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Universität

Rudolph Ippen Young Scientist Award für Friederike Pohlin

Im Rahmen der heurigen virtuellen „The Joint AAZV/EAZWV Zoo and Wildlife Health Conference“ erhielt Friederike Pohlin, Wildtierärztin am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Vetmeduni, für ihre bisherige Publikationsleistung den Rudolph Ippen Young Scientist Award.

Friederike Pohlin setzt sich für den Artenschutz und das Management von Wildtieren ein. Foto: Patrick Kahler

Die Auszeichnung wird gemeinsam vom Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Deutschland und der European Association of Zoo and Wildlife Veterinarians (EAZWV) anlässlich der jährlichen Fachkonferenz "The Joint AAZV/EAZWVZoo and Wildlife Health Conference" vergeben. In Erinnerung an den anerkannten Tiermediziner und Pionier der Wildtierpathologie Rudolf Ippen (1927-2009) ehrt der Award Jungwissenschafter:innen aus den Bereichen Wildtiermedizin, Conservation Medicine sowie Zootiermedizin, deren Publikationsleistung eine vielversprechende Karriere in diesen Fachbereichen dokumentiert.

Über Friederike Pohlin

Die gebürtige Südtirolerin Friederike Pohlin schloss ihr Studium an der Veterinärmedizinischen Universität Wien ab. Darauf folgten ein Conservation Medicine Internship an der Belize Wildlife and Referral Clinic, ein Masterstudium in Wildtierökologie und Wildtiermanagement an der BOKU Wien, ein Doktoratstudium an der University of Pretoria sowie eine Residency am European College of Veterinary Anaesthesia and Analgesia.

Friederike Pohlin verfügt über einen breiten Forschungshintergrund in den Bereichen Wildtieranästhesie, Wildtiermanagement, und Stressphysiologie. Ihr Interesse gilt speziell dem Einfluss von Managementmaßnahmen, die dem Artenschutz dienen und die sich auf die Gesundheit von Wildtieren auswirken. Zudem engagiert sich die Veterinärmedizinerin gegen Wildtierkriminalität und den illegalen Tierhandel.  

Derzeit ist Friederike Pohlin als Tierärztin und Wissenschafterin in der Arbeitsgruppe des Tiermedizin-Teams am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI)der Vetmeduni tätig. Dort verantwortet sie für eine Vielzahl von tierärztlichen, klinischen und forschungsbezogenen Aufgaben, die sowohl große Carnivoren, als auch wildlebende Huftiere, kleine Winterschläfer und Vögel betreffen. Ihr aktueller Forschungsschwerpunkt liegt auf der Verbesserung des Tierwohls bei der Umsiedlung von wildlebenden Nashörnern in Afrika.

Die Vetmeduni gratuliert herzlich!
 

Pressemeldung der EAZWV, 09.12.2021


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