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Serie: Pflanzen des Monats im Porträt #3

11.03.2022: Als Serie steht jeden Monat eine spezielle Pflanze im Fokus, die im Botanischen Garten der Vetmeduni gedeiht. Im März dreht sich alles um das Duftveilchen. 

März: Das Duftveilchen im Portrait

Das Duftveilchen, Viola odorata L., zählt zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae).

Es ist eine ausdauernde, rhizombildende Pflanze mit grundständiger Blattrosette. Ursprünglich ist das Duftveilchen im Mittelmeergebiet und im Kaukasus beheimatet. Heutzutage ist diese Pflanze in ganz Europa zu finden.

Im zeitigen Frühjahr wachsen die charakteristischen, herzförmigen Blätter. Von März bis April zeigen sich violette, duftende Blüten.

Das Duftveilchen kann eine Wuchshöhe von 5-15cm erreichen. Die Frühjahrsblüher wachsen bevorzugt auf schattigen Wiesen, an Waldrändern und unter Hecken.

Zu den Inhaltsstoffe zählen: Ätherisches Öl, Flavonoide und Schleimstoffe.

Verwendung findet das Veilchen als Lieferant von ätherischen Ölen für die Parfümherstellung. Außerdem gilt es als Heilpflanze; die Blüten können auch als Delikatesse in der Küche verwendet werden.

Im Garten fühlt sich das Duftveilchen unter sommergrünen Gehölzen und auf lichten bis halbschattigen Plätzen wohl. Es verbreitet sich durch Ausläufer und kann mit der Zeit größere Flächen besiedeln.

Service

Über den Botanischen Garten der Vetmeduni:

Am Campus der Vetmeduni in Wien Floridsdorf befindet sich an zentraler Stelle der unieigene Botanische Garten. Seit 1997 dient dieser als Lehrfläche der Arbeitsgruppe Funktionelle Pflanzenstoffe der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Studierenden und Besucher:innen sollen dadurch Pflanzen mit Bezug zur Veterinärmedizin nähergebracht werden. Auf etwa 2.500 m2 gedeihen ca. 250 verschiedene Pflanzenarten – darunter auch Heil-, Gift- und Futterpflanzen. Mit der „Pflanze des Monats“ möchten die Expert:innen des Instituts für Tierernährung und funktionelle Pflanzenstoffe der Vetmeduni auf Pflanzen aufmerksam machen, die im betreffenden Monat im Garten entweder in Blüte oder fruchtend zu sehen sind. Dabei stehen deren Besonderheiten im Fokus, die sonst in der Fülle der (Blüten)Pflanzen nicht immer hervorstechen. Derzeit wird der Botanische Garten von Mitarbeiter:innen des Instituts für Tierernährung und Funktionelle Pflanzenstoffe, gestaltet und betreut.

Institut für Tierernährung und funktionelle Pflanzenstoffe