorte bieten dafür besondere Voraussetzungen. Mit ihrer starken landwirtschaftlichen Ausrichtung, der vorhandenen Infrastruktur und der Nähe zu landwirtschaftlichen Betrieben sowie regionalen Tierarztpraxen schaffen Elmberg und St. Florian ein praxisnahes Umfeld für die Ausbildung angehender Tierärztinnen und Tierärzte.
Der fachliche Schwerpunkt soll auf der Wiederkäuer-, Schweine- und Geflügelmedizin liegen und damit gezielt jene Bereiche abdecken, die für das Agrarbundesland Oberösterreich von besonderer Bedeutung sind.