Arbeiten an der Vetmeduni Vienna

Vielfältige Arbeitgeberin: Insgesamt sind 1.409 MitarbeiterInnen an der Veterinärmedizinischen Universität Wien beschäftigt. Grafik: Matthias Moser

Infografik Vetmeduni Vienna als Arbeitgeberin 1

Aus VETMED 02/2018 – Rund 1.400 MitarbeiterInnen treten täglich ihren Arbeitsweg zur Vetmeduni Vienna an. Unter ihnen sind Forschende, Lehrende sowie allgemeines Personal, die zusammen Tag für Tag einen optimalen Unibetrieb ermöglichen. Das VETMED Magazin hat Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Interview getroffen und zeigt Arbeiten an der Universität aus unterschiedlichen Perspektiven.

Sonnenaufgang am Campus der Vetmeduni Vienna: Durch die Einfahrt bei der Portierloge strömen neben Studierenden und TierpatientenbesitzerInnen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität. Einige schlagen den entgegengesetzten Weg ein, denn ihre Schicht in einer der fünf 24 Stunden am Tag besetzten Universitätskliniken neigt sich gerade dem Ende zu. Arbeiten an der Vetmeduni Vienna hat viele Facetten und auch viele Gesichter: 928 Frauen und 481 Männer haben ihren Arbeitsplatz am Campus in Floridsdorf oder an einer der Außenstellen der Universität. Sie arbeiten in Laboren, in der Verwaltung, in Seminarräumen und Hörsälen, in den Ställen, in der Bibliothek, in den Kliniken und in den unterschiedlichsten Instituten an der Vetmeduni Vienna. Für 46 Prozent der WissenschafterInnen sind Wien und Österreich Wahlheimat und rund 42 Prozent der MitarbeiterInnen arbeiten in Teilzeit, kümmern sich nach „Feierabend“ etwa um die Familie.

Staatspreis für Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Bereits mehrfach ist die Vetmeduni Vienna für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem zweiten Platz beim Staatspreis „Familie & Beruf“ im Juni 2018. Durch die Schaffung einer familienfreundlichen und mit Betreuungspflichten vereinbaren Hochschulstruktur profitieren alle Universitätsangehörigen mit Familienaufgaben, seien es Familien mit Kindern oder MitarbeiterInnen, die die Pflege von Familienmitgliedern wie LebenspartnerInnen, Geschwistern, Großeltern oder anderen pflegebedürftigen Angehörigen übernehmen. Seit 2010 ist die Vetmeduni Vienna durch das Audit „berufundfamilie“ bzw. seit 2011 durch die Hochschulvariante „hochschuleundfamilie“ zertifiziert. Dass meist Frauen die Betreuungspflichten übernehmen, ist weiterhin ein großes Thema: „Gezielt Wissenschafterinnen zu fördern, ist uns an der Vetmeduni Vienna ein besonderes Anliegen“, so Rektorin Petra Winter. „Durch diese Förderung von Frauen in der Forschung setzen wir wichtige Maßnahmen gegen die ‚gläserne Decke‘ und helfen Forscherinnen Karriereschritte zu setzen.“ Insbesondere flexible Arbeitszeitmodelle spielen in dieser Hinsicht eine wesentliche Rolle, ist sich Christian Mathes, Vizerektor für Ressourcen, sicher: „Durch diesen Fokus in der Förderung unseres wissenschaftlichen Nachwuchses wird auch eine lebensphasenorientierte Ausrichtung im Arbeitsalltag immer selbstverständlicher.“ Gemeint ist damit, dass sich MitarbeiterInnen die Arbeitszeiten flexibel einteilen können und etwa wichtige Besprechungen und Meetings im Laufe des Tages statt in den Abendstunden angesetzt werden. MitarbeiterInnen mit Betreuungspflichten haben damit leichter die Möglichkeit, an diesen Besprechungen teilzunehmen.

Gesundheitsmanagement und Weiterbildungen

Durch weitere Maßnahmen der Personalentwicklung in den Bereichen Aus- und Weiterbildung sowie im Rahmen des Gesundheitsmanagements will die Vetmeduni Vienna ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal fördern und unterstützen. Denn: Genauso vielfältig wie die Struktur der Universität sind auch die MitarbeiterInnen und ihre jeweiligen Bedürfnisse, auf die die Vetmeduni Vienna mit ihren Angeboten und Maßnahmen eingeht.

 

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